Beiträge von Sundri

    Moin,

    damals, als ich meinen Diego kastrieren ließ, waren meine beiden Jungs in etwa gleich schwer und hatten die gleich Bewegung. Nach der Kastra habe ich bemerkt, das Diego bei der gleich gebliebenen Futtermenge echt gut zugenommen hat und ich hab hinterher fest gestellt, das er vom gleichen Futter wie vorher, gut 1/3 weniger benötigt hat um sein Gewicht zu behalten als zuvor.

    Das kommt sicher auch den Hund an und ist sehr unterschiedlich. Ich schreib deshalb, weil ich jetzt meinen Senior (der wird bald 14) chemisch kastrieren lassen hab und ich so langsam auch seine Futtermenge reduzieren muss. Aber ich denke, ich werde nicht umsteigen.

    Von den meisten Futterherstellern gibt es ja auch Senior Futter. wir füttern momentan Morgens Rinti sensible und Abends Bozita. Das vertragen beide Hunde ausgezeichnet. Aber ich hab hier schon öfter gelesen, das Lukullus gut und preiswert sein soll? Schau Dir das doch mal an?

    Sundri

    P.S. wenn Dein Hund sehr groß ist, fällt er vielleicht doch unter Senioren, ich hab mir sagen lassen, die großen Rassen rechnet man ab 8 dazu.

    Moin,

    na ja, stell Dir mal vor, Deine Liebste käme mit einem anderen Mann an und würde meinen, "Du das ist der Hans, der lebt ab heute bei uns......" Das ist zwar doch noch etwas ganz anderes als unter Hunden, aber so ein klein wenig...... geht es in die Richtung.

    Georgie war halt lange Einzelhund und das offensichtlich auch sehr gern. Er hatte kein Defizit oder hat etwas vermisst und plötzlich ist da ein anderer Hund, viel jünger, agiler, munterer - und er fürchtet um seine Stellung und seine Ressourcen.

    Es kann sein, das die beiden nie Freunde werden..... aber DAS klären sie nicht unter sich selbst, sondern das wird Eure Aufgabe sein. Bei meinen beiden hat es schon einige Zeit gedauert, bis klar war, wer wo hingehört und wer wem was zu sagen hat, allerdings gab es keine ernsten Beißereien, sondern nur Kompenzgerangel.

    Mit Respekt hat das von Seiten Geogies aus, aber nichts zu tun. Wirklich nicht und Du solltest ihn auch nicht auf den Rücken legen, die meisten vergessen immer, das Hunde sich in solchen Momenten von selbst auf den Rücken legen und nicht geworfen werden, sie verstehen das überhaupt nicht..... es macht ihnen nur Angst oder bringt sie in Wut und stört Euer Vertrauensverhältnis. Zudem ist er auch nicht mehr der Jüngste.....

    Wichtig ist einfach, das jeder Hund einen sicheren Rückzugsort für sich selbst hat, an dem der andere nichts zu suchen hat. Und das beide das Komando "Korb" kennen und sich darauf einlassen, so dass Du sie trennen kannst. Ansonsten würde ich sie vor allem nicht unbeobachtet allein lassen und abwarten.... Wenn sie sich angehen, dazwischen gehen und klar ansoagen "SO nicht!" aber ruhig und gelassen, ohne Rückenwurf und sonstiges. Das ist schon natürliches Verhalten, aber Du darfst es umlenken oder abbrechen.

    Ob das etwas wird, lässt sich noch nicht sagen.

    Sundri

    Zitat

    Ich kenne auch Leute aus dem Jägerumfeld, die ihre Hunde enorm züchtigen, wenn es sein muss. Da würden hier sicher einige protestieren. Das mache ich nicht, jedoch, geht es deren Hunden schlecht? Ich glaube nicht.

    Im Grunde ist es ziemlich egal wie man seinen Hund erzieht, Hauptsache die Konsequenz stimmt - ich hab allerdings keine Freude an einem Hund, der aus Furcht gehorcht, der unterwürfig zurück kommt, weil er zu spät ist oder im schlimmsten Fall (im Jägerumfeld erlebt) lieber gar nicht mehr, weil er weiß, das er Dresche bezieht.

    Und mich leitet immer diese Aussage: Wenn das Wissen endet, beginnt die Gewalt - gemeint ist h ier Züchtigung bzw. körperliche Gewalt.

    Ich möchte Vertrauen zu meinem Hund haben und er soll Vertrauen zu mir haben, dann sind wir ein Team. Niemand arbeitet gern in einem Team, das auf Gewalt basiert. Und Arbeitsfreude erreicht man einfach nur durch gute Teamarbeit.

    Viel Erfolg wünsche ich trotzdem
    Sundri

    Moin,

    manchmal, finde ich, ist die Vergangenheit wichtig - etwa, wenn ich meinem Hund beibringen möchte, nichts von der Straße zu fressen.... ich bin da bei einem Hund, der mal wirklich Hunger schieben musste oder auf der Straße Selbstversorger war, viel geduldiger, weinn ich um so eine Vergangenheit war. Auch nachsichtiger...

    Unser Diego kam von der Straße, er ist den Kindern im Urlaub zugelaufen und dann zu uns gekommen. Ich konnte manches viel besser einordnen, weil ich um seine Vergangenheit wusste. Seine Angst vor Männern, vor dunklen Typen insbesondere. Sein Jagdtrieb, er hat teilweise davon gelebt - ist was ganz anderes, als ein einfach nur gern jagender Hund, existenzieller.....

    Lucas wurde ausgesetzt, er kann vieles schon, hat - soweit ich das beurteilen kann - nie auf der Straße gelebt, frisst auch nichts vom Boden. Hat soviel Vertrauen, das er auf "pfui" an einer offenen Tüte Lieblingsleckerlies vorbei gehen kann - mit Diego wäre das sehr sehr lange Zeit unmöglich gewesen und ich hätte ihn mit so einer Übung heillos überfordert.

    Aber, er fürchtet sich vor Stöckern, ich kann daher anders auf ihn eingehen, wenn uns Walker entgegen kommen. Und ich gehe davon aus, das er geprügelt worden ist.

    Natürlich lassen wir die Vergangenheit ruhen und leben hier und heute, aber mit ein wenig Wissen geht man andere Wege. Bei Lucas etwa clickere ich, das ist neu für ihn und nicht negativ besetzt wie etwa ein einfaches Komando per Sprache. Für mich war es wichtig zu erfahren, das sein Wohlfühlkreis beim letzten Halter eben auch rund 300 bis 500 mtr. entsprach und er zurück kam, wenn quasi das Auto angelassen wurde. Also, er ist es gewohnt allein spazieren zu gehen, logisch, das er das hier auch macht, für mich bedeutet das ein anderes Vorgehen und einen anderen Umgang als ihn meine Bekannte hat. Deren Auslandshund hat solche Angst sie zu verlieren, das er keine 10 meter von ihr weg gehen würde.....

    Sundri

    Moin,

    mein Malik, Kleiner Münsterländervorstehhund heißt offiziell "Volko von der Dansenbörger Heide" und er heißt Malik, weil meine 3jährige Tochter beim Namenaussuchen unbedingt "Marlie" wollte, ging für einen Rüden ja nicht..... und so wurde aus Marlie ein Malik.

    Diego hießt Diego, weil er einen spanischen Namen haben sollte, er war meinen Kindern ja in Spanien zugelaufen.... der Name sollte kurz sein und gut zu rufen. Meine Große wollte damals unbedingt um jeden Preis "Siv" - ich hab mir vorgestellt, das mal im Feld zu schreien..... ging gar nicht und hab auf einem rufbaren Namen bestanden.

    Und mein Lucas (eigentlich heißt er ja Don Lucas) hieß zuvor Durban, das hat auch niemandem gefallen und wir haben lange nach einem Namen gesucht, am Ende hieß es, er würde mein Hund werden und dann könne er auch Don Lucas (weil der Name ja ebenfalls spanisch anmuten sollte - ich lass das Don aber einfach weg :hust: ) heißen. Lucas fanden eigentlich alle blöd, aber unabhängig von einander haben sie mittlerweile gesagt, das hätte ich gut gemacht, der Name würde super zu ihm passen.

    Sundri (so hieß einmal mein Habicht.....)

    Moin,

    heut war ich dann doch noch mit Lucas bei meiner TÄ, die Ergebnisse noch mal besprechen und überlegen, was es weiter sein könnte und, überraschender Weise war er bei ihr nicht so schmerzemfpindlich beim Tasten wie Montag in der Klinik, ganz im Gegenteil, sie meinte, er mache doch einen durchaus entspannteren Eindruck, munterer und aufmerksamer als zuletzt.

    Sie wiederholte so einige Biegungstests, das war für mich spannend, weil sie ihn - durch Leckerchen - dazu brachte, sich selbst zu bewegen und nicht anders herum, wie in der Klinik. Lustig, als sie das Leckerchen zwischen seinen Beinen nach hinten zog, beinaher hätte er nen Purzelbaum gemacht. :lol:

    Physio ist auch erst einmal ihre Empfehlung, könne nicht schaden und ansonsten, im Auge behalten. Es könne durchaus sein, das die Entzündungshemmer im Medikament etwas bewirkt hätten. Wir warten die Physio ab und schauen dann weiter.

    Mir fällt auf, das er hier daheim auch nicht mehr hechelt..... und bezgl. des "lahmen" nach Hause gehens meinte sie, es könne auch durchaus sein, er wolle einfach noch nicht nach Hause..... ich soll das mal testen und andere Wege gehen - ob er da wieder aufmuntert? Einen Versuch ist es in jedem Fall wert.

    Euch einen schönen Abend
    Sundri

    Zitat

    :gut: :gut:

    Na ja, das war seinerzeit das Problem von Bruno, dem Bären - und ich bin beinahe gesteinigt worden, als ich meinte, er sei zu Recht geschossen worden. Denn Bruno, der ja aus Italien kam, hatte das Kaninchenstall- und Hühnerplündern und eben auch die Nähe zum Menschen bereits als kleiner Bär von seiner Mama (die wohl schon älter und daducrh geschwächt war) gelernt und übernommen..... ich bin damals wie heute der Meinung, das ein Wildtier das sich derartig fehl verhält, keinen Platz in unserer Gesellschaft finden kann, so leid einem das tun mag.

    Aber in jedem Fall muss soe in Abschuss begründet sein, auf Fakten und Beweisen und nicht hysterisch gewachsen.

    Sundri

    Ah, Danke, nun kann ich mehr damit anfangen.... und unsicher scheint mir der junge Rüde durchaus zu sein, sie hat ihn mit 5 Monaten aus Zwingerhaltung vom "Züchter" mitgenommen, weil ihn niemand wollte. Der hat bestimmt so seine Defizite und sie gibt sich die allergrößte Mühe ihn zu handeln samt kompetenter Hilfe von unserem Trainer.

    Klar, auch Schutzhunde sollen erst auf Zuruf ihren Job machen und das nicht eigenständig übernehmen, hätte ich auch von allein drauf kommen können. :ops:

    Sundri

    P.S. ich muss dazu sagen, das dieser bestimmte Hund auch ein Schilddrüsenproblem hat und medikamentös eingestellt ist. War unser Trainer, der sie darauf gebracht hat und der, nach einigen Absagen von anderen HuSchu auch gesagt hat "klar könnt ihr kommen......"

    Also, die meisten von den Hunden dort besuchen den einen oder anderen Kurs, diese Spielstunde wird zusätzlich angeboten, für alle Besitzer "großer" Hunde, die "kleinen" spielen gesondert, eine Gruppe vor uns. Und eine Welpenspielstunde gibt es neben dem Erziehungskurs auch.

    Ich pesönlich mag die Möglichkeit einer Interaktionsstunde für Hunde unter Beobachtung und Anleitung (ich nenn das jetzt mal anders), die Zeit beträgt eineinhalb Stunden,man kann kommen und gehen wie man mag, manche kommen auch erst in der letzten halben Stunde, so ist die Gruppe immer in Bewegung, mal mehr, mal weniger Hunde.

    Manche Hunde werden extra dazu gebeten, wenn es bei ihnen um Korrekturen geht zum Beispiel, sie nicht wissen, wie man sich benimmt - hier können sie es lernen. Im großen und ganzen hat der Trainer die Hunde gut im Blick und weiß, was er da tut.

    Warum ich dort hingehe, hab ich schon geschrieben......

    Sundri