Beiträge von Sundri

    Moin,

    so, nun hatten wir unseren Termin in der Klinik und die Physiotherapeutin fand so einige Blockaden und noch etwas anderes, worauf dann auch noch eine Ärztin dazu kam um sich das anzusehen und um dann noch einmal die Röntgenaufnahmen zu Rate zu ziehen - Lucas Hinterhand ist nämlich recht schlecht bemuskelt - nicht so auf den ersten Blick aber doch auffällig. Er beugt auch die Knie nicht richtig.

    Es sieht so aus als seien das "festgesetzte Blockaden" die er schon länger hat und die zu Fehlbewegungen und Anspannungen geführt haben. Nun bekommen wir also zwei mal die Woche Physio und wenn er es mag und mitmacht, Bewegungslaufband mit Gegenstromanlage - 28° warmes Wasser - klingt total entspannend. Mal sehen.

    Ich soll ihm, wenn ich den Eindruck hab, es geht ihm nicht gut, ein Schmerzmittel geben und bekomme dann ein Tagebuch, weil wir auch zu Hause üben sollen. Ich bin gespannt. Hauptsache mein Hund hat keine Schmerzen mehr.

    Der ist so süß..... und wenn es "unangenehm" wurde hat er immer versucht sie abzulenken in dem er sich an sie rankuschelte, sich auf den Rücken weg drehte und den Hals lang machte.... bei der Ärztin machte er einen auf Purezlbaum an ihren Beinen - beinahe hätten sie ihn dort behalten. :lol: Aber er hat toll mitgemacht..... kam auch immer wieder und ließ sich sogar mit Leckerchen bewerfen und rannte ihnen nach.

    Sundri

    Tja, kein Wunder das der sich nicht mehr meldet, wer weiß woher der kleine Hund kommt - musst halt warten, was dabei heraus kommt, wenn er erwachsen ist und man mehr sehen kann.

    Wenn ich mir Bilder von Huskywelpen ansehe, sind die wesentlich plüschiger - ich wäre mir da nicht so sicher.....dass Dein Welpe einer ist.

    Sundri

    Ja, eine gute Hundeschule ist bestimmt für sie eine prima Option, vielleicht könnt Ihr ja mal gemeinsam eine Probestunde besuchen? Vielleicht lässt sie sich darauf ein, wenn Du sie begleitest?

    Ansonsten, es gibt auch ne Menge guter Bücher über das Verhalten von Südländischen Hunden, Du könntest ja einfach mal eines bei Ihr "vergessen"..... ;)

    Und ich kann mir einfach schon vorstellen, das jemand, der so gar keine Ahnung von Hunden hat (es gibt erstaunliche viele Hundebesitzer die so drauf sind) eben mit all diesen Dingen keinen Umgang hat oder findet, aus Unwissenheit heraus. Kommen dann noch Paar- und Kompetenzprobleme dazu, wird es schwierig, aber das lösen wir eh nicht auf.

    Sundri

    Ah, das kann ich nachvollziehen, bei manchen Kindern braucht es auch reizarme Umgebungen. Und ja, das gibt es bei Hunden auch mal. Spätzünder oder auch einfach Lerneinschränkungen, man sollte über so etwas zumindest nachdenken und es in Betracht ziehen.

    Danke für Deine Infos dazu.

    Sundri

    Zitat

    Ja, die bekommt er. Weiß aber nicht genau welche.
    Ist das für den Hund kein Problem, ohne Medikamente mit den Problemen an der Schilddrüse zu leben?

    Wie meinst Du das? Wenn Aggression eine Folger der Schilddrüsenproblematik ist, hat das für den Hund natürlich Folgen - inwieweit er selbst das wahr nimmt, kann vermutlich niemand sagen - aber es ist möglich, das etwa Unregelmässigkeiten in der Einnahme manches Verhalten begünstigen. Oder, falls das Medikament ausgeht und er es mal einige Tage nicht bekommt, das hat in seinem Verhalten durchaus Folgen.

    Ich wollte sagen, das eine gute Einstellung der Medikamente wichtig ist und auch, das diese beibehalten wird. Oder noch einmal überprüft wird.

    Sundri

    Moin,

    in dem Alter ist der Hund kein Welpe mehr, sondern sozusagen ein Teenager....

    Die Frage ist, was kannst Du wirklich tun? Die Problematik ist hier ja eine andere. Deine Freundin hat wenig Ahnung und offensichtlich auch wenig Antrieb, sich selbst zu kümmern - das übernimmst Du? Aber was lernt sie daraus, bzw. was nimmt sie davon an, oder versteht es auch?

    Dazu kommt, der Hund ist noch nicht lange bei ihr, solche Hunde brauchen schon 6 bis 8 Wochen um angekommen zu sein. Das er keine Beißhemmung hat spricht für eine mangelhafte Sozialisation, die sollte in dem Alter schon vorhanden sein, bzw. ihm schleunigst vermittelt werden.

    Wenn mein junger Hund Dich ununterbrochen anbellen würde, würde ich dazwischen gehen und ihm vermitteln "SO nicht, ich kläre das alleine....." notfalls gäbe es eine Auszeit. Meine Hunde haben in meiner Wohnung jeden zu dulden, den ich hier haben mag. Neulich haben wir gar einen Besuchshund über Nacht gehabt, der bei uns geschlafen hat, ohne Probleme.

    Viele Auslandshunde verstehen Sprache nicht, sie sind es nicht gewohnt, das mit ihnen geredet wird..... sie müssen das lernen. Lucas und ich haben seinen Namen trainiert, ich "Lucas" und sobald er geschaut hat, gab es ein Leckerchen.... das machen wir heute auf Spaziergängen auch in und wieder. Aufmerksamkeitstraining. Ich nutze seinen Namen nur noch, wenn ich etwas von ihm will... ansonsten, nicht unbedingt sehr viel reden - sondern nur wenn man etwas möchte. Oder mit Handzeichen arbeiten.

    Sitz und an der Leine locker laufen sollte ein Hund in dem Alter schon können, auch, bedingt in seinem Korb bleiben können, während es Essens etwa. Als mein Malik 5 Monate alt war, waren wir schon mitten in der Ausbildung zum Jagdhund, mit 10 Monaten hat er seine Schußfestigkeit am Wasser erfolgreich abgeschlossen. Wenn Hunde klug sind und gern lernen, können sie viel lernen, wenn sie jung sind, sie können die Dinge nur noch nicht sooooooo lange (etwa im Fuß laufen).

    Sundri

    Moin,

    ja, das Schreien ist wohl ein Problem. Und das wird sicher nicht einfach werden.

    Ich gehe davon aus, dass Dein Hund (aus seiner Sicht heraus) gelernt hat, das er mit Schreien sehr erfolgreich ist und durchsetzt was er will..... um das umzukonditionieren braucht es Geduld und Zeit. Es wird vermutlich auch eine Phase geben, in der sich das noch steigert - nach dem Motto - was immer geklappt hat, wird auch weiter klappen, wenn ich mein Verhalten steigere - nicht, das er das bewusst denkt oder so handelt, aber normalerweise entwickeln sich die Dinge so. Er hat ja zuverlässig gelernt, das sein Verhalten bei Dir eine entsprechende Reaktion auslöst.

    Es wird keine Möglichkeit geben, das Schreien einfach einzustellen oder eine Arbeitsweise zu finden, in der er es von jetzt auf gleich sein lässt. Es wird wohl nur eine mittelfristige Lösung erfolgreich sein.

    Mag sein, das es hilfreich ist, im Garten zu bleiben - aber ich denke mir, das ist eine Vermeidungslösung, keine, die das Leben dauerhaft ändert. Ich würde mich fragen (bitte, das soll kein Angriff sein Aoleon) woher so ein Verhalten bei meinem Hund kommt, was die Ursache sein kann - ein normaler Hund sollte, aus meiner Sicht heraus, mit einem normalen Spaziergang in heimatlicher Umgebung klar kommen oder sich zumindest daran gewöhnen. Wenn mit dem Hund allerdings etwas ernsthaftes nicht stimmt - kann das eine Lösung sein.

    Vielleicht sehe ich das falsch, aber es erinnert mich schon ein klein wenig an Deprivationsfolgen? Normale Umgebungen sollten jedenfalls nicht so ein Stresspotential haben.

    Vorübergehend kann es allerdings die Situation entspannen, 3 Stunden draußen kommt auch mir etwas viel vor.... ich gehe mit meinen beiden morgens eine große Runde, das braucht so etwas mehr als eine Stunde (ohne andere Hunde treffen), danach sind sie beide müde und Abends gibt es noch mal eine kleine Runde, die so gut 30 Minuten dauert. Zwischendurch arbeiten wir ein wenig drinnen oder auch mal HuSchu oder Spielstunde. Meine Beiden sind damit zufrieden und ausgelastet.

    Sundri