Beiträge von Sundri

    Moin,

    ich bin ja kein Freund von den häufigen Aussagen "das liegt an der Ernährung" und "stell mal das Futter um" - aber, mein Malik der früher nie vom Boden fraß, hatte aufgrund einer Behandlung mit Medikamenten, die sehr starken Hunger zur Folge hatten, begonnen, alles zu fressen, was er fand, besonders Kot von Katze oder bestimmten Hunden.... ich hab es so gehasst....

    Und weil nun der Lucas eine Kehlkopfentzündung hatte und mein TA meinte, er solle doch ein paar Tage Nassfutter bekommen (das Malik nie in seinem Leben vertragen hat, aber liebte wie bekloppt) hab ich ihm davon abgegeben, diese Sorte vertrug er super gut und nach gut einer Woche hörte das Fressen von Kot aller Art tatsächlich auf..... ich war darüber selbst am meisten überrascht.

    Wir sind beim morgendlichen Nassfutter (Rinti sensible) geblieben, Abends füttere ich nach wie vor Trockenfutter - und seitdem - no problem mehr.... ich kann Dir gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin.

    Also, es kann am Futter liegen oder daran, das zwei Mahlzeiten besser sind als eine? Dazu kommt auch, das Leckerchen ja die Verdauungssäfte in Schwung bringen und Hungergefühle erzeugen - das ist vielen nicht bewusst, sie füttern Abends und tags gibt`s Leckerlies die so richtig hungrig machen. Schau mal bei Euch, ob etwas in Frage kommen könnte.

    Sundri

    ..... :mute: .....

    geht`s noch? Wir halten doch alle unsere Haustiere aufgrund irgendwelcher persönlicher Einstellungen, da finde ich einen Hund zum schmusen nicht schlimmer als zum spazieren gehen - so wie damals zu einem Hund kam, ganz ursprünglich "Gehen sie viel an die frische Luft" - okay - mit Hund geht man mehr.....

    Haustiere befriedigen doch jedermanns Defizit, ansonsten gäbe es gar keine logischen Gründe sie überhaupt in Betracht zuziehen.

    Unglaublich
    Sundri

    Moin,

    ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf den Hund als Solches eingehen, er kann eine wirkliche Bereicherung im Leben Eures Sohnes werden und sein.

    Aber, ich hab in meiner Familie sowohl Gehörlose als auch Schwerhörige.... unsere Cousine ist stark schwerhörig, so dass sie auf einer normalen Regelschule unter gegangen wäre - so wundervoll Integration sein kann, so schwer kann sie einem betroffenen Kind das Leben machen. Unsere Familie hat sich nach vielen Überlegungen entschieden, das Kind auf eine Schule für Hörbehinderte zu geben. Es war die beste Entscheidung, die je getroffen worden ist.

    Zum einen sind das kleine Klassen, zum anderen hat jedes Kind das gleiche Problem - auch wenn uns das schwer vorkommt, Hörbehinderte bleiben aus vielerlei Gründen zumeist unter sich, suchen sich gleiche Freunde und Kreise. Hier kann ein Kind Kraft sammeln, die Unterrichtsziele erreichen und wenn es das gut packt, wird niemals der Schritt zurück verhindert sein. Damit meine ich, man kann auch einige Jahre auf eine Hörbehindertenschule gehen und weiterführend dann auf eine normale Regelschule - das geht und ist ein guter Weg.

    Wäre das für Euer Kind nicht eine gute Möglichkeit oder Alternative? Gleichgesinnte - in der Schule und in der Freizeit, beim Sport - nicht mehr das Gefühl außen vor zu sein, daneben zu stehen, nicht hinzu zu gehören? Dort gibt es keinen Ausschluß mehr?

    Sundri

    P.S. vermutlich habt ihr über so etwas schon nachgedacht, ich will niemandem zu nahe treten, aber ich würde das unbedingt noch einmal überdenken, noch ist Zeit - auch zum verheilen der Wunden und zum verblassen der Defizite.

    Moin,

    ich melde mich auch mal wieder, ich bin sehr sehr zufrieden mit den Fellas, auch bei deutlichen Minusgraden halten sie schön warm, grad ist es hier zwischen Tau- und Schnee-zu-Eisgetreten Wetter, glatten Feldwegen mit Eisschicht total schwer zu gehen - da machen sie sich prima, sie sind nämlich, stell ich fest, nicht ganz SO rutschig, wie meine anderen Schuhe und ich fühle mich in ihnen recht sicher.

    Matsch und Nass ist gar kein Problem.... Hose in die Socke und ab in den Schuh, meine haben weder Risse noch sonstwas, sie sind ein wenig groß, aber das hab ich mit einer Einlegesohle ausgeglichen und habe guten Halt in ihnen. Da ich einen kaputten Fuß habe - sehr wichtig.

    Ich überlege grad, ob ich mir für Schweden ein zweites Paar gönnen werde - das scheint mir eine gute Idee zu sein. Vor allem, weil das lästige Schnüren jeden Morgen etc. (ich brauche guten Halt nach oben) weg fällt und ich endlich einen Schuh für draußen habe, rein und los....

    Sundri

    Moin,

    für mich ist das ausschlagebende Argument bei allem "auf den Rücken drehen" oder "auf den Rücken werfen" folgendes, nicht der angreifende Hund legt seinen Gegner auf den Rücken - sondern dieser tut es gewöhnlich von selbst, unter Druck - klar - aber er wird nicht angefasst und umgeworfen.....

    Von daher kann ein Hund aus der Situation "ich leg Dich auf den Rücken" gar nichts lernen, jedenfalls nicht von dem, was uns durch den Kopf geht. Er lernt schon was, aber nicht das was wir erhoffen, "nämlich, mein Chef ist gefährlich und unberechenbar" - wer`s braucht.....

    Sundri

    Moin,

    mein Lucas hatte zwei Krampfanfälle bevor wir festgestellt haben, das er starke Rückenschmerzen hat, gestern hab ich mit unserer Physiotherapeutin darüber gesprochen und sie meinte, die damals nicht einordenbaren Anfälle könnten durchaus Schmerzanfälle gewesen sein.

    Dabei ist der Hund ansprechbar, aber er liegt (meiner aufrecht) hat leichte Zuckungen, speichelt ganz doll und ist danach (und das ist wichtig) nicht desorientiert sondern man merkt ihm nichts mehr an.

    Das kann vieles sein, Spondylose und ähnliches (Röntgen.....) Schmerzmittel sind eine gute Wahl, aber natürlich gehen sie nicht an die Ursache. Bei uns sind es Wirbelblockaden, die lösen sich nicht von allein, verursachen immer schlimmere Beschwerden bis hin zu einem Muskelabbau in den Hinterläufen - der Hund wedelt nicht mehr gern, weil ihm das weh tut und ist beeinträchtigt in allerlei Bewegungen. Wir bekommen Physiotherapie, da unser Rötngenbild unauffällig war. Bei unserem letzten Gespräch erzählte sie mir auch, das solche blockaden neurologische Ausfälle haben können und das die Klinik (in der sie eingebunden ist) aus Erfahrung immer sie schauen lässt, bevor weitere große Untersuchungen gemacht werden, wiel sie, sagte sie, sehr sehr oft etwas findet. Hab ich vorher alles nicht gewusst. Ts.... man lernt nie aus.

    Hol Dir eine zweite Meinung und lass Deinen Hund röntgen, als erste Massnahme (ist nicht so teuer, ich hab für zwei Bilder (digital) und Beratung etwas über 100,- € bezahlt. Das unverbindliche Untersuchen der Physiotherapeutin war für uns aber eine sehr gute Wahl, denn sie hat die Blockaden ganz schnell gefunden. Also, nach dem TA und Röntgen würde ich da einfach mal dran denken.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Moin,

    Schmerztabletten sind aber nur eine Bekämpfung der Symptome, sie ändern nichts an der Ursache - versteh mich nicht falsch, natürlich sind Schmerzmittel eine Alternative - aber keine Lösung.

    Lucas hat auch Schmerzmittel bekommen, die taten ihm sichtlich gut - aber bevor ich den 1.Termin bei der Physio hatte, musste ich sie wieder absetzen, weil er sonst ja nicht wirklich auf die Untersuchungen reagiert und anzeigt, "hier tut mir was weh".

    Ich wünsche Euch Glück
    Sundri

    Ich freue mich für Euch und ehrlich, der ist soooo knuffig, der perfekte Hund für meinen Liebsten, dem meine Jungs immer alle zu klein sind *grummel*. Ich wünsche Euch ganz viel Glück und das er so bleibt, wie er sich zeigt.

    Sundri

    Moin,

    natürlich müssen alle anderen Ursachen hinterfragt und untersucht werden - ständige Schmerzen aber führen zu Stress und auch durch Stress (hab ich jetzt hinzu gelernt) können manche Hunde mit Fieber reagieren, anderen läuft die Nase (ich wäre nie darauf gekommen, das Lucas manchmal laufende Nase ein Anzeichen von Schmerzen ist :verzweifelt: ) und andere haaren wie verrückt....

    Vielleicht ist es ja auch ein Zusammenspiel von mehreren verschiedenen Punkten?

    So teuer war das übrigens nicht, die Antrittsuntersuchung 40,- € incl. Tierärztlicher Beratung und erneuter Auswertung der Röntgenaufnahmen und jede Behandlung 20,- € / halbe Stunde. Damit kann ich ganz gut leben....

    Sundri

    Moin,

    mein Lucas hat auch Rückenschmerzen, nicht so schlimm wie bei Dir (na ja, wenn ich es recht betrachte, schon aber anders) und auch bei uns waren die Röntgenaufnahmen unauffällig bzw. ohne Befund.

    Da die Aufnahmen in der Klinik gemacht worden sind und er deutliche Anzeichen von Schmerz zeigte - hat man uns zu der zugehörigen Physiotherapeutin überwiesen. Wir waren gestern bei ihr und sie hat mehrere Wirbelblockaden gefunden, und auch festgestellt, das er durch diese (sie renken sich gewöhnlich nicht wieder von selbst ein) seine Haltung verändert hat und auf der Hinterhand deutlichen Muskeschwund bekommen hat.

    Wie bei einem selbst, es tut etwas weh und man versucht sich so zu bewegen, das es eben nicht weh tut. Das tun Hunde gewöhnlich auch, sie spannen dann andere Muskeln an um dem Schmerz aus dem Weg zu gehen und das hat Folgen.

    Ich würde Dir sehr empfehlen eine Physiotherapeutin aufzusuchen und Deinen Hund einfach malvon ihr auf den Kopf stellen zu lassen, unsere Unterscuhung hat eine ganze Stunde gedauert, aber auch noch mal mit Rücksprache der Ärztin und erneuter Auswertung der Röntgenaufnahmen. Eine Blockade hat sie bereits gestern lösen können, die anderen werden folgen.

    Sundri