Beiträge von Sundri

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    Und Richtungswechsel, ich meinte einfach glatt 180° umdrehen, zurück gehen..... wenn sie zieht. Dann gehst Du ja weiter, möglich, das sie Dir folgt, sobald sie neben Dir ist, umdrehen und wieder zurück dorthin, wo Ihr hinwolltet. Richtungswechsel sind für mich Kreuz- und Quergehen, aber ich meine einfach immer nur sofort umdrehen.... vielleicht magst das ja mal ein, zwei Tage probieren? Stehen bleiben, was bei einigen Hunden gut finktioniert, ist für Euch ja keine Option, derweil sie dann schreit.

    Da fällt mir ein, weil es jemand etwas weiter oben geschrieben hab, wenn man eine Kehrtwendung macht, darf man nicht warten, bis der Hund wieder in der Leine hängt, nur in anderer Richtung. Er sollte einem folgen und sobald die Leine locker ist oder der Hund neben einem, macht man wieder eine Kehrtwendung. Man darf ihn locken und mit Leckerchen motivieren, aber unbedingt zusehen, das er nicht an einem vorbei stürmt und in die andere Richtung zieht.

    Ich hoffe, das ist jetzt verständlich geworden?

    Sundri

    Zitat

    Hallo Sundri, genau, es ist wirklich peinlich. Gerade weil es bei uns so ruhig ist, wird das die ganze Nachbarschaft mitbekommen müssen :sad2:
    Mit dem Umschnallen mit Halsband und Geschirr verstehe ich nicht ganz. Und auch das mit dem "Aufhören" - wie sähe das aus? Und darf sie dann wieder ziehen? Auf dem Weg zum Haus?
    Von den Anti-Zug-Geschirren habe ich gehört - habe aber noch nie eins live gesehen, wie funktionieren die Teile denn? Denn Lui ist wie gesagt sehr robust...unsensibel. Und es stört sie ja kaum, wenn sie sich am Halsband selber stranguliert :???:

    Richtungswechsel ist für uns leider nicht das Richtige, weil sie ja lernen soll, mal zu warten. Bzw., dass wir auch mal stehen und nichts passiert. Da fängt sie ja immer an zu bellen - würde ich die Richtung wechseln, wäre sie also wieder zufrieden :/

    Ah, also, sie sollte beides tragen, Geschirr und Halsband. Wenn Du normal mit ihr gehst, das wird einfach passieren müssen, sonst kommt sie ja nicht raus, Leine ans Geschirr. Wenn Du einen Moment üben möchtest leinst Du sie zweifach an, ein Haken kommt ans Geschirr, einer an das Halsband. Du brauchst dazu eine Führleine mit zwei Haken. Und nicht mehr als ein paar Meter üben, an einem bestimmten Haus vorbei oder so.... möglichst so, das Ihr aufhört, bevor sie wieder schreit.

    Hunde gewöhnen sich in den allermeisten Fällen an Erziehungshilfen, wenn diese nichts nutzen. Selbst an Stachelwürger - es gibt harthalsige Hunde die sich da hinein legen und ziehen wie ein Karrengaul. Das meinte ich etwas weiter unten im Thread, wenn man merkt das eine Erziehungshilfe nichts nutzt, dann sollte man sie weg lassen, denn die Gewöhnung daran erschwert es auf Dauer, etwas Anders zu nutzen oder zu probieren.

    Ich hab vorgestern beim TA eine junge Labbihündin gesehen mit Würger ohne Stopp, die lief schon beinahe blau an, aber es nutzte nichts, gar nichts..... dann kann man so ein Halsband weg lassen. Weißt, was ich meine?

    Das Antizuggeschirr was ich hatte war ein easy walk harness (googel mal), es funktioniert ohne Schmerzen.... kann aber sein, nach alles was Du schreibst, das es nichts nutzt.

    Und Richtungswechsel, ich meinte einfach glatt 180° umdrehen, zurück gehen..... wenn sie zieht. Dann gehst Du ja weiter, möglich, das sie Dir folgt, sobald sie neben Dir ist, umdrehen und wieder zurück dorthin, wo Ihr hinwolltet. Richtungswechsel sind für mich Kreuz- und Quergehen, aber ich meine einfach immer nur sofort umdrehen.... vielleicht magst das ja mal ein, zwei Tage probieren? Stehen bleiben, was bei einigen Hunden gut finktioniert, ist für Euch ja keine Option, derweil sie dann schreit.

    Und, vielleicht magst das auch mit einem Trainer noch mal besprechen. Er kann Dir dabei helfen, das umzusetzen und auf den Punkt bringen. Frustrationsübungen sind ansonsten auch eine gute Idee, aber mach nicht alles auf einmal, das könnte sie überfordern. Auf den Napf warten kann man natürlich immer machen, meine Hunde müssen sich grundsätzlich setzen und dürfen erst auf "ab" an ihr Futter. Sie müssen sich auch zum an- und ableinen setzen oder auf ihrem Platz bleiben, wenn wir essen.... in der Küche dürfen sie sich nur in ihrem Korb aufhalten. All solche Dinge erleichtern dann später manches im Alltag.

    Sundri

    Moin,

    es zieht sich ein wenig über der Brust zusammen, aber man kann es so einstellen, das es nicht schmerzt, schau mal unter Easy walk harness nach, mit Links bin ich nicht so fit.

    Keines meiner anderen Geschirre hat eine Öse vorn an der Brust, aber ich bin auch nicht so Geschirrfreudig, als das ich mich da gut auskennen würde. Uns hat es gut geholfen, weil es den Hund einfach zu mir wendet, wenn er zu sehr zieht.

    In dem Fall um den es hier geht, wird es sicher ein längerer Weg, ich persönlich würde das mit dem schlichten Umdrehen einfach mal probieren, wie gesagt, hätte ich meinen Trainer bei Diego schon gehabt, wären wir sicher schneller zum Ziel gekommen.....

    Sundri

    Zitat

    Zeig mir das Antizuggeschirr, das keine Schmerzen verursacht. Denn allein so funktionieren sie. Was sollte den Hund sonst davon abhalten zu ziehen. Diese Geschirre laufen direkt an den Achseln, also einer sehr empfinlichen Stelle, entlang und schmerzen natürlich.

    Ich habe eines gehabt, das die Öse vorn auf der Brust gehabt hat, ansonsten war es normal geschnitten, mein Hund liebte es überhaupt nicht, von seinem Ziel weg gehzogen zu werden.... denn wenn er ins Geschirr ging, zog es ihn einfach seitlich davon ab.

    Im Übrigen bin ich der Meinung wenn eine Erziehungshilfe nicht wirkt - dann sollte ich sie weg lassen. Das ein Hunnd wund unter den Achseln ist ist einfach ein Unding. Malik muss leider so ein Geschirr tragen, da er anders nicht mehr an der Leine laufen kann, aber er reagiert darauf und deshalb klappt es einfach..... es ist selten, das er ins Geschirr läuft, anderes aber überschlägt er sich im K9 und an der Halsung - auch keine Lösung für einen alten Hund.

    Sundri

    Moin,

    ich hab auch so einen Hund gehabt, der geschrieen hat, wenn er orgendwo hin wollte - meine Güte war das peinlich, weil die Leuts auch gucken kamen und meinten, ich würde meinen Hund misshandeln..... :ops: Da braucht man echt starke Nerven.

    Allerkleinste Schritte, das haben die anderen ja schon gesagt... mein Trainer meinte, das an lockerer Leine gehen, dürfen am Anfang nicht mehr als 10 bis 20 Meter sein, bei Deiner Problematik vermutlich eher nur 5..... er hat uns geraten, die Leine zum üben in Geschirr und Halsband einzuhaken, damit wir a. stehen bleiben und signalisieren jetzt üben wir und b. der Hund merkt "jetzt üben wir" dabei soll der Hund, wenn er kann, sitzen... und natürlich gibt es Leckerlies dabei, entweder man lässt sie auf den Boden, neben die Füsse, fallen damit er lernt "beim Fuße meines Chefs ist es toll" oder, wenn der Hund größer ist, füttert man ihn nebenbei. Dann sitzen lassen, Leine wieder umhaken und weiter gehen und das, während eines Spaziergangs (nicht unbedingt zu Beginn, wenn der Hund sich lösen muss) ein paar Mal, zwei, drei Mal...... und aufhören, wenn es gut geklappt hat.

    Leckerchen kann man später irgendwann weg lassen..... aber das ist der 10. Schritt nach allem Üben. Die meisten verlangen von ihrem Hund zu Beginn viel zu lange Strecken..... und das frustriert dann alle. Wenn stehen bleiben beim ziehen nicht hilft, vielleicht helfen Richtungswechsel?

    Du könntest jedes Mal wenn er in die Leine geht, einfach umdrehen und dazu irgendein Komando sagen, etwa "schade" sobald die Leine locker wird (das wird sie weil er Dir folgt) kommentarlos umdrehen und wieder dorthin gehen, wo ihr hinwollt. Ich hab das bei uns beobachtet, das hat superschnell geklappt, nach 5 Mal hatte der Hund raus, was auf das ziehen an der Leine folgt und es war besonders schwer, weil am anderen Ende sein Herrchen auf ihn gewartet hat.

    Natürlich muss man das konsequent tun, immer überlegen, was lernt mein Hund aus meinem Verhalten? Meist nicht das, was man erwartet, sondern hier eben auch "ich muss nur entsetzlich viel Theater machen, dann geht es auch weiter!"

    Für zwischendurch, hast Du mal über ein Antizuggeschirr nachgedacht? Es gibt auch welche, die dem Hund nicht weh tun, ihn aber am steten Ziehen hindern. Ich hab mit Diego auch viele Probleme gehabt und eines benutzt, damit haben wir es hinbekommen, aber über einen sehr langen Zeitraum. Ich hab es einfach gebraucht, weil ich einen, nicht zu 100%tig belastbaren kaputten Fuß hab und das stete Ziehen mir körperliche Probleme gemacht hat.

    Sundri

    Moin,

    danke Dir,so etwas vermuten wir ja..... das es durch das ziehen beim Röntgen etwas besser geworden ist, deutet auch auf etwas in dieser Art hin.

    Ich hab ja einen Physiotermin in der Klinik, den musste ich leider verschieben, weil Lucas in der Nacht zuvor heftigen Durchfall hatte, mit Bauchweh und es keinen Sinn machte, zur Physio zu gehen, wenn es ihm so mies geht. Also haben wir erst mal den Bauch kuriert und den Termin auf nächsten Dienstag verschoben.

    Sundri

    Moin,

    das war auch mein Gedanke, was ist hier für alle Beteiligten am Besten? Mal angenommen, der Hund verteidigt seinen Sofaplatz...... oder meint, das Kind massregeln zu müssen?

    Ich hab auch drei kleine Kinder mit Hund gehabt und sie haben ihm nie weh getan oder bedrängt, allerdings haben sie mit 3 Jahren (die Jüngste) auch verstanden, das der Korb tabu ist, aus, keine Übertretung kein Kompromiss. Das ist heute noch so, sie dürfen meine Hunde aus meinem Zimmer locken - aber nicht heraus holen, auch nicht mit Befehl. Hier ist Rückzugsort für die Jungs.

    Was passiert wenn? Geschichten von uns? Das Kind über das Trenngitter klettert, während ich grad auf Toilette bin. Bei mehreren, ich wickel das Baby und das andere Kind geht auf Tour. Eine meiner Töchter beschloß spazieren zu gehen und ließ, weil sie ja sonst nicht wieder herein gekommen wäre, die Tür auf. Fand Malik aber super...... Das Kind aufsteht und mich schlafen lässt, aber schon mal in der Küche nachschaut, ob etwas zu essen da ist?

    Bei uns waren das keine wirklichen Probleme, Malik hat nur ein mal in seinem Leben eines meiner Kinder angeknurrt, als es zu dicht an ihm vorbei ging und er einen Kauknochen hatte.... und da gab`s einfach aus Reflex ne klare Ansage..... vor lauter Schreck. Kam auch nie mehr vor, die Kinder fanden die angekauten Dinger eh eklig :hust: Er liebte sie und wir besuchten zusammen Kindergärten und Schulen und zeigten, was ein Jagdhund so drauf haben muss.... am allerliebsten schleckte er die ganz kleinen in der Karre ab, die schmeckten nach Krümeln und sonstwas. :lol:

    Aber wäre es anders gewesen, er hätte keine Kinder gemocht und sie wären noch so klein gewesen, mir wäre das Risiko zu groß gewesen, einmal schnappen kann solche Schäden hinterlassen. Ich wäre meines Lebens nicht mehr froh geworden...... nie aus den Augen lassen geht einfach nicht, vor allem dann nicht, wenn das Kind etwas anderes will. Es findet Wege zum Hund zu kommen und ich glaub kaum, das ich mein Kind und meinen Hund derartig eingeschränkt hätte - was auch zu Problemen führt.

    Schwierig..... ich denke nach wie vor, ein guter Trainer sollte sich das mal ansehen und dann kann man mit seiner Diagnose weiter sehen.

    Sundri

    Danke, ich hab`s mit Interesse gelesen und wir bleiben mal bei unserem Rinti sensible - meine Hunde lieben es....
    Malik frisst es so gerne, das er nicht mal hinein gestecket Tabletten heraus pult - wie ansonsten aus jedem Futter ;)

    Übrigens reicht eine 800gr Dose bei uns für einen 26 kg und einen 24 kg Hund völlig aus. Für eine Mahlzeit.

    Sundri

    Moin,

    ich hab auch einen Hund gehabt, der Kinderunverträglich war, jedenfalls gebärdete er sich so, das ich nichts riskieren wollte - aber ich hab keine kleinen Kinder mehr, in der Familie gibt es auch keine, zur Zeit und ich glaub einfach, das ist etwas gaaaaanz anderes, als mit einem kleinen Kind zusammen zu leben.

    Auf Besuchskinder, wenn sie [b]mal[b] hier sind, kann immer jemand achten, bzw, einfach den Hund in einen anderen Raum bringen, aber im Alltag? Wäre mir da einfach unwohl, zumal der Hund um den es geht, das Kind ja seit Baby an kennt..... und sich daran gewöhnt haben sollte?

    Es gibt so viele Situationen, grade wenn Kinder etwas größer werden und selbst Türen öffenen oder über Türgitter klettern, aufstehen, während Mama noch schläft und auf eigenen Füßen durchs Haus tapsen - man hat einfach nicht alle in der Hand und man kann beide nicht üben lassen, "was passiert wenn einer auf Mama nicht hört" weil es schlicht zu gefährlich ist.

    Sundri

    ... nur, wenn ich ehrlich bin, finde ich die meisten Namen eher lustig, kreativ und putzig, beknackt? Ne wirklich nicht, ist doch netter als der 1000ste Aramis oder Lucy?

    Sundri

    P.S. Dexter ist cool, Bürste auch, bei uns lebten mal zwei Terrier, einer weiß (Westhighland) einer schwarz (Scotch), die hießen Whiskey und Soda.... der Basset meiner Nachbarn hieß dagegen Muffel - sehr passend :lol: