Beiträge von Sundri

    Nochmals - ganz kommt für mich einfach nicht in Frage - überhaupt nicht - wenn ich einen so großen Hund wollen würde - hätte ich einen. Es gibt ja Gründe weshalb ich 25 Kg und gute etwas über Kniehöhe ausgesucht habe..... es gibt Gründe, weshalb ich mich gegen sabbernde Hunde entschieden hab. Ich glaube ganz fest DAS muss man mögen, ich mag es nicht, kein bisschen.

    Wenn ganz, dann mit Papieren und allem und dann suche ich dem armen Ding ein zu Hause, in dem sie geliebt, gewollt und gemocht wird. Ich bin 5 Tage in der Woche allein und hätte dann 90 Kg Hunde zu handeln, ich kann`s nicht.... ich will`s nicht. Ich hab einen kaputten Fuß, ich schaff das nicht....

    Ich stell mir das lebhaft vor, wir richten das Haus ein, räumen rum, packen aus und sie immer dazwischen..... sie kennt ja nicht mal "geh auf Deinen Platz", selbst wenn wir dort essen und sie eigentlich lieben bleiben muss, kriecht sie unter dem Tisch lang und man hat ne Dogge auf dem Knie..... oder im Gesicht oder auf der Schulter. Ich krieg die Motten....

    Ich hab auch gedacht, wenn er dann nicht da ist oder krank, weil wir ja zugesagt haben, das wir dann da sind, ist das einfacher, wenn ich nebenan wohne, da kann ich dann rüber gehen.... erziehen, das ist immer noch eine Option, fahren in seinem Auto auch, aber zu mir nehmen - never. Es sei denn sie ist 9 und er verstirbt, dann mute ich dem alten Mädchen (aber das ist noch lang hin) auch keinen Wechsel mehr zu.

    Den Stress halte ich täglich auch gar nicht aus, wenn zwei dem Hund Kommandos geben oder ich sie ablege und er sie ruft und sie wird zu ihm gehen..... da bin ich mir sicher. Ich bin ihm zu streng, weil bei mir ein Platz und Bleib ein Platz und Bleib ist. Allein das nebeneinander wird nicht klappen. Wir haben damals, als Malik noch mitkam (und sie eine andere Dogge, die sehr wohlerzogen war, hatten) immer darauf geachtet, das mein Liebster dem Hund sagt, was er zu tun hat, weil sie immer meinten, ich sei böse.....

    *seuftz*

    Sundri

    P.S. wir fahren Sonntag hin und dann reden wir mal Klartext, notfalls verzichten wir auf den Traum vom Haus, ich bin nicht bereit, jeden Preis für ein Danke zu zahlen. :verzweifelt:

    P.P.S. wenn es ihn nicht mehr gibt, werden sich hier 4 Geschwister zanken (mein Liebster nicht) um das, was noch da ist und ich gehe davon aus, dass das Haus (seines) dann verkauft wird. Weil es unverkäuflich ist, so wie es ist, wird vermutlich Bauland aus allem und da es bewohntes Gebiet ist, rechne ich mit 6 bis 8 Reihenhäusern. Die müssen dann aber einen eigenen Weg anlegen..... auf ihren Grundstücken und ich hab meinen Garten dann allein für mich. ;) Eigentlich hatte er uns zugesagt, das eben dieser Weg im Zuge der Erdarbeiten jetzt angelegt werden sollte und hat nun nen Rückzieher gemacht, ich weiß nicht warum, aber das werden wir sicher auch am Sonntag klären.

    :verzweifelt: Nein, ich sehe es auch so, dass der Hund das kleinste Problem ist. Die Situation vor Ort ist, das die drei Grundstücke, die ihm gehören und von denen zwei nicht bebaut sind, zusammenhängend hoch umzäunt sind, mit einem elektrischen Tor.... eigentlich für Hunde paradisisch.

    Es war auch geplant, das so zu lassen, nur das auf unserem Grundstück dann Haus und Garage stehen, das ganze Grundstück als Solches ist Parkähnlich gestaltet, Dutzende verschiedene Rhododendren und Rosen, seltene Bäume, wie Gingko und jap. Hartriegel..... schon sehr schön und ich verstehe seinen Schmerz, wenn nun die jahrelang gehegten Büsche weichen müssen, aber das geht nicht anders, irgendwie muss das Haus ja aufs Grundstück kommen, muss der Baugrund vorbereitet werden und möchte ich mein Haus stellen, wie ich mag - was ich nicht mehr kann, weil er das erfolgreich torpediert hat. Aber das ist ein anderes Thema.

    Mein Liebster und ich haben den Gedanken, es zu lassen, schon gehabt, aber das wird auch teuer, weil Bauantrag läuft, die Bank hat das Geld bewilligt, das Grundstück ist überschrieben...... jetzt einen Rückzieher ist nicht einfach.

    Wir werden Sonntag hinfahren und mit ihm reden, Klartext!

    Bezüglich des Hundes sehe ich das Problem eben auch. Ich weiß immer noch nicht ob sie stubenrein ist oder einfach immer nur Gelgenheit hat, raus zu kommen.... sie geht immer noch ein-, zweimal Nachts raus, weil er auch gehen muss und da lässt er sie eben raus?!

    Und sie liebt ihn, das steht fest, sie wird sich an ihm orientieren und er wird, vermutlich, keinesfalls bereit sein, Regeln aufzustellen oder durch zu setzen. Von daher wird das, auf einem Grundstück schwierig. Ein Zaun geht nicht, weil die Zufahrt zu seinem Haus über unser Grundstück führt. Und mir liegt schon daran, das die Maus raus kommt - Doggenhaufen sind echt riesig, und während meine Jungs ins Gebüsch gehen und es keinen stört, macht sie die Haufen am liebsten dorthin wo alles schön sauber ist, mitten auf den Weg ist prima :dead:

    Und auch ja, komplett wäre besser, aber ich will so einen großen Hund nicht in meinem Haus haben und mein Leben darauf ausrichten, mal - wäre das was anderes.... zumal sein Haus ja erreichbar ist, aber immer? Fängt ja schon damit an, das wir unten einen großen offenen Bereich ohne Türen haben werden, und unser Schlafzimmer oben ist und Vatern meint, wir könnten doch dem Hund zu Liebe, unten schlafen.... Ja, mein Problem ist ein anderes, ich weiß..... ne Dogge die mich beim Schlafen küsst :ugly:

    War ne Fehlentscheidung, ich hab`s geahnt und wollte nur nett sein, mal was annehmen können - auch so ein seltsamer Vorwurf. :hust:

    Sundri *müde*

    Zitat

    P.S. Ich stell meinen Oskar jetzt wirklich als terrorisierenden Junghund dar, der mich den ganzen Tag anpöbelt. NEIN, das ist nicht so. Er ist 90 % der sanfte Riese. Sehr sehr lieb zu seiner älteren Hündin, die noch mit im Haus lebt und auch sonst ein Kuschelmonster hoch drei. Aber die restlichen 10 % sind nun im Moment der Pubertät aktuell.


    lass Dich hier nicht ärgern, bei bestimmten Themen gehen Vielen die Pferde durch :D Schau auf das, was Dir weiter hilft und nimm Dir die Dinge weder zu Herzen noch persönlich, weil bei solchen Diksussionen wird oft über etwas anderes gesprochen, als das, worum es geht.

    Als Erziehungsmittel sind solche Reaktionen, wie dem Hund in so einem Moment eine Scheuern, da sie passgenau und auf den Punkt kommen oftmals ziemlich gut. Der Hund spürt "Grenze" und das viel mehr als bei allen anderen Methoden, Hunde sind keine weichen Tiere die miteinander Differenzen auskuscheln und manchmal wirkt so etwas so Nachhaltig, das man sich wünscht es einfach immer so machen zu können.

    Ein Beispiel, wir haben bei uns in der Jagdhundeausbildung einen Hund gehabt, den bekamen wir durch nichts ins Down, wenn er hinter dem Hasen her ging.... eines Tages, Januar, kalt, schneeig, Wasser in den Furchen gefroren, der Hase geht los, der Hund hinterher, sein Herrchen pfeifft und indem der Hund exakt noch einen Satz nach dem Pfiff macht, trat er in eine gefrorene Furche, rutschte aus und überschlug sich aufgrund seines Tempos, knallte voll auf den Acker, drehte sich um und lag....... und fortan lag er einfach immer, sobald er den Pfiff hörte - legte er sich, mitten in vollem Lauf, brav hin. Er hatte das Ausrutschen mit dem Überhören des Pfiffs verknüpft und ihm war das weiter laufen verleidet. Nie wieder überhörte er den Pfiff. Hier kamen Zufall und Augenblick zueinander, niemand hätte dasd passgenau herbei führen können, aber so wurde aus einem Moment etwas hanz nachhaltiges ohne große wilde Methoden.

    Du hast doch alles richtig gemacht, ihn hinterher gerufen, mit ihm gekuschelt. Schau mal, wenn Hunde untereinander massreglen, das geht nicht mit "geh mal bitte zur Seite, ich mag das nicht so gern" sondern ganz anders..... man darf daraus lernen. Verzeih Dir selbst, er meidet Dich nicht, duckt sich nicht, geht Dir nicht aus dem Weg - ein sicheres Zeichen dafür, das zwischen Euch alles gut ist.

    Sundri

    Aber das ist ja das andere Problem an der Sache, weggeben - also ganz weg geben - will er sie ja nicht. Er will sie bekuscheln und beschmusen, sie soll auch nicht zu seinem anderen Sohn (mit dem hat er sich inzwischen auch überworfen) sondern sie soll bei uns bleiben, damit er den Spaß hat und ich die Arbeit. Und ich soll bitte nicht streng sein..... daher auch mein Ansatz, eine HuSchu suchen und mit ihr allein üben, ohne das er dazwischen funkt.

    By the way, ich kann sie nicht weg geben, sie gehört mir nicht. Ach verdammt noch mal, das bedeutet einfach nur Ärger, egal wie ich es anstellte, es wird Ärger geben. :mute: Keine guten Voraussetzungen um dorthin zu ziehen.

    Sundri

    Moin,

    ja aber - er soll nicht aus seinem Korb schießen, wenn Ihr alle da seid bzw. er das Kommando bekommen hat, dort zu bleiben? Ich würde da eher dem Hund beibringen, dort zu bleiben, wo ich ihn haben will. Und in seinem Korb kann er knurren und mucken, aber er bleibt im Korb.

    So viel Raum, das er raus flitzt, Theater macht und sich wieder hin legt, sollte er nicht haben. Das ist, glaub ich, der Punkt, an dem ich arbeiten würde.

    Beim Spazieren gehen würde ich auch nur darauf achten, das der Sohn mitgeht, aber halt nicht die Leine nimmt, weder zu Anfang, noch zwischendurch.... vorerst. Und ja, ich weiß wie das ist, wenn man mal darauf angewiesen ist, das wer anders auf den Hund aufpasst - ist bei mir nicht anders, aber vielleicht findet ihr eine Lösung für Zwischendurch, die Freundin ist doch ein guter Ansatz.

    Sundri

    Moin,

    nachdem ich das so alles gelesen hab, denke ich auch, das Beste für alle Beteiligten wäre es einfach, den Hund eine Weile in Ruhe zu lassen.... und nichts zu probieren.

    Dein Sohn soll ihn einfach links liegen lassen, nicht reagieren, wenn er bellt, aber, nicht still und leise von irgendwoher kommen, sondern sich bemerkbar machen. Betont rascheln oder räuspern oder etwas sagen. So dass es keine Überraschung geben kann.

    Man weiß nicht, was dem Hund zugestoßen ist, was er erlebt hat, womit er Dinge verknüpft. Mein Diego hat zeitlebens dunkle Männer gemieden, die konnten noch so nett sein.... irgendetwas hatten sie, das ihm Angst machte. Wenn man ihn ignorierte wurde es besser, weil er entscheiden konnte, wann der Zeitpunkt gekommen war, einen Schritt zu machen - und das hat teilweise seeeehhhr lang gedauert, es gab dann jedoch keine Rückschritte mehr.

    Knurren hab ich ihm gelassen, schnappen gab`s aber nicht, da war ich dann dazwischen und hab das geregelt, aber er hatte in seinem Korb einfach seine Ruhe und durfte eben auch motzen. Hieß ja nur "bleib bloss weg" und wenn man das lange macht, wird sich vermutlich etwas verändern.

    Wenn man oft was Neues probiert und immer wieder auf ihn eingeht und ihn drängt oder verändern will, dann macht das auch etwas mit dem Tier, man übergeht nämlich sein Empfinden, das mag nicht richtig sein oder nicht gewünscht, aber doch da und ich glaube einfach, eine Zeit der Ruhe und des Nicht Tuns wäre für alle erholsam.

    Geläut nennt man das, wenn der Hund auf der Fährte hinter dem Wild her ist, Bracken sollen besonders wohltönend läuten - wenn der Hund unter dem Tisch bellt, bellt er einfach. ;) Auch wenn er sonst auf der Fährte läutet. :roll:

    Sundri

    :lachtot: Boilies selbst gemacht.... ich erinnere mich, mein Ex hat auch so seine Spezialmischungen probiert, als es dann an meine guten Vorräte - Lavendlhonig, kalt geschleudert etc. pp. ging, hab ich auch geblockt, die Boilies würden teuerer werden, als der Fisch bei Händler, das könne er sich abschminken. Wie kreativ Männer doch werden können, wenn sie Fische fangen wollen. Unglaublich.

    Aber Frolic? Darauf wäre ich nicht gekommen.... er soll bloss aufpassen, das er keinen Hund damit fängt. :hust: Oder wie mein Papa mal ein Schwanenküken, das war echt ein Drama.... ging aber gut aus und er fing es auch nur mit Brot.

    Sundri

    Guten Morgen,

    *seuftz* die Probleme hier werden mehr und mehr.... wir haben uns entschieden, bei meinem Schwiegervater auf dem Grundstück zu bauen, nachdem er dringlich darum bat und einige, für uns nachvollziehbare Wünsche hatte, er möchte halt gern in seinem Haus bleiben, aber nicht mehr so alleins ein. Nein, ich soll ihn nicht versorgen, aber mal zusammen Kaffee trinken oder da sein, das wäre schön.... da uns Familie sehr wichtig ist, haben wir lang überlegt und gesagt "okay." Er hat uns eines seiner drei ineinander verwobenen Grundstücke überschrieben und nun kann es los gehen.

    Und genau bei "Nun" fängt es an, schwierig zu werden, denn da ist ja noch die Dogge.... immer noch lieb, aber noch unerzogener als zuvor. Mittlerweile ist sie zwei Jahre alt und kann? Nix, nicht mal "sitz" wenn man das möchte. Sie kommt kaum noch vom Grundstück (okay, das ist noch 4000 m² groß), aber sie hat eben fast keine Kontakte mehr zur Außenwelt, zu anderen Hunden, zu anderen Menschen. Nachdem sie ihr Spielgefährte (der täglich kam) gebissen hat, so dass die Wunde genäht werden musste, darf der nicht mehr kommen und alle Schäferhunde sind blöd und er schimpft auf sie. Nicht vergessen, mein Lucas ist auch ein Schäfermix. Den Nebenschlag find ich nicht witzig.

    Mit meinem Hund kommt sie ganz gut zurecht, außer das sie "lass mich in Ruhe" schwerlich akzeptiert und immer wieder neu anfängt.... auch dem Welpen meiner Tochter ist sie tierisch auf die Nerven gegangen, der hat sehr deutlich gemacht "bleib weg von mir" - nein, sie hat ihm nichts getan, eigentlich - war alles im gelben Bereich, sie hat einfach nur die Aufforderungen der anderen Hunde, das es ihnen genug ist, ignoriert. Sie spielt wild, klar, sie ist groß, aber sie zeigt keine Aggression oder böse Verhaltensweisen, ein netter Hund, mit dem was anzufangen wäre.

    Mir fällt aber auf, das sie beginnt zu drängeln, heißt, sie schiebt einen mit ganzem Körpereinstz über die Breite aus dem Weg, ich meine zu erkennen, das sie beginnt, einen zu reglementieren "da gehst Du nicht lang" nicht böse, sie lässt sich auch weg schieben.... aber gut - finde ich das nicht. Ich hab mein Tun.... zudem hat sie gelernt, wenn sie getrunken hat, sich jemanden zu suchen, an dem sie ihre nasse Schnauze abwischen kann, nichts, was ich schätze, Doggensabber. Iihhhh, ich mag auch nicht immer in dreckigen Klamotten herum laufen und denke, das hätte sie lernen müssen.

    Im Haus wird mein Schwiegervater recht rabiat und laut, dann geht`s. Das ist das eine.... das andere ist, seit wir zugesagt haben, zu ihm zu ziehen, mehren sich die Drängeleien, das er uns den Hund übergibt. Sei es in "wo schläft denn Dein Hund?" "In meinem Schlafzimmer" "Oh aber Treppen steigen kann meine Kleine nicht" "Ja und, sie schläft ja auch bei Dir?!" Und vielerlei mehr. Sei es das wir fahren "ihr habt doch noch so viel Platz.... nehmt sie doch mit."

    "Erinnerst Du Dich, meine Vermieterin fürchtet sich vor großen Hunden und ich darf sie nicht mitnehmen?" "Na, ihr zieht doch aus, da ist es doch egal, ob ihr Euch gut steht.... oder nicht." :mute: Neulich, nach einem Tag voller Probleme, wo denn nun das Haus hinkommt und welcher Busch stehen bleiben muss und Diskussionen über, was brauchen wir so ne große Garage oder dann kommt der Carport halt wonanders hin, muss doch nicht an der Garage sein"; bin ich dann nach einem "nehmt sie doch mit!" geplatzt" und bin laut geworden.... und hab gesagt "und ich nehme Deinen Hund nicht, weder jetzt bei mir zu Hause, noch später!" Und dann sind wir gefahren.

    Vergessen hab ich natürlich zu sagen "außer Du bist in Not, krank oder in Urlaub" aber ich merke einfach, dieser Hund bringt mich an meine Grenzen, ich kann ihn nicht halten, Leinenführig? Wozu denn ne Leine, der Hund muss sich ausleben..... :lepra: 65 Kilo kann ich mit meinem kaputten Fuß nicht halten, wenn sie wohin wollen, wo ich nicht hin will. Und sie will ständig woanders hin.

    Und, ich hab mir in der Nähe sogar schon eine HuSchu ausgesucht, in die ich mit ihr gehen wollte, eben damit sie auf mich hört, wenn ich sie mal einhüte. Aber sie ganz nehmen - Doggen bzw. alle wirklich sabbernden Hunde (igitt, wenn ich mir allein vorstelle, ihr ein Leckerchen zu geben :sad2: ) sind einfach nicht meine Hunde :verzweifelt:

    Sein, "Du kannst sie ja mitnehmen, wenn Du mit Deinem Hund spazieren gehst, in Dein Auto passt sie ja auch" (ich hab kein Trenngitter) macht mir Angst, ich hab nein gesagt, weil - ich kann sie einfach nicht halten.... und hören ist eben auch nicht. :fear:

    Leckerchen geben, geht übrigens nicht, da wird sie mass- und völlig distanzlos, bedrängt einen, geht nicht weg, macht Taschen kaputt, kennt kein "nein" oder "lass das" auf leise Worte hört sie eben auch nicht. Man muss laut werden oder rabiat - beides liegt mir nicht, ich weiß ja auch sie hat gute Ohren.

    Nun tut mir einerseits der Hund leid, so geht das dauerhaft ja nicht weiter, andererseits hab ich Angst, das sie eben doch, wenn wir dort eingezogen sind, stets bei mir auf der Matte steht.... wir müssen mit ihm reden und ihm klar machen, das wir sei betreuen wenn er unterwegs ist, aber das sie nicht bei uns wohnen wird. Die Häuser stehen gegenüber, sie kann auch dort allein übernachten, denk ich mir und ich lass sie raus, wenn ich wach bin (und ich bin früh wach) - geht über die paar Meter ja auch mit Babyphon.

    Schwiegervater setzt ihr keine Grenzen, ich seh sie schon alle Handwerker verschrecken oder unter die Räder kommen, wenn hier mit Baufahrzeugen gearbeitet wird. Ich werde nicht immer da sein können, aber Sorgen mach ich mir jetzt doch.

    Musste ich mal los werden.... *schnief* ich glaub, ich bleib einfach hier wohnen.

    Sundri

    Moin,

    ich mache mein Verhalten gern an der Reaktion meines Gegenübers fest - wenn mein Gegenüber nach einer Weile mit sich und dem Moment zufrieden ist und ohne Angst (so wie Deine Dogge) dann war alles gut und richtig.

    Mal ehrlich ich hab hier auch ein Problem mit einer Dogge, zwei Jahre alt, absolut unerzogen.... die kann nix, nicht mal "sitz" auf Kommando, mein Schweigervater möchte sie mir so wahnsinnig gern aufdrängen - ich schreib dazu mal an anderer Stelle, sie wiegt - schätz ich 65 Kilo - so einen Hund muss man im Griff haben oder es gibt es Drama.... 45 Kilo die mich anspringen und nach mir schnappen können mich um dümmsten Fall zu Fall bringen und dann bin ich schwer verletzt.

    Bewerte das nicht über und ich wünsch an erster Steller Deiner Schwester und Euch alles Gute und das die OP gut ausgeht. Solange Prügel (wiederholtes momentanes aufeinander einschlagen) nicht in Deinen Erziehungsalltag gehört, kann eine spontane Reaktion mitunter ziemlich gute Wirkung haben.

    Sundri

    Moin,

    ich unterschreibe das auch und ja, ich beobachte das hier auch sehr oft. Meist halte ich mich aus solchen Diskussionen zurück, weil es keinen Sinn macht und man schon ganz weit weg vom Wesentlichen ist.

    Schade eigentlich und schön ge- und beschrieben.

    Sundri