Beiträge von Sundri

    Oh, ich steh daneben wenn er heult..... ich sitze daneben, mein Hund, meine andere Tochter und ich und er..... wir können uns im Kreis um die Tür und ihn setzen und er heult.....

    Nein nein, ich lass den kleinen Kerl nicht allein, der heult auch auf meinem Arm, nicht immer, aber durchaus oft, je nach Erschöpfungszustand. Draußen geht`s, beim Spazieren gehen, aber solang darf er ja auch nicht spazieren gehen, also, das sind mal ein paar Minuten, dann trinkt er, spielt mit Lucas - wenn der mag - und dann heult er.

    Neulich, beim mantrailing mit Lucas, hat sich meine Tochter versteckt, der Trainer hat ihn fest gehalten - gleiches Spiel, mein Kind ist außer Sicht, er heult..... zerrt an der Leine, will ihr hinterher. Lucas und ich waren noch daneben. Da hab ich noch gedacht, neuer Ort, unbekanntes Terrain, das er jetzt Angst hat, ist klar - aber mein zu Hause ist ihm nicht unbekannt, der freut sich wie Bolle wenn er kommt, inspiziert als erstes den Napf von Lucas, weil der immer mal ein Krümelchen liegen lässt, trinkt als nächstes und tobt dann durch die Wohnung um alle zu begrüßen. Die Tage an denen er nicht bei uns vorbei kommt, sind leichter zu zählen, als die, die er hier ist. :sad2:

    Ich hoffe sehr, dass das heulen irgendwann besser wird - sonst hat meine Tochter ein echtes Problem - irgendwann.

    Sundri

    P.S. allerdings, ohne mein Kind hat er auch schon mit 9 Wochen auf meinem Schoß, sie war Pferde auf die Weide bringen, geheult wie ein Großer..... :verzweifelt: da fand ich`s noch niedlich. :headbash:

    :lol: ja ja, ne ich nehm lieber ein Shirt, da passt er ganz drauf, nachher verschluckt er die Socke noch, das will ja keiner, mal sehen......

    Ansonsten, solang er heult sollte man nicht reagieren? Ich hab getrickst und bin einfach mal so durch den Raum gegangen, dann hört er auf und ich kann auf ihn eingehen - geht natürlich nicht stetig, ich kann den kleinen Hund ja nicht pausenlos bespielen oder bespaßen, das tut ihm auch nicht gut. Und mit ihm auf dem Bauch aufs Sofa zu gehen ist auch keine Lösung, der wird ja nicht kleiner..... :hust:

    Das arme kleine Ding, andererseits, das er schon SO an ihr hängt..... ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

    Sundri

    Moin,

    ich weiß was Du meinst, manchmal denke ich auch, ich hätte Malik eher gehen lassen sollen - es ist so schwer.... Malik war auch ein "harter" Hund, der ging durch Brombeerhecken, vor denen andere Hunde stehen blieben und bis er mal weinte, wenn er Schmerzen hatte, dann war es echt kurz vor 12 - kurz, es war sehr schwer, das abzuwägen.

    Er hat auf seine letzten Tage PhenPred bekommen und Abends Athrisel, das hat uns noch ein paar schöne Wochen geschenkt, aber als die Medis anfingen, ihre Wirkung zu verlieren, war klar, das es zu Ende geht und Schmerzen müssen einfach nicht sein. Gut, das Du Dich da auskennst.

    Meinen Mädchen ist es auch sehr schwer gefallen, Malik war der Hund ihrer Kindheit, meine Jüngste ist 17, als sie 3 war, kam Malik zu uns und sie kennt quasi gar kein Leben ohne ihn. Man kann so etwas nutzen um mit Kindern vernünftig über Tod und Sterben zu reden, es gibt auch viele, wirklich gute Bücher zu dem Thema - die meisten Kinder kommen mit dem Thema über den Tod eines Haustieres in Berührung, eine wichtige Begebenheit. Wir haben ja ein halbes Jahr vorher unseren Zweithund verloren und das hat uns wirklich tief und ganz anders getroffen, weil es so unvorhergesehen kam, so unvorbereitet.....

    Ich drücke Dir und Euch die Daumen, ich weiß, einfach ist anders.

    Sundri

    P.S. mich tröstet das meine Hunde jetzt ohne Schmerzen laufen und toben können, das sie nicht allein sind und ich glaube daran, das sie am Tor auf mich warten und wir uns wieder sehen.... ihnen gegenüber dürfen wir gnädig sein.

    Moin,

    Zitat

    Ich würde anstelle Deiner Tochter anfangen, daheim zu versuchen, den Welpen nicht immer hinterherrennen zu lassen. Sie könnte ihn ganz kurz in die Box mit Leckerli setzen, rausgehen aus dem Zimmer (z.B. etwas holen), und wenn er ruhig geblieben ist, gleich wieder rauslassen. Natürlich entsprechend loben. Immer mal wieder nur ganz kurz, sodaß sie sich erstmal in ihrer Wohnung bewegen kann, ohne daß der Kleine gleich die Panik kriegt.

    Daheim macht sie das auch und wie bereits geschrieben, sie selbst hat das Problem nicht. Eine box nutzt sie, ebenso wie ich auch, nicht - wir schätzen Boxen nicht, zudem wird der Kleine, wenn er mal groß ist, ein ausgewachsener Dalmatiner.... zu groß für Boxen.

    Zu ihr gehen kann ich aus verschiedenen Gründen nicht, einer davon ist, ich müsste meinen Lucas allein lassen, der momentan durch den Tod von Malik nicht so gern allein bleiben mag weil sie zwei Katzen hat.

    Also, auf ein Shirt werde ich zurück greifen, hätt ich auch selbst drauf kommen können. :pfeif:

    Danke für Eure Ideen, falls Euch noch etwas einfällt - her mit den Vorschlägen.

    Sundri

    Moin,

    nein, daheim heult er nicht, sagt sie - er sucht sich dort aber ein Shirt von ihr, schleppt es in seinen Korb und legt sich dazu.... ich hab sie grad gebeten, jeweils eines mitzubringen.

    Wobei sie ihn natürlich zu Hause nie so lang allein lässt, höchstens mal, wenn sie ins Bad geht, in den Keller oder zum Briefkasten. Ansonsten ist ja auch ihr Freund da, die drei leben zusammen.

    Einen Korb hat er schon hier, aber ein Shirt werd ich einfordern. ;)

    Sundri

    Moin Ihr Lieben,

    ich hab ein Problem mit dem Welpen meiner Tochter, der Kleine ist knapp 13 Wochen alt und ab und an hüte ich ihn bei mir zu Hause, damit sie mal zum Arzt kann - wie grad eben auch - er kommt, seit sie ihn haben, einige Male in der Woche mit den Kindern zu mir, ist hier also nicht fremd.....

    Mein Problem ist folgendes, wenn er nicht grade mit Lucas tobt, was der nicht so schätzt - und sich niemand mit ihm beschäftigt, mit ihm spielt, ihn ablenkt oder ihn krault - dann heult er und jault und singt lauter Lieder von Verlassensein und Vergessen, in den allerhöchsten Tönen - er kratzt auch an den Türen - was ich nicht dulden kann, weil wir blau gestrichene alte Holztüren haben.

    Das Nichtbeachten fällt mir sehr schwer, ich kann ne Menge aushalten, aber quengelnde Kinder und jaulende, dauerfiepende Hund gehören zu den Dingen, die ich wirklich nicht ertragen kann.

    Was kann ich tun, um ihm das abzugewöhnen? Klar ist, er hängt extrem an meiner Tochter, ist ein super schlauer kleiner Hund und sie macht alles richtig.... nur das heulen hier? Zu Hause, sagt sie, hat sie das nicht..... Gestern hat er sich irgendwann ihre Jacke geschnappt, sich darauf gelegt und dann geschlafen, aber zur Ruhe kommt er eher nicht.

    Und leid tut er mir auch.

    Irgendein Tipp?

    Sundri

    Moin,

    mein Malik war auf seine letzte Zeit dement, ich hab das zu Beginn als sehr schlimm empfunden, weil er sich so in seinem Wesen verändert hat, plötzlich hörte er nicht mehr - zeitweilig war er sehr schwerhörig, zeitweilig ging es, plötzlich machte er Sachen, die er sein Leben lang nie gemacht hat. verlief sich im Wohnzimmer, mitten drin, stand dann dort und weinte; erschrak, wenn ich ihm begegnete, wirklich, er zuckte richtig schreckhaft zusammen.

    Neue Orte, also mal ne Ferienwohnung - ging gar nicht mehr, außer einer von uns war zu 100 % dabei. Schweden, unser Haus, ging noch, das war ihm wohl bekannter.

    Ich fühlte mich sehr hilflos, weil er auch nie einfach im Wesen war, immer bereit alles zu bekommen,was irgend möglich wahr, konnte ich lange nicht einschätzen, ist er aufsässig oder hat er echte Probleme? Sein Hörverlust führte zu großer Unsicherheit und er folgte mir auf Schritt und Tritt, konnte nicht mehr alleine bleiben, weinte herum - für mich war das wirklich schwer auszuhalten.

    Schlimm war für mich auch, das er körperlich so fit war..... man sah ihm seine 14 Jahre überhaupt nicht an und als ich ihn, weil es ihm wirklich schlecht ging, vor einigen Tagen über die Regenbrücke gehen ließ, bekam ich hier beim Spazieren gehen schon den einen oder anderen Spruch zu hören - eben weil er täglich noch große Strecken laufen konnte und daraus schließen hier einige, das es ihm SO schlecht, wie ich sage, gar nicht gehen konnte. :tropf: Das ist noch richtig schlimm für mich.

    Karsivan hat uns gut geholfen, und eine Schmerztherapie hat uns einige letzte schöne Wochen geschenkt. Schmerzen würde ich bei großer Unruhe nicht ausschließen mögen? Durch die Schmerztherapie konnte er auch noch mal richtig gut schlafen und das hat ihm wirklich gut getan. Vielleicht schaust Du noch mal, ob Dein Hund eventuell auch Schmerzen haben könnte? Gelenke oder so? Du schreibst ja, da liegt einiges im Argen?

    Ich hab ihm auf seine letzeten Wochen und Monate einfach ein Futter gesucht, das er wirklich gern mochte, Nassfutter von Rinti sensible, er hat es geliebt und wartete immer vor dem Napf. Er hätte auch drei gefressen..... :lol: - aber das gab`s natürlich nicht.

    Man muss abwägen, ob und wie schlecht es dem Hund wirklich geht, wie sehr seine Lebensqualität eingeschränkt ist - nicht unsere - wobei bei Inkontinenz wäre für mich Schluß - das hätte ich bei meinem Alterchen für Würdelos gehalten. Man muss erkennen, wofür man Leiden eventuell verlängert, für sich, weil man nicht los lassen kann oder für den Hund, weil es ihm teilweise noch gut geht? Malik war über ein Jahr dement... am Ende nahmen seine Schmerzen aber so zu, das es einfach nicht mehr aushaltbar war - für ihn.... also hab ich ihn gehen lassen. Mit der Demenz hab ich leben gelernt, auch wenn es an schlechten Tagen bedeutete, das ich hier nicht weg konnte, Freunden absagen musste oder Besuch zu uns bat, anstatt weg zu fahren.

    Ich wünsche Euch noch eine lange gute liebevolle Zeit miteinander
    Sundri

    P.S. uns hat der Zweithund gut getan, ganz besonders weil mein Malik sich sehr an diesem orientiert hat, als unser Zeiter zwischendurch starb, hatten wir eine ganz besonders schlimme Zeit, die schlagartig mit Lucas Einzug im Oktober letzten Jahres, wieder besser wurde.

    https://www.dogforum.de/was-tun-t163037.html falls Du magst.

    Moin,

    es geht ja nicht um das Unterwerfen eines der Hunde, sondern darum, das sie einander tolerieren.... Eurasier haben, falls ich mich richtig erinnere, schon ein gewisses Territorialverhalten, das wird umso stärker, je eher er sich dort daheim fühlt, von daher tendiere ich dazu, die beiden Hunde eher früh als spät miteinander bekannt zu machen, so, als gehöre Dein Hund einfach auch dorthin.

    Ansonsten würde ich das Ganze abwarten, ihr könnt ja miteinander telefonieren und Deine Mutter kann einschätzen, wie weit ihr Hund ist oder auch nicht. Wie sehr ihn das Ganze stressen wird, ist einfach unvorhersehbar.

    Direkt am 9.6. fände ich persönlich zu früh, es sei denn, die beiden lebten in einem Haushalt. Und ich lese aus Deinen Worten, das sie das nicht tun, also soll das zu Hause Deiner Mutter sein zu Hause werden und ich finde, er sollte dort erst einmal ankommen dürfen.

    Sundri

    Moin,

    als damals unser Diego kam, sind wir auch an einen neutralen Platz gegangen und haben die Hunde dort zusammen gelassen - ganz ohne Leine - allerdings, Malik hörte sehr gut - darauf war Verlass. Wir haben uns auf dem Weg dorthin getroffen und sind gemeinsam in den Garten gegangen.

    Diego war noch sehr jung und bereit, sich unter zu ordnen, so dass es keine großen Probleme gab. die Beiden zankten sich ein bisschen und dann war gut. Malik war dann aber zu Hause einige Tage völlig von der Rolle, gestresst, stark am Hecheln, ständig am Aufreiten...... irgendwann hab ich eingegriffen und ne klare Ansage gemacht und dann war gut.

    Du wirst merken, wenn es ernst wird.... vorher würde ich auch nicht eingreifen; ich glaub, das viele Hunde aus dem Tierschutz, zumindest solche, die in Gruppen gelebt haben, äußerst sozialverträglich sind und gar kein Interesse an großen Klopperein haben - kosten viel zu viel Energie - die meiste Auseinandersetzung findet nonverbal statt..... und wenn beide auf neutralem Gebiet sind, gibt es auch nichts zu verteidigen oder zu beschützen. Beide sind sich unsicher... ich glaub, auf eine ernsthafte Prügelei würde ich nicht wirklich warten. Vertrau Deinem Hund, wenn Dir eine kurze Leine Sicherheit verschafft, mach das, ansonsten.... abwarten.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Moin,

    so, nachdem wir nun lange Pause gehabt und gemacht haben, haben wir diese Woche wieder mit dem Üben angefangen, wie die ersten Male, im Garten, mit versteckten Socken von mir. ;)

    Lucas sah nur die Leine und wusste sofort, was ich wollte, er hat schön gesucht und natürlich fix gefunden. Bei den letzten beiden Malen gab`s auch nur noch ein Fundstück und nach dem Finden beim Absitzen Leckerchen.

    Heute hatten wir dann unsere 2. Stunde, es ging raus, in einen Stadtpark und wir haben gleich eine Tüte mit einem getragenen Shirt nutzen dürfen. Lou wusste nicht wirklich was ich von ihm wollte, ich hab ihm also mehrfach das Shirt unter die Nase gehalten, Kommando "such" gegeben und auf den Boden gezeigt - und, zu meiner Überraschung nahm er die Nase runter und ging sorgsam los, ließ sich zwar ablenken, sah sich um.... fand dann aber die Person, die er suchen sollte und hat sich mächtig erschrocken, weil sie zwischen den Büschen neben dem Weg stand.....

    Beim 2. Durchgang ging es viiiiel besser, da musste er aber auch meine Tochter suchen ;) und beim dritten Mal hab ich nicht aufgepasst und wir sind falsch abgebogen, mussten dann zurück und noch mal beginnen und er hat den Mann am Ende gesucht und gefunden. Leckerchen waren aber völlig uninteressant..... die durfte ich ihm nbeinahe präsentieren, dann hat er sie genommen. Okay, wir lernen also beide.

    Noch macht er den Eindruck, als wisse er nicht wirklich was das Ganze soll, aber wir werden diese Woche alle fleissig üben und immer mal jemand anderen suchen lassen, mal sehen - vor allem hab ich das Gefühl, das ich lernen muss, meinen Hund zu lesen, von der Schweißarbeit mit Malik weiß ich - DAS kann dauern. Mal sehen, nächsten Sonntag geht es weiter mit dem Kurs und morgen lass ich mal eines meienr Kinder suchen.

    Euch einen schönen Abend.
    Sundri