Beiträge von Sundri

    Moin,

    hört sich ernst an, finde ich. Könnte darauf hinweisen, das er ein Problem mit den Nieren oder aber denNebennieren hat? Nebenniereninsuffizienz - etwa, soweit ich weiß, stellen betroffene Hunde das Fressen langsam aber stetig ein, werden immer müder und schlapper und...... ich würde das testen lassen, dringend und bei diesem heißen Wetter würde ich nicht auf den TA warten, sondern in eine Klinik fahren.

    Hatte unser Diego und er bekam auch einiges an Infusionen, dananch mochte er immer ein wenig fressen. Ich will Dir keine Angst machen, aber für mich hört sich das sehr ernst an.

    Sundri

    Moin,

    soweit ich das verstanden habe, möchten die Schweden das wohl gern, das persönliche Anmelden, sie fordern es in den Erklärungen auch ein - aber - sie dürfen nicht mehr darauf bestehen - denn im Rahmen der EU Reisebestimmungen musste das angeglichen werden und sie haben das "freie" Einreiserecht durch allerlei Sonderregelungen schon sehr lang hinaus gezögert.....

    Wir fahren ja mehrfach im Jahr, früher musste man Hunde vorher anmelden, noch vor Reiseantritt und eine Genehmigung - gegen Gebühr - abwarten, bei der Einreise musste man dann beim Zoll antreten und die Papiere vorzeigen. Später musste man den Hund nur noch bei der Anreise beim Zoll melden - heute möchten sie das gern, aber "dürfen" es eigentlich nicht mehr weil sie sich an die Reisebestimmungen in der EU halten müssen.

    Ab und an kontrollieren die Zöllner einen bei Anreise im Auto, dann möchten sie immer den Pass der Hunde sehen und schlagen nach, ob alles okay ist. Bei Malik und Diego hab ich den Titernachweis ja noch gehabt und der war immer beigeheftet - es gab nie Probleme..... Probleme aber gibt es, sobald die Impfbestimmungen nicht eingehalten werden. Bekannten ist das teuer bekommen, sie wurden zum nächsten Tierarzt eskortiert, dort wurde nachgeimpft und das Ganze hat bei zwei Hunden knapp 600,- € gekostet - unzureichend sollte man ganz sicher nicht auf die Reise gehen. Es gibt keine Tollwut im Land, die käme, bei der ganzen Weideviehhaltung, auch echt übel - von daher kann ich das Bemühen, sie aus dem Land heraus zu halten, auch wirklich nachvollziehen.

    Und, eiserne Regel, immer freundlich sein und mit Zöllnern keinen Streit anfangen oder denen komisch kommen - ich hab noch nie Probleme gehabt, in allen 26 Jahren in denen ich fahre, nicht.

    Sundri

    Moin,

    solche Typen wird es immer geben...... schlimm ist es nur für die Hunde, an dem einen oder anderen mag sogar, wenn man es in andere Worte überträgt, etwas dran sein.

    Ich mag diese Hundemenschen, die nicht auf ihren Hund achten und telefonieren und durch die Gegend schauen oder gar Musil hören, beim Spaziergang, auch nicht.... Jogger, deren Hund irgendwo ist, "der kommt schon noch" - das hat durchaus übertragen etwas mit Führerschwäche zu tun. Aber ansonsten, "auweia".

    Schäferhundleute vom alten Schlag - gibt`s hier auch einige von.... supergut hörende Hunde, aber man kann den Druck erkennen, der um sie herum flimmert. Bei der Polizei oder wo immer auch Diensthunde dieser Art eingesetzt werden, sterben die, glaub ich, leider nie aus. Ich kenne aber auch viele Leut`s (mein Trainer etwa) die genau aus diesen Gründen dort weg sind und andere Wege gesucht haben.

    Zum Scharren, das kommt für mich total auf die Situation an. Lucas scharrt immer, nach allen Geschäftchen, hört aber sofort auf, wenn ich was sage - also, bescharren - bei ihm fliegen echt die Fetzen - lasse ich mich nicht, auf gemähten Rasenstreifen lasse ich das auch nicht zu - der macht echt die Grasnarbe kaputt. Er tut es aber auch, wenn niemand dabei ist, also, kein anderer Hund, er schaut mich dabei nicht an noch knurrt er vor sich hin. Für mich sieht das schlicht so aus, als setze er große Duftmarken.... "ich war hier!" Es gnügt aber auch ein "lass es" normal gesprochen und er hört auf oder ein "weiter" samt sanftem Zug an der Leine und er lässt es. Unter anderen Hunden - hab ich das Verhalten bei ihm noch nicht gesehen. Rüdenwettpinkeln schon.

    Malik aber, der mit dem apportierten Wild von der Schleppe kam, 5 Meter vor mir pieseln musste und dann, samt Wild, herum scharrte - der bekam ne klare Ansage - DAS war bei ihm durchaus eine Frage des Respektes. Während eines Arbeitsauftrages wird getan, was ich will - und nicht, was Herr Hund meint, tun zu müssen. Das hatte sich dann, im Laufe der Zeit auch gegeben. Ansonsten hat auch er gescharrt, aber auch nie in Interaktion mit anderen Hunden, sondern eher so wie Lucas "ich war hier!"

    Man muss, irgendwer schrieb es schon auf die Situation und den ganzen Hund achten und nicht nur auf das Scharren ansich. Bei Herankommen auf Kommando sehe ich pieseln und scharren, kurz vor mir - auch als respektlos und es gäbe eine Ansage - Arbeitskommando eben auch hier - aber solang die Jungs Freizeit haben und nicht dabei kaputt machen - sollen sie doch.

    Sundri

    Moin,

    Schmerzmittel sollten, wenn sie wirken, kurz nach der Einnahme eine deutliche Beserung zeigen - so wie bei uns Kopfschmerztabletten - tun sie das nicht, können es auch einfach die falschen sein.

    Ich schrieb ja, frag bitte Deinen TA, wie lang vor dem Termin, Du die Mittel absetzen sollst. Lucas hat damals Rimadyl bekommen, das hab ich zwei Tage vorher weg gelassen und ihn an den beiden Tagen sehr geschont.

    Ich wünsche Euch alles Gute
    Sundri

    Moin,

    einen Hund dem Physiotherapeuten vorstellen, wenn er unter Schmerzmitteln steht - ist sinnlos. Er wird auf Tasten ja ganz anders reagieren, als er es ohne Schmerzmittel tun würde und es ist vermutlich nicht möglich, genau heraus zu tasten, was er wo hat.

    Meine Klinik hat gesagt, setzen sie die Mittel zwei Tage vor dem Untersuchungstermin bitte wieder ab. Ich würde Deinen TA um Rat fragen.

    Sundri

    Moin,

    ich füttere meinen Hunden, nein, meinem Hund, seit Oktober Rinti sensible, das hat nur eine Proteinquelle... sie mögen es sehr gern und fressen es auch gut. Ich wüsste nicht, warum es nicht gut sein soll, bei den letzten Test`s, auch hier irgendwo zu finden, schnitt es gar nicht schlecht ab, oder anders gesagt, besser als von vielen erwartet. Ich mag es sogar gern riechen.... und gut aussehen tut es auch.

    Lucas wiegt 25 Kilo, etwas mehr und ihm genügen 400 gr. / pro Mahlzeit. Abends bekommt er TroFu. Noch habe ich die 800 gr. Dosen, heißt, eine reicht für zwei Tage. Ich werde auch dabei bleiben.... zwei Tage geht, find ich.

    Kommt ja auch immer darauf an, wie gern der Hund ein Futter mag, nicht alle Hunde mögen jedes Futter.

    Sundri

    Moin,

    na ja, mein Liebster und ich sind unabhängig - also, wenn die Parameter geklärt sind, ist es so, das wir da auf keine Zuwendungen angewiesen sind, von daher kann ich auch einfach die Tür hinter mir zumachen und gut ist`s gewesen. Im nächsten Jahr könnte ich auch, weil meine Jüngste ein Auslandsschuljahr macht, mit meinem Liebsten unter der Woche mitfahren und bin dann mal eben weg..... Dänemark kann sehr schön sein. Lucas und ich lieben Strandspaziergänge, ich bin sicher, das würde uns gefallen. ;)

    Ich denke, wir suchen klare Worte, mein Liebster meinte heute morgen, "na ja, ich könnte ihm auch sagen, wir bauen hier nicht, nicht unter diesen Umständen - aber leider muss ich das Grundstück jetzt verkaufen, weil uns der Spaß soviel kostet.... anteiliger Hauspreis, Notar, Bank - die wird auch nicht sagen, "ach, wenn sie das Geld jetzt nicht wollen ist auch schön, sie werden auf Zinsen oder sowas bestehen" und da reicht es grad, wenn wir das Grundstück verkaufen...." Da war ich doch überrascht, nicht dass das ein Wunsch ist oder ein Vorhaben, aber ich glaube (wir glauben) jetzt müssen die Karten klar auf den Tisch.... und wir sind auf alles vorbereitet, auch auf den, hoffentlich vermeidbaren, Supergau. Besser, wir einigen uns und überschreiben ihm das Grundstück zurück..... Mein Mann meint, Vater muss auch verstehen, das wir nicht unbedingt nach Wildeshausen wollten, sondern das in Betracht ziehen, weil er uns wichtig ist und der Standort im Grunde egal ist. Aber wir sind ganz weit entfernt von "wir müssen...."

    Ansonsten, er hat eine Hauswirtschafterin, also - so ganz allein sehe ich mich da nicht. Und, das ist auch eine Absprache, an die ich mich halten werde - keine Haushaltsführung. Das war allerdings bereits geklärt. Noch andere Dinge in den Kopf setzen, momentan fällt mir da wenig ein, warten wir mal auf Sonntag.

    Und über seinen Hund reden wir auch, ein für allemal Klartext. Allein damit die Maus die Chance hat, einen guten Platz zu finden,für den Rest ihres Lebens.

    Sundri

    Moin,

    ja, so etwas kann duch eine Blockade entstehen und, die sind nicht simpel.... sondern haben große Auswirkungen auf den ganzen Körper.

    Wir haben bei Lucas ja auch gesucht und allerlei Untersuchungen gemacht, ich hab nur die Physio - auf Anraten meines TA - vor MRT und Co. gesetzt. Lucas hatte mehrere Blockaden der Wirbelsäule und dadurch, weil er sich schmerzschonend bewegt hat, bereits einen Muskelabbau der Hinterhand.

    Seit die Blockaden weg sind, läuft mein Hund ganz anders, federnd - iirgendwie, er spielt wieder gern, läuft mehr, er hat, soweit ich es erkennen kann, keine Schmerzen mehr. Und ist ein ganz anderer Hund.

    Bitte drück da nicht herum, es sei denn Du bist Physiotherapeutin, das ist ein ganz sensibler Bereich, der von vielen TÄ sehr vernachlässigt wird. Lieber Medikamente oder sonstwas, als an einen anderen übergeben. :mute:

    Sundri

    P.S. es ist auch wichtig, das Dein Hund nicht unter Schmerzmitteln steht, wenn ihr zur Physio geht, sonst zeigt er bei der Diganoseuntersuchung verminderte Körpersprache und unter Umständen entsteht so auch eine Fehldiagnose.

    Moin,

    ich bin auch unglücklich, eigentlich sollte sich hier ein Lebenstraum erfüllen, unser Traumhaus, in einer entzückenden kleinen Stadt, in einer wunderschönen Gegend.... ein Neuanfang, ein großzügiges Geschenk und ein schönes Miteinander, Familie - ich bin da hoffnungslos romantisch, wobei, mit meinen eigenen Kindern klappt das bislang wirklich gut.

    Und ja, wir reden Sonntag Klartext, mir kommt es so vor, als sei sich Vatern sicher, das er uns quasi hat, Geld ist da, Bauantrag gestellt, Hausvertrag unterschrieben, und jetzt packt er eben aus (wobei wir ja vorher schon zusammen gesssen sind um klar zu stellen, was geht und was nicht - also kein Zwergenkinderbergwerk im Keller :lachtot: ) keine Pflege (er hatte mal ein Altersheim) und ich hab keine Ahnung davon, mal einkaufen, mal kochen (ich koch gern und nicht unbedingt gern für mich allein) mal gegenseitig auf die Hunde aufpassen, oder auch mal helfen, wenn er etwas nicht mehr kann, Gartenarbeit ausgeschlossen (ist nicht mein Ding) - damals wünschte er sich nichts von dem, es gab nur die Bitte, es wäre so toll von Euch, wenn ihr mir ermöglicht, hier zu bleiben. Und nun glaub ich, er hat vergessen, das wir gar nicht nach Wildeshausen wollten, wir sind sehr frei, wo wir wohnen, Hautsache mit gefällt die Gegend, denn ich bin meist zu Hause.

    Nicht das ich nicht denke, es fällt ihm schwer, mag sein, das er Angst bekommt, mag sein, das es ihn schmerzt, wenn die Büsche, die seine Frau so geleibt hat, fallen - das kann ich gut verstehen, aber eben auch, das er sein Leben lang nie Rücksicht auf jemanden nehmen musste, außer auf seine Frau, die hat er auf Händen getragen - beinahe schon ungut. Er gehört so zu dem Typ Eltern, "mir egal was Du willst, ich weiß besser was für Dich gut ist." Darüber sind wir uns sehr bewusst und wollten durch das Gespräch vorbeugen. Na ja, nun packt er eben aus, was er bisher nicht gesagt hat.

    Also, gibt`s Sonntag Klartext, ich hab währenddessen schon mal angefragt, was es uns kostet, wenn wir nun nicht bauen.... also, klar, das erbrachte Leistungen bezahlt werden müssen, das Unternehmen kann ja nichts für private Querelen, leider sind die Fenster schon in der Fertigung - aber darüber müsste man reden (es wird andere Leut`s geben, die die Fenster brauchen) und so wird es teuer, richtig teuer - aber lieber kaufe ich mich frei, als dass ich mich verkaufe, im Moment scheint mir der Preis zu hoch. Kann auch sein, das er, wenn er das merkt, einlenkt.

    Na ja, die Dogge ist kein Viech, sie kann ja nichts dafür.... ich verstehe nicht so recht, was hier passiert. Sie ist nicht die erste Dogge (die achte), alle vorher waren excellent erzogen, er Jahrelang auf dem HuPla, die vorherige konnte man immer überall mit hinnehmen..... scheint ein Beispiel von Hundehalter zu sein, die auch nach Jahren nicht wissen was sie tun? Solche gibt´s ja. Er hat sie seit sie klein ist, die Zeit zum Lernen wäre gewesen. Aber auch das werde ich ansprechen, der Züchter wäre für mich der 1. Anlauf, Nothilfe der nächste, je eher, desto besser, noch ist sie grad zwei, das wird nicht besser.... und weil er so uneinsichtig ist, kann ich es mir auch für die Dogge schwerlich vorstellen zwischen uns zu stehen, sie würde doch gar nicht begreifen, das sie nicht mehr heim soll..... warten wir mal ab.

    Sundri

    P.S. Danke für Eure Gedanken, die tun mir gut. Und, Verzeihung an all Euch Doggenliebhaber.... ich find, das sind tolle Hunde und ich mag sie sehr gern, aber in mein Leben passen sie einfach nicht - wobei ich mir eben auch dachte, nebeneinander ist für alle Fälle eine gute Idee für alle, für Vater, die Dogge und uns. Da muss ich sie nicht nehmen, sondern kann sie daheim betreuen. So blöd war der Gedanke nebeneinander zu wohnen gar nicht.

    Moin,

    Hunde lernen ja, wir müssen uns nur fragen, was sie aus unserem Verhalten lernen? Mal ein Beispiel, vor vielen Jahren wurde Malik von einem betunkenen Mofafahrer überfahren und er hatte panische Angst, wenn eines der Dinger auch nur zu Hören war.

    Ich hab ihn damals in Fuß genommen (also ihm einen Job gegeben, der er ausführen sollte und den er gut kannte), manchmal etwas zu apportieren gegeben und ihn an der Leine im Fuß gehalten. Wollte er daraus weg, gab`s ne Ansage. Es dauerte ein paar Wochen und er ging wieder ganz normal im Fuß und noch ein paar, da reagierte er auf kein Mofageräusch mehr. Er hat gelernt, wenn ich tue, was meine Chefin von mir will - passiert mir nichts. Jedenfalls hab ich das angenommen..... wir haben nie wieder Probleme damit gehabt.

    In den Korb schicken und dort bleiben ist für mich ähnlich gemeint, ein Arbeitskommando - und natürlich, solche Digne helfen nicht bei jedem Hund. Das zu beeurteilen bliebe einem Fachmann vor Ort zu entscheiden oder, wie manchmal auch hier im Forum möglich, jemand hat eine Idee, die passend scheint und man probiert es aus und es klappt.... muss man sehen.

    Wenn ich aber den Hund, so wie bei Euch stets umsorge, (damit mein ich, vieles ausprobieren) dann lernt er eben nicht "der Sohn ist okay" sondern, unter Umständen (und danach sieht es bei Euch aus) "oh, wenn die sich alle so Mühe geben - dann muss an dem ja was faul sein...." Dazu kommt, unbefangen wird Dein Sohn kaum mehr herum laufen, sondern immer irgendwie angespannt sein und das nimmt natürlich der Hund wahr. Ein Kreislauf hat begonnen.

    Mag sein, das der Weg der kleinen Schritte, also zig Mal seine Zimmertür öffnen oder jemanden bitten, jeden Tag zwei- drei Mal in Eure Auffahrt zu fahren, der richtige für Euch und Euren Hund ist. Die Individualität von Hund und Familie macht manches übers Netz halt schwierig.

    Sundri