Moin,
ich bin auch unglücklich, eigentlich sollte sich hier ein Lebenstraum erfüllen, unser Traumhaus, in einer entzückenden kleinen Stadt, in einer wunderschönen Gegend.... ein Neuanfang, ein großzügiges Geschenk und ein schönes Miteinander, Familie - ich bin da hoffnungslos romantisch, wobei, mit meinen eigenen Kindern klappt das bislang wirklich gut.
Und ja, wir reden Sonntag Klartext, mir kommt es so vor, als sei sich Vatern sicher, das er uns quasi hat, Geld ist da, Bauantrag gestellt, Hausvertrag unterschrieben, und jetzt packt er eben aus (wobei wir ja vorher schon zusammen gesssen sind um klar zu stellen, was geht und was nicht - also kein Zwergenkinderbergwerk im Keller
) keine Pflege (er hatte mal ein Altersheim) und ich hab keine Ahnung davon, mal einkaufen, mal kochen (ich koch gern und nicht unbedingt gern für mich allein) mal gegenseitig auf die Hunde aufpassen, oder auch mal helfen, wenn er etwas nicht mehr kann, Gartenarbeit ausgeschlossen (ist nicht mein Ding) - damals wünschte er sich nichts von dem, es gab nur die Bitte, es wäre so toll von Euch, wenn ihr mir ermöglicht, hier zu bleiben. Und nun glaub ich, er hat vergessen, das wir gar nicht nach Wildeshausen wollten, wir sind sehr frei, wo wir wohnen, Hautsache mit gefällt die Gegend, denn ich bin meist zu Hause.
Nicht das ich nicht denke, es fällt ihm schwer, mag sein, das er Angst bekommt, mag sein, das es ihn schmerzt, wenn die Büsche, die seine Frau so geleibt hat, fallen - das kann ich gut verstehen, aber eben auch, das er sein Leben lang nie Rücksicht auf jemanden nehmen musste, außer auf seine Frau, die hat er auf Händen getragen - beinahe schon ungut. Er gehört so zu dem Typ Eltern, "mir egal was Du willst, ich weiß besser was für Dich gut ist." Darüber sind wir uns sehr bewusst und wollten durch das Gespräch vorbeugen. Na ja, nun packt er eben aus, was er bisher nicht gesagt hat.
Also, gibt`s Sonntag Klartext, ich hab währenddessen schon mal angefragt, was es uns kostet, wenn wir nun nicht bauen.... also, klar, das erbrachte Leistungen bezahlt werden müssen, das Unternehmen kann ja nichts für private Querelen, leider sind die Fenster schon in der Fertigung - aber darüber müsste man reden (es wird andere Leut`s geben, die die Fenster brauchen) und so wird es teuer, richtig teuer - aber lieber kaufe ich mich frei, als dass ich mich verkaufe, im Moment scheint mir der Preis zu hoch. Kann auch sein, das er, wenn er das merkt, einlenkt.
Na ja, die Dogge ist kein Viech, sie kann ja nichts dafür.... ich verstehe nicht so recht, was hier passiert. Sie ist nicht die erste Dogge (die achte), alle vorher waren excellent erzogen, er Jahrelang auf dem HuPla, die vorherige konnte man immer überall mit hinnehmen..... scheint ein Beispiel von Hundehalter zu sein, die auch nach Jahren nicht wissen was sie tun? Solche gibt´s ja. Er hat sie seit sie klein ist, die Zeit zum Lernen wäre gewesen. Aber auch das werde ich ansprechen, der Züchter wäre für mich der 1. Anlauf, Nothilfe der nächste, je eher, desto besser, noch ist sie grad zwei, das wird nicht besser.... und weil er so uneinsichtig ist, kann ich es mir auch für die Dogge schwerlich vorstellen zwischen uns zu stehen, sie würde doch gar nicht begreifen, das sie nicht mehr heim soll..... warten wir mal ab.
Sundri
P.S. Danke für Eure Gedanken, die tun mir gut. Und, Verzeihung an all Euch Doggenliebhaber.... ich find, das sind tolle Hunde und ich mag sie sehr gern, aber in mein Leben passen sie einfach nicht - wobei ich mir eben auch dachte, nebeneinander ist für alle Fälle eine gute Idee für alle, für Vater, die Dogge und uns. Da muss ich sie nicht nehmen, sondern kann sie daheim betreuen. So blöd war der Gedanke nebeneinander zu wohnen gar nicht.