Moin,
als Erstes, such Dir ne andere HuSchu - eine, die sich mit Verhaltensweisen von Hunden besser auskennt und dem kleinen Kerl nicht die Übernahme der Weltherrschaft unterstellt. Oder seltsame Tests veranstaltet, das hätte auch schief gehen können.
Dann, Ihr macht zuviel - der Kleine ist grad erst 2 Monate bei Euch, es dauert bei manchen Hunden aus dem Ausland ein gutes halbes Jahr, bis sie ankommen..... klar, Terrier benötigen Konsequenz, "nein" muss auch ein "nein" bleiben,egal was der Hund dann anstellt - und glaub mir - er hört auch wieder auf. Trotzdem, es braucht seine Zeit bis er hier ist, sich sicher fühlt und angekommen ist.
Wenn er nichts ins Bett soll, dann gib nicht nach. Schau mal was ein Repertoire er anbietet.... und überleg, ob er so nicht doch schon das ein oder andere Mal Erfolg hatte?
Pupertät ist sicher ein Thema, da wird Erlerntes fix mal vergessen und getestet, wie verlässlich mein Mensch so ist. Da heißt es geduldig bleiben und standhaft.
Körpesprache kann bei Hunden, die uns nicht verstehen, wenn sie kommen (mit vielen wurde nie wirklich gesprochen) eine gute Hilfe sein, Handzeichen lernen sie schneller als Kommandos. Ich würde mischend arbeiten,mal so, mal so, Hand- und Lautzeichen gemeinsam, es ergibt sich dann von selbst, das der Hund es lernt. Und Leckerchen - die gibt`s immer erst aus der Tasche, wenn das Kommando ausgeführt wird, vorher würde ich ein betontes "fein" einsetzen - oder clickern.... um neu beginnen zu können, das erfordert aber Timing.
Also, Du sagst "Sitz" er setzt sich - indem er sich setzt, sagst Du "feeeiiin" und holst das Leckerchen aus der Tasche und gibst es ihm. Er soll nicht sehen, das Du es in der Hand hast. Vorher schon.
Spielen kann ein guter Ersatz sein, menno, selbst der Dalmatiner meiner Tochter (15 Wochen) schüttelt sein Spielzeug tot... und draußen schaut er noch nicht mal nen Vögelchen an. Zudem, ein Hund versteht den Zusammenhang zwischen Jagen und Soielverbot nicht, der wird sich was anderes suchen.... ob man das will? Du hast einen jagenden Hund, er braucht unbedingt Ersatztätigkeiten, Suchspiele, apportieren, Fährensuchen - später, wenn alles sitzt auch sportliche Auslastungen. Im Haus Ruhe zu halten, ist das eine -bei uns wird drinnen nciht gespielt, da herrscht Ruhe - Action findet daußen statt, damit sind wir immer gut gefahren, aber das muss man für sich entscheiden.
Spielen fördert auch die Bindung zwischen Euch und dem Hund, ich würde darauf nicht verzichten, aber ich würde kein Spielzeug geben,das hochdreht, also Quietschies etwa - die würde ich nicht nehmen,weil manche Hunde sich da richtig reinsteigern....
Sundri