Beiträge von Sundri

    Moin,

    :ops: meine können, konnten lange..... wir sind generell immer nur zwei Mal draußen gewesen, morgens lange Runde und Abends, zeitlich hieß das, gegen 7 Uhr (manchmal auch später) und gegen 17 Uhr (ungefähr), da gab`s auch keine Drängelei oder so, außer was war mal Not am Hund.

    Wenn ich heute mit Lucas mittags raus will, schaut der mich an,als ob ich ne Klatsche hätte und schleicht lustlos hinter mir her, Siesta Time, Herr Hund mag nicht.... draußen sein gern, irgendwo herum liegen, die Welt im Auge haben, aber spazieren gehen? Ne - muss nicht sein

    Aber die beiden Runden, morgens und abends, die müssen schon sein. Ausgiebig lösen und alle Geschäfte erledigen, wenn wir los gehen, hat er auch keine Not sondern schnüffelt erst mal ausgiebig und verteilt seinen Hauch sorgsam und bewusst.

    Mein Plan war schon, mehr draußen zu sein, aber - das wird sich ändern, wenn wir umgezogen sind, kann er soviel draußen sein, wie er mag, für mich ist es wichtig zu wissen, das er kein Problem damit hat.

    Sundri

    Hej,

    dann halte Amy doch fest, wenn Du Tyra in den Korb schickst? Du kannst den Hunden shcon klar machen, wer gemeint ist, vielleicht sagst Du immer den Namen mit dazu?

    Und ja, ihr solltet unbedingt miteinander klären, was die Hunde sollen oder nicht, obwohl ich durchaus glaube, das Hunde gut unterscheiden, bei wem sie was tun dürfen - aber es kann eben auch sein, das sie, wenn Dein Freund dabei ist, beginnen zu differenzieren und dann wird`s schwierig. Oder wenn Du eben selten da bist und sie stets tun können, was sie wollen.....

    Betteln, wenn meine Jungs meinen betteln zu müssen, müssen sie auf ihren Platz, das ist sowieso eine gute Idee, denn Du hast ja ein Baby, das wirft bstimmt mal mit Essen um sich, lässt etwas fallen, füttert die Hunde, von daher ist es gut, wenn diese gelernt haben, wenn die Menschen essen, gehe ich in meinen Korb. Wir sind damit über viele Jahre gut gefahren, und wenn sie nichts bekommen, merken sie das auch sehr schnell.

    Ich hab vor langer Zeit einmal im Haushalt gearbeitet und dort auch gekocht, sobald ich den ersten Topf heraus nahm, saßen plötzlich zwei Hunde und vier Katzen um mich herum - nach einer Woche wussten alle, das sie von mir nichts bekommen - und trollten sich. :lol:

    Ich nehme meine Hunde konsequent herunter, wenn sie aufreiten oder denjenigen, der meint, bei ihnen aufreitenzu müssen - gibt`s nicht, ich halte das für schlechtes Benehmen und oft genug endet es in ernsten Beißerein, dem kann man entgegen wirken und Dein Freunde sollte das auch tun.

    Okay, dann mit Beiden, fleissig trainieren und vielleicht eine HuSchu besuchen? Für den Grundgehorsam?

    Sundri

    Nein, Verlustangst und Egoismus sind zwei unterschiedliche Dinge, auch schrieb das schon irgendwo, möglicherwiese benötigt der Vater Hilfe....

    Egoistisch handle ich bewusst, zielgerichtet und geplant, bei Ängsten im Grunde unbewusst und ich bin mir meiner Intention nicht klar und sicher. Von daher handelt es sich dann eher um eine Störung, einen Hilferuf oder Sonstiges. Aber mir geht es hier zuweit, jemandem, den ich nicht kenne, derartiges zu unterstellen.

    Möglicherweise...... aber der Umgang mit dem "Möglicherweise" unterscheidet sich von "egoistisch" sehr und absolut, natürlich gibt es keinen Grund zuzusehen, wie ein Tier leidet, aber durchaus einen anderen umgang mit der Situation.

    Sundri

    Moin,

    also zum abdrängen - das würde ich unterbinden, ich entscheide, wen ich streichle oder bekuschle und umsorge - nicht mein Hund. Diego neigte auch sehr dazu, sich zwischen Malik und mich zu drängeln - ich habe ihn dann bewusst auf seinen Platz geschickt.

    Auch wenn Du das Baby umsorgst, schick sie beide auf ihren Platz, wenn Du magst und es passt, kannst Du auch hin und wieder einen HUnd dazu nehmen und, etwa beim Fläschchen gehen, kraulen.

    Die Hunde sollten sich untereinander nicht prügeln dürfen, ich würde solche Situationen vermeiden, unterbrechen und unterbinden - ich weiß aber nicht, ob Du das hinbekommst? Weil sie nicht Deine Hunde sind?

    Spazieren gehen, ich würde vermutlich immer nur mit einem Hund gehen, damit er lernen kann und meine ganze Konzentration ihm gilt. Wenn Du es hinbekommst, mit einm im Fuß und einem lang - okay - ich persönlich hätte wohl meine Probleme beide zu halten, wenn ihnen etwas quer kommt.

    Betteln? Ich geh mal davon aus, dass Dein Freund dem nachgibt - gegeben hat? Von allein betteln Hunde nicht so wirklich, meine hatten fix raus, das es nicht (absolut nichts) vom Tisch gibt und haben nicht gebettelt. Gegen klauen hilft am Besten, nichts liegen lassen.

    Grüßle Sundri

    Hej,

    nein, von mir aus richtete sich das nicht gegen Dich - es ist einfach nur oft so, das Hunde aus dem Tierschutz das angelockt werdedn durch Zeichen nicht besonders leiden können - wenn ihr einen Weg dafür findet, ist das wunderbar, aber wenn ein Hund erst so kurz da ist - finde ich eine andere Kommunikation besser.

    Seit ich Lucas habe denke ich sowieso sehr stark über den Sinn und Unsinn von Gehorsam und Kommandos nach und überlege drei mal, ob ich etwsa von ihm verlange oder ihn machen lasse - aber das ist eine andere Geschichte.

    Sundri

    Moin,

    natürlich ist Körpersprache eine sehr gute Sache und mal schweigend seinen Hund zu führen, kann eine Herausforderung sein - aber - ich spreche körperlich oft genug eine andere Sprache, als ich es wahr haben will oder beeinflussen kann.

    Grade Hunde aus dem Tierschutz haben da extrem feine Antennen. Meine Diego ging mir, wenn ich wütend war (nicht auf ihn) absolut aus dem Weg,bis gar zum meiden hin. Der spürte, mit mir ist nicht gut Kirschen essen, da konnte meine Stimme noch so nett klingen und Malik kam tanzend angesprungen - Diego nicht.

    Wenn hier also Körpersprache und das was man will nicht passen, dann ist das für den Hund gar nicht gut. Da reicht in der HuSchu selbst schon Unischerheit, die der Hund sieht, man aber vermeintlich nicht ausstrahlt - und schwussp passieren gegensätzliche Dinge - ganz schwierig.

    Auslandshunde werden oft durch nette Gesten angelockt und dann gibt`s eines auf die Mütze - die sind misstrauisch - aus Erfahrung und das zu Recht, zumindest nach relativ kurzer Zeit. Mich wundert es nicht, wenn sie nicht kommen.

    Sundri

    Moin,

    ich glaub, das ist eine Frage der Sympathie und man kann zwar daran arbeiten, dass der Alltag gut funktioniert und die Hunde sich gegenseitig akzeptieren - aber das sie sich mögen?

    Also, ich würd mit jemandem, der hier einzieht, ohne das ich gefragt werde und den ich dann nicht mal besonders toll finden würde, auch nicht kuscheln oder ihn als meinen besten Freund betrachten wollen. Nur mal so, um das zu verbildlichen. es gibt ja genug Hunde, die im Grunde ihres Herzens gern Einzelhunde sind und keinen Kumpel brauchen.

    Malik und Diego haben sich gegenseitig im Grunde akzeptiert, gemocht? Haben sie sich nicht, wenn einer nicht da war, war`s für den anderen stets in Ordnung. Da gab es kein "vermissen" oder gemeinsames Spiel, okay, Diego hat es versucht, Malik fand ich blöd.... später kehrte sich das, von uns unbemerkt um, aber auch nur weil Malik durch sein Alter begann, sich an Diego zu orientieren. Und es ihm richtig schlecht ging, als Diego unvermittelt starb.

    Lucas ignorierte Malik dagegen nicht, er nahm seine Schwäche (die Diego echt anging und weg knurrte) wahr und half ihm, er holte ihn vom Flur, wenn er sich mal wieder verlaufen hatte und weinte, er ließ ihm Futterbröckchen über und sah zu,wie Malik seinen Napf ausschleckte (das wäre bei Diego nicht möglich gewesen - die miese kleine Maus ließ das eigene Futter stehen, beklaute Malik und wenn der dann an den Napf ging, gab`s eines auf die Fresse - so war ich immer dabei und passte auf) und legte sich auch zu ihm, wenn es Malik nicht gut ging.

    Ich glaub einfach, das ist etwas, das man nicht forcieren kann, im besten Fall akzeptieren sich beide und leben nebeneinander.....

    Sundri

    So,

    ich mal wieder, also - er heult nicht mehr..... jedenfalls unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr und die sind "ich darf in der Küche vor der Eingangstür liegen" - okay - kann ich mit leben, dort legt er sich dann hin, jammert ein bisschen und schläft auch ganz entspannt.

    Mittlerweile ist der kleine Unfug 15 Wochen als und schaut schon aus, wie ein Großer - nur in mini. Zwergdalmatiner, echt niedlich. Er ist ein Wirbelwind und man muss ihn städnig im Auge haben. Anbinden schätzt er gar nicht, aber gestern ging es teils nicht anders, dann heult er auch wieder. Aber das muss er, im Notfall, aushalten.

    Spazieren gehen mit mir findet auch auch doof, wenn ich nicht aufpasse, dreht er im Stand um und gibt Vollgas, Richtung zu Hause, aber ich halte das für normal, Chefin könnt ja wieder kommen.... da hilft Lucas, der souverän vor geht und Sicherheit vermittelt. Für mich in jedem Fall ein Zeichen, ihn nicht ohne Leine laufen zu lassen.

    Ansonsten macht er Spaß, er lernt unglaublich schnell und kann manches nicht auf der Stelle koordinieren, total putzig, wenn er "tot" geben soll, aus dem Stand und mit lauter Eifer ne Rolle hinlegt..... mal sehen, was das noch gibt mit dem Süßen.

    Sundri

    Moin,

    als Erstes, such Dir ne andere HuSchu - eine, die sich mit Verhaltensweisen von Hunden besser auskennt und dem kleinen Kerl nicht die Übernahme der Weltherrschaft unterstellt. Oder seltsame Tests veranstaltet, das hätte auch schief gehen können.

    Dann, Ihr macht zuviel - der Kleine ist grad erst 2 Monate bei Euch, es dauert bei manchen Hunden aus dem Ausland ein gutes halbes Jahr, bis sie ankommen..... klar, Terrier benötigen Konsequenz, "nein" muss auch ein "nein" bleiben,egal was der Hund dann anstellt - und glaub mir - er hört auch wieder auf. Trotzdem, es braucht seine Zeit bis er hier ist, sich sicher fühlt und angekommen ist.

    Wenn er nichts ins Bett soll, dann gib nicht nach. Schau mal was ein Repertoire er anbietet.... und überleg, ob er so nicht doch schon das ein oder andere Mal Erfolg hatte?

    Pupertät ist sicher ein Thema, da wird Erlerntes fix mal vergessen und getestet, wie verlässlich mein Mensch so ist. Da heißt es geduldig bleiben und standhaft.

    Körpesprache kann bei Hunden, die uns nicht verstehen, wenn sie kommen (mit vielen wurde nie wirklich gesprochen) eine gute Hilfe sein, Handzeichen lernen sie schneller als Kommandos. Ich würde mischend arbeiten,mal so, mal so, Hand- und Lautzeichen gemeinsam, es ergibt sich dann von selbst, das der Hund es lernt. Und Leckerchen - die gibt`s immer erst aus der Tasche, wenn das Kommando ausgeführt wird, vorher würde ich ein betontes "fein" einsetzen - oder clickern.... um neu beginnen zu können, das erfordert aber Timing.

    Also, Du sagst "Sitz" er setzt sich - indem er sich setzt, sagst Du "feeeiiin" und holst das Leckerchen aus der Tasche und gibst es ihm. Er soll nicht sehen, das Du es in der Hand hast. Vorher schon.

    Spielen kann ein guter Ersatz sein, menno, selbst der Dalmatiner meiner Tochter (15 Wochen) schüttelt sein Spielzeug tot... und draußen schaut er noch nicht mal nen Vögelchen an. Zudem, ein Hund versteht den Zusammenhang zwischen Jagen und Soielverbot nicht, der wird sich was anderes suchen.... ob man das will? Du hast einen jagenden Hund, er braucht unbedingt Ersatztätigkeiten, Suchspiele, apportieren, Fährensuchen - später, wenn alles sitzt auch sportliche Auslastungen. Im Haus Ruhe zu halten, ist das eine -bei uns wird drinnen nciht gespielt, da herrscht Ruhe - Action findet daußen statt, damit sind wir immer gut gefahren, aber das muss man für sich entscheiden.

    Spielen fördert auch die Bindung zwischen Euch und dem Hund, ich würde darauf nicht verzichten, aber ich würde kein Spielzeug geben,das hochdreht, also Quietschies etwa - die würde ich nicht nehmen,weil manche Hunde sich da richtig reinsteigern....

    Sundri

    Moin,

    über aktive Sterbehilfe können wir an dieser Stelle wohl nicht miteinander reden, es wäre an der Zeit sie zu leglisieren, sofern der Wunsch beim Menschen besteht - er kann (könnte) ihn äußern.... zumindest vorher irgendwann sagen "Magensonde will ich aber nicht" Hunde können das nur zeigen.

    Und so wie der Threadersteller das beschrieben hat, sehe ich durchaus den Bedarf, sich das mit einem TA anzusehen - nicht Vet.-Amt., das ist sehr hart - aber der normale TA? Ich finde das ist eine gute Idee, es scheint mir aber, das der Vater in der Versorgung eines derart kranken Tieres seinen Lebensinhalt sieht und da wird es kritisch, auch der Vater bräuchte eventuell Hilfe?

    Wie ich handeln würde, hab ich geschrieben und ja, mein Tier leiden lassen (Windeln für einen Hund, der echt nicht mehr kann - wo ist denn da die Würde aus den ganzen vergangenen Jahren) das empfände ich als feige. Nur damit ich den letzten Schritt nicht gehen muss und solche Leuts sagen oft so etwas wie "ich wünschte, er würde Nachts friedlich einschlafen....." Ein Tier das nicht mehr zu seinem Fressen gehen kann oder selbstständig aus dem Napf fressen kann, verweigert die Nahrung, wie es auch im Sterbebett liegende Menschen oftmals tun. Deutlicher kann es kaum etwas zeigen.

    Und ja, ich nenne das Leiden.

    Sundri