Beiträge von malimuc

    Ein bisschen haben wir das Problem der übermäßigen Seniorenpanik auch, hier mit Zähne putzen. Ging jetzt jahrelang so lala gut, zumindest kam er freiwillig angewackelt und hat‘s mehr oder minder stoisch ertragen, den Blick fest aufs Belohnungsleckerlie gerichtet.

    Mittlerweile flieht er schon wenn ich mit dem Putzkram um die Ecke biege und alles ist ein Drama…

    Würde da auch gerne wissen woran das liegt - „ich darf jetzt eh alles weil ich bin alt“ Syndrom oder erhöhtes Schmerzempfinden?

    Ich war jetzt zweimal beim TA seit der Erhöhung: einmal großes Blutbild plus Schilddrüsenwerte, Biopsie zweier Hautstellen (beides inhouse) und Analdrüsen entleeren + Antibiose für eine Woche = 380€ und nochmal Analdrüsen entleeren + manuelle Zahnsteinentfernung (was er so zugelassen hat, ca. 10 min), einen Organwert nochmal nachchecken und nochmal Antibiose 7 Tage = 290€.

    Ist wie ich finde schon happig. Aber ich mag die Praxis, sie sind nett, gehen wirklich gut mit dem Hund um und ich finde sie fachlich gut.

    Tag 10 mit Karsivan - vielleicht ist es Wunschdenken, aber ich bilde mir ein „es tut was für ihn“.

    Es ist jetzt für ihn kein Wundermittel, er springt nicht herum wie ein junges Reh (leider 😢) aber ich bilde mir ein er hat zunehmend „leuchtende Momente“…also diese Phasen in dem die Äuglein wieder leuchten und blinken, der ganze Hund Unternehmungsgeist und Fröhlichkeit ausstrahlt und die Körperspannung irgendwie jugendlich wirkt.

    Hoffentlich bleibt das so, das wäre super! 👍

    Hundebär scheisse, ist das krass 😳

    Zum Rest: man könnte sich diesen ganzen Wahnsinn sparen, wenn die Zucht solcher Behinderungen nicht mehr erlaubt wäre.

    Gibt es aber wohl keinen politischen Konsens drüber, ist nicht erwünscht, geht deshalb weiter.

    Die TE hat zumindest hier nachgefragt, das ist schon mehr als viele andere tun!

    Vielleicht kann sie in diese neuen Erkenntnisse reinwachsen und findet eine Lösung, zu wünschen wäre es.

    Gleichzeitig werden vermutlich alleine heute wieder 100 oder mehr solcher Welpen frisch gekauft.

    Es ist eine Tragödie.

    Ab gestern Abend wurde hier wieder geböllert wie blöde…und ich stehe wieder staunend und blicke auf den Hund der gelassen durch den Minigarten schnuffelt 😳

    Derselbe Hund für den wir 2020 noch eine Panikbox gezimmert haben, damit er sich in Todesangst da sicher verkriechen kann - ohne sich die Pfoten blutig zu schlagen im verzweifelten Versuch sich durch die Wand zu graben.

    Und, er ist immer noch nicht taub, daran kann‘s also nicht liegen. Danke Schicksal!!!

    Weil ich‘s grade hier gelesen habe: Karsivan bekommt das Hundetier jetzt auch, sozusagen prophylaktisch. Er ist nicht dement oder ähnliches, aber es wurde mir mit den Worten empfohlen „dass quasi jeder ältere Hund von der Verbesserung der Mikrozirkulation profitiert“.

    Da die Nebenwirkungsquote recht überschaubar scheint kann man‘s ja mal wagen 😊

    Ich schrieb es irgendwann schon mal: ich befürchte viele gehen bei einer obligaten TA Versicherung von unrealistisch niedrigen Beiträgen aus. Wenn sowas zur Pflicht wird zeigt die Erfahrung dass es meist sehr teuer und qualitativ eher schlechter wird. Wie bei jedem Monopol, das es dann ja quasi wäre.

    Orientierung bietet da der humanmedizinische PKV Bereich, der für einen kostendeckenden Beitragssatz jenseits der Lockangebote für sehr junge Leute bei ca. 600€ monatlich liegt. Nach oben offen.

    Das mit dem Monopol musst du mal erklären... welche Versicherung hat dann ein Monopol auf solche KV?

    Aah, das war vielleicht etwas missverständlich - ich meinte mit Monopol nicht unbedingt die Versicherer (obwohl die dann natürlich auch, wenn Pflicht, nicht mehr wirklich in einem Qualitäts- und Leistungswettbewerb stehen - denn, die Kunden kommen ja eh, ist ja Pflicht) sondern primär die Qualität der ärztlichen Versorgung.

    Aktuell ist eine TA Praxis ein Wirtschaftsunternehmen das um seine Kundschaft werben muss, idealerweise durch sehr gute Leistung.

    Wenn die Kundschaft eh kommt, da sie die Beiträge ja bezahlen müssen, wird die Leistung in der Regel auf Dauer nicht besser. Das gilt natürlich nicht für jeden Anbieter aber sicherlich im Gesamtschnitt.

    Ehrlich gesagt schwebt mir da sowas wie die klassischen 4-6 Minuten Sprechzeit in einer handelsüblichen, hausärztlichen Großstadtpraxis vor. Das Wartezimmer ist knallvoll, viel mehr Zeit ist nicht.