Beiträge von malimuc

    Bei meiner Hündin war vor mir stehen und etwas hecheln das einzig sichtbare Zeichen dass sie jetzt aber SOFORT raus muss, weil Durchfall. Vielleicht ist es ja auch einfach etwas in der Richtung, du schreibst ja auch der Hund muss dann zügig mal zumindest pieseln.

    Verstärktes hecheln zeigt ja oft primär mal Stress an, die Ursache muss nicht unbedingt etwas mit dem Herzen zu tun haben.

    Mein Senior (Schäfermix/14 Jahre/30kg) hat seit ca. einem halben Jahr zunehmend Probleme beim aufstehen.

    Es entwickelte sich eher schleichend und tritt auch nicht immer auf, also es gibt durchaus Tage an denen er locker flockig auf die Füße kommt, auch nach längerem liegen.

    Manchmal aber eben nicht, er bekommt dann primär die Hinterhand nicht nach oben und wirkt entsprechend unglücklich. Wenn man ihm hilft, sanft unterstützt gehts und er trabt von dannen.

    So, nun ist er ja recht alt und hat zusätzlich ein nicht mehr operables Sarkom - ich würde ihm also gerne mit eher nebenwirkungsarmen Interventionen Unterstützung anbieten.

    Habt ihr vielleicht Erfahrung mit Akupunktur in solchen Fällen? Gerne auch andere Tipps: Nahrungszusätze, besonders schonendes Schmerzmittel etc..

    TA schlägt Metacam vor,versuchsweise auch Librela - da hab ich natürlich wieder Sorge wegen allfälliger Nebenwirkungen bzw. Organschädigung weil eben sehr alt + MDR1 Gendefekt. Wenn’s nicht anders geht bekommt er es natürlich, aber ich würde ihm sehr gerne zusätzlich helfen. Zumal es ja nicht konstant auftritt sondern so 1-2x pro Woche aktuell.

    Ich habe so ein Ding, ist allerdings für Menschen konzipiert und kostet nur ein Drittel des Preises.

    Also ja, es funktioniert - der Hund muss allerdings wirklich stillhalten und man selbst das Gerät immer in Bewegung (sonst gäbe es Schäden im Schmelz). Ist also nur für dickere Zahnsteinflächen geeignet.

    Mein jetziger Hund ist noch in einer Lebensphase mit Riesenappetit, der mag fast alles und hat immer Hunger.

    Meine Hündin wurde so ab ca. 13 zunehmend wählerischer, mochte oft ihr normales Essen nicht mehr und hatte spezielle Gelüste (da ging es ihr aber auch nicht mehr so gut) - ehrlich, sie hat bekommen was sie wollte (und was ich halt da hatte).

    Primär waren das viele Sachen der „menschlichen Ernährung“, gerne gut gewürzt. Also, ich war am kochen und sie kam auf einmal an und hat gesteigertes Interesse bekundet.

    Super waren: Grillhähnchen, Buletten, manchmal Fisch, gekochte Eier und, ganz toll für sie: gebratene Leber.

    Wahnsinn was das bedeuten kann, wenn man mit größerem Hund in oberen Etagen wohnt - ich hoffe es gibt eine gute Lösung!

    Am smartesten finde ich tatsächlich das selbst tragen nebst individuell darauf abgestimmtes Training, aber das ist ja leider nicht für jeden möglich.

    Da sowas der Art auch eine Horrorvision für mich war, bin ich vor 5 Jahren in eine für den Hund barrierefreie Wohnung gezogen. Habe lange damit gehadert denn die letzte Wohnung war vergleichsweise günstig, zahle jetzt erheblich mehr - und dann freiwillig kündigen und umziehen, quasi prophylaktisch?

    Aber es war (altersbedingt) absehbar und hat sich letztlich als richtig herausgestellt, Hund kann seit ca. einem Jahr gar keine Treppen mehr steigen.

    Als es noch ging und nur reduziert und irgendwie schonender ablaufen sollte, hat er (wenn Treppe nicht vermeidbar war) ein langes Tuch quer durch die Vorderbeine + unter den Bauch bekommen - damit haben wir ihn unterstützt und vor allem bei Treppe runter die Geschwindigkeit verlangsamt und die Bewegung kontrollierter gestaltet.

    Wenn Treppe nach BSV aber garnicht mehr geht hilft das natürlich auch nix.

    Ich kann dich, glaube ich, sehr gut verstehen. Möchte aber das was Czarek geschrieben hat nochmals bestätigen (also: von wegen unbeschriebenes Blatt, auch die allerjüngsten Welpen haben schon ihre Prägung weg).

    Ich komme ja aus einer „Tierschutz Familie“, da waren immer mehrere Mixe am Start, eben meist erwachsen übernommen. Die waren irgendwie alle super und sehr alltagskompatibel.

    Der Einzige der als echter Welpe kam (maximal 8/9 Wochen) war zugleich der „Gestörteste“, wurde aussortiert beim Vermehrer soweit ich es in Erinnerung habe…die Maus hat zwar auch ein schönes Leben führen können letztlich, blieb aber Zeit ihres Lebens ängstlich bis misstrauisch fremden Hunden gegenüber, hatte Schwierigkeiten gut mit Hunden zu kommunizieren.

    Meinen jetzigen habe ich mit 4,5 Monaten übernommen, der hatte einen Deprivationsschaden was allerdings nicht sofort auffiel. Und er hat mit exakt drei Jahren beschlossen Fremdhunde zu attackieren obwohl er exzellent sozialisiert wurde, das war aber sowas von Genetik (Schäfer).

    Zum Thema selbst will ich grade wegen zu geringer Beschäftigung mit der Thematik eher die Klappe halten.

    Aber, bei Aussagen wie „fest steht dass Insekt XX ohne Tierleid in großer Dichte gehalten werden kann“ (sinngemäß zitiert, sorry bin am Handy) wäre ich sehr vorsichtig!

    Fest steht primär mal dass wir nie etwas in absoluter Sicherheit wissen, nie! Die Erkenntnisse von heute sind die Irrtümer von morgen, vieles was wir heute ganz ganz sicher zu wissen glauben hat sich schon morgen revidiert.

    Ich rate da stark zu Zurückhaltung und Demut und zu absoluter Vorsicht mit Dingen die man ganz sicher zu wissen glaubt.