Merkwürdige Zwischenzeit bei uns - der Schnorchi ist nun wirklich sehr sehr alt und auch krank, das merkt man (Sarkom, Hüftarthrose, tatsächlich auch „Altersschwäche“ im klassischen Sinne…) aber wir leben so ganz gut miteinander.
Er schafft nur noch kürzere Runden von maximal 1-2 km und sieht dabei schon sehr müde aus…aber dann springt ein Eichhörnchen ins Bild und zack: er kann rennen und schnauben, das hielt man zwei Sekunden vorher nicht für möglich.
Der riesige Doggyhut fürs Fahrrad ist ein Traum: wir können unbesorgt in den Park gehen, wenn er nicht mehr kann gehts in den Wagen und er lässt sich recht vergnügt nach Hause kutschieren.
So eine Erleichterung, und solch eine Bereicherung durch den größeren Radius.
Tatsächlich haben wir den Wagen ja null „aufgebaut“ im klassischen Sinne, da blieb einfach keine Zeit für, wir brauchten ihn sofort und eigentlich von jetzt auf gleich. Also lief es so: Luke auf und Hund rein, aber es funktioniert. Wenn’s drauf ankommt hat er eben doch Vertrauen, das ist schön und sehr berührend.
Der Tumor am Bein wächst langsam aber stetig, wie lange uns noch bleibt steht in den Sternen. Aber es ist alles gut jetzt und im Augenblick - was morgen ist wird man dann sehen.
Durch einen Thread hier wurde ich letztens an unsere Anfangszeit erinnert, als ich fast dachte es nicht zu schaffen mit diesem verrückten Hundetier…hatte da damals auch einen Hilfethread eröffnet, das war so sehr hilfreich. Da war er ganz jung und der Deprivationsschaden schlug voll durch und ich dachte echt das wird nie was mit der hündischen Abrissbirne.
Und jetzt ist er fast 15, mein wunderbarer Hundemann, wir haben so viel miteinander erlebt und er hatte sich in den Jahren so so toll entwickelt ❤️
Ach ich hoffe einfach wir haben noch etwas Zeit aber das liegt natürlich nur bedingt in meiner Hand…aber es hat sich wirklich gelohnt, das durchhalten und dranbleiben, jeder einzelne Tag 😊