Beiträge von Estandia

    Also damals, als unser Hund noch regelmäßig diversen Sport gemacht hat, hieß Ruhetag per se erstmal nur "kein Sport".

    Den Tag hat der Hund zu Hause verbracht - wir mussten ja nirgendwo hinfahren. Es gab 2 - 3 Spaziergänge in der Umgebung, einen langen, 1 - 2 kürzere. Den Rest der Tages hat der Hund wortwörtlich verschlafen oder zumindest gedöst. Es gab auch keine kleinen Tricks zwischendurch, das war eben wirklich nur abhängen und nichtstun. Ich habe solche Tage auch für Fell- und Krallenpflege etc. pp genutzt.

    Generell gab es bei uns Ruhetage aber nur, wenn wir mehrere Dinge innnerhalb einer Woche geplant hatten und er sich dazwischen wirklich ausruhen sollte. Heute ist der Hund fast 15 und ein seeeeehr entspanntes Tierchen, der nimmt was kommt und mit allem einverstanden ist =)

    Wir leben mit: Kinder und fremde Personen wird Bokey nie mehr toll finden. Hab ich aber auch nie dran gearbeitet, da es nicht mein Ziel war, dahingehend etwas zu ändern.

    Arbeiten tun wir an: Hochnehmen. Wir rechnen damit, dass wir den nunmehr 15jährigen in der Zukunft öfter hochnehmen oder sogar tragen müssen. Obwohl "arbeiten" zuviel gesagt ist, alle 2 bis 3 Tage nimmt Männe den mal hoch :hust:

    Das war's =)

    Huhu :winken:

    Verkraften wird er das, er ist a noch jung, schaden wirds ihm eher nicht, es könnte für euch aber halt eeeeeecht stressig werden. Wenn dem Hundetier aus Überforderung und Kulturschock die Denkbirne durchknallt hast du im schlimmsten Fall einen Stressbolzen im Büro, der sich erstmal vorn und hinten raus erleichtern muss, dass jedem lautstark mitteilt und dann nicht stillsitzen kann/wird :ugly: Das kann die Erziehungsarbeit, die ja dann erst richtig losgeht schon ein wenig boykottieren...

    Anstelle der geballten Büroreise - ich hab auch einen Hund aus dem Ausland, der mit ins Büro kam - würde ich wahrscheinlich die "anderen Hände am 2. Tag" vorziehen, wenn das heisst, dass jemand ihn bei dir zu Hause betreuen kann und dort mit ihm rausgeht. Er lernt dich ja auch kurz vorher kennen, da macht eine weitere Person den Braten auch nicht mehr fett :D

    Na ja, danke, ich schreibe hier nichts mehr. Wie gesagt werden nur Sachen reininterpretiert, die in Wirklichkeit gar nicht so sind. Ihr habt echt eine blühende Fantasie.

    Die Leute machen sich hier Reihenweise die Mühe wirklich sehr ausführlich auf dich einzugehen und alles was von dir dazu kommt ist diese Aussage?

    Ziemlich frech, finde ich.

    Ich find irgendwie dass einige Leute teilweise doch sehr übers Ziel hinausgeschossen sind :???: Von daher finde ich die Aussage nicht frech. Wenn der User das so empfindet kann man das auch einfach mal so akzeptieren.

    Es geht mir eher um ähnliche Kommandos wie den Hund zurückzurufen, ins Fuß zu holen, in der Nähe zu halten... Ich hoffe ihr könnt mir folgen.

    Ich glaube was du meinst ist eine Verhaltenskette, oder? Die von dir beschriebene Abfolge der drei Verhaltensweisen hätte bei mir genau ein Signal - "Fuß" beispielsweise.

    Im Alltag kann ich die Signale für meinen Hund an einer Hand abzählen.

    Ich hab gestern "Was vom Tage übrig blieb" beendet. Reinzukommen/der Anfang war schwerer als der Rest, der Sprecher machte es mir leichter dran zu bleiben, die Geschichte an sich war jetzt nicht soooo mein Thema, aber trotzdem hab ich das Zuhören genossen.

    Just danach habe ich "Die Nickel Boys" angefangen. Thematisch eine ganz andere Richtung.

    ein Hund der nicht mit irgendwas speziell ausgelastet werden würde (Agility, Fährte, Dummy, Sport etc.) wäre kein "glücklicher Hund weil er darf nicht Hund sein".

    Ich hab derartiges nie vor meiner Anmeldung im DF gehört oder gelesen.

    Und selbst danach bin ich auch nie einem Beschäftigungswahn verfallen. Ich achte auf meinen Hund und habe ein ziemlich gutes Verständnis davon, was er leisten kann, was ihm Spaß macht, was wirkliche Auslastung ist und was nicht. Erfahrungen hab ich über die letzten 12 Jahre in der Hinsicht genug sammeln können :smile:

    Ich wohn mitten in der Stadt und ich habe noch nie einen Gedanken daran verschwendet, ob mein Hund nun hier oder da hinmachen darf oder sollte oder ob mich jemand dabei sieht xD
    Was privat ist hat einen Zaun oder Schild drumrum und dass ich meinen Hund nicht in das öffentliche Blumenbeet im Park (z. B.) häufeln lasse, versteht sich von selbst.

    Ich geh hier aus der Tür und der Hund löst sich. Allgemeinhin passiert das an der Hecke oder an irgendeinem Busch oder Baum entlang des Fußgängerweges. Häufeln tut der Hund wo er eben muss, das Zeug wird aufgesammelt, entsorgt und fertig aus. Weltreisen gibt es hier nicht. Und eine Planung wann gefressen wird schon drei mal nicht. Dass mein Hund lieber auf Rasen machen würde, kann ich nicht bestätigen. Genausowenig ermutige ich ihn auf jedwede Art von Grünstreifen zu gehen, so ein Haufen lässt sich nämlich einwandfrei vom Gehweg aufsammeln :D Ich laufe auch zu keiner Wiese, um dass er sich dort löst. Das fände ich wiederum seltsam :ugly:

    Lernen oder sich daran gewöhnen musste sich Böki auch nicht. Der hinterlässt seine Informationen da, wo andere es schon vor ihm getan haben.

    Die reine Löserunde geht bei uns um zwei Häuserblöcke und dauert etwa 25 Minuten zu Fuß. Der Hund kann dabei ausgiebig tun was er tun muss. Alles andere ist ein normal-langer Spaziergang, wo genau das gleiche passiert. "Rauslassen zum piesel" gibt es hier verständlicherweise nicht, da wir zur Miete ohne Garten wohnen.

    Ich kann nicht beurteilen was "schon viel reglementieren" heisst, ich erlebe nur oft, dass derartige Kabbeleien Symptome anderer Ursachen sind, die man manchmal gar nicht vermutet.

    Ansonsten gibt es ja auch gute Literatur, die sich der Ressourcenverteidigung annimmt.