Beiträge von Estandia

    Für uns gilt auch grundsätzlich: Wir belästigen Niemandem. Egal ob mit oder ohne Leine.

    Freilaufen konnte der Hund nach seinen ersten 3 Monaten hier, nachdem er einschätzbar war und erste grundlegende Signale verstanden hatte. Er lief damals in der Stadt frei, sofern er dadurch niemanden gefährden konnte. Sprich die Wege breit genug oder einsichtig waren oder Niemand unterwegs ... Freilauf hieß für uns frei laufen, nicht wie eine Bodenlenkrakete Scheibe spielen :smiling_face_with_halo: Dafür waren die Hundeauslaufgebiete da. Aber auch hier in respektvollem Rahmen.

    Ich hab den Hund bei Begegnungen meistens an meine abgewandte Seite geholt oder wir sind den Moment stehen geblieben, bis die Person/Hund vorbei war. Wollte irgendwer Kontakt aufnehmen, hab ich den Hund freigegeben und er konnte selbst entscheiden, was er machen will. Aufs Locken und Streicheln wollen hat der Hund selten reagiert, er war da eher reserviert. Wobei sich das mit den Jahren etwas verändert hat. Mittlerweile zeigt er etwas Interesse an Menschen, die ihn ansprechen bzw. ansehen - hören tut er es ja nicht mehr :grinning_squinting_face:

    Seit der Hund taub ist läuft er die meiste Zeit an der Leine, einfach auch weil er mittlerweile echt langsam und tüddelich geworden ist. Das Leben mit ihm war nach seiner anfänglichen "Sturm und Drangzeit" sehr entspannt und er konnte alle Freiheiten genießen, die ein (gut erzogener) Hund mitten in der City haben kann. Gerade durch den täglichen Freilauf, den unaufgeregten Umgang mit anderen Menschen und Hunden und der (trainierten) Routine, dass er immer wusste, was zu tun ist, wenn ich denn mal was von ihm sollte, hat ihm glaube ich viel Ruhe und Sicherheit verliehen. Und mir ja dann auch :nerd_face:

    Ich leb mitten in Berlin und meine Prämisse war, als ich meinen Hund bekommen habe, dass Leinenkontakte per se in Ordnung sind. Spielen nicht, schnuppern und Interaktion im Rahmen des Kennenlernens schon. Man geht ja dann eh wieder seiner Wege. Ich geh zu keinem fremden HH hin, damit mein Hund hallo sagen kann - so einen Unfug machen wir jetzt nich :zany_face:

    Ich hab den Hund mit 2einhalb bekommen und hab mir erstmal angeschaut wie er überhaupt an der Leine reagiert, da er als Tierschutzhund eh die ersten 3 Monate nur angeleint gelaufen ist. Ich kann die zig Leute und die zig Hunde, auf die man hier täglich trifft sowieso nicht kontrollieren, also hab ich drauf hingearbeitet, dass mein Hund das alles entspannt mitmacht. So bin ich auch tiefenentspannt. Im Januar wird er 17 Jahre alt und er ist anderen Hunden an der Leine gegenüber aufgeschlossen und grundsätzlich erstmal freundlich. Wenn er nicht will, zeigt er das und geht weiter.

    Der Hund soll nicht zur Abschreckung dienen. Das macht er doch automatisch...

    Ich habe gesagt, dass ich einen Hund möchte, der in den eigenen Reihen freundlich und verträglich ist und gegenüber Außenstehenden reserviert und sich nicht alles gefallen lässt ist. Das wurde mir für den DD so bestätigt und gab auch kein Bohei oder so. Nur im DF geht's halt hoch wie eine Bombe. ;)

    Kennen die, die du gefragt hast, denn auch deinen bisherigen Werdegang wie das DF es tut?

    Newton wäre dann 11, Hunter 7. Oder dann eben nochmal zwei Jahre warten. Aber möchte ich einem dann 13 Jahre alten Newton noch einen Welpen vorsetzen? Per se findet er Welpen/Junghunde klasse, aber in diesem hohen Alter?

    Rein darauf bezogen wäre mir der Altersunterschied zu groß. Persönlich würde ich einen Mehrhundehaushalt führen in dem die Hunde maximal 4, besser nur 3 Jahre auseinanderliegen.

    Ich kenne einen 11jährigen Labbi, Körperklaus hoch 10, aber immer noch aufgeweckt und agil. Der würde problemlos mit nem 7jährigen mithalten. Ein Welpe, auch noch so robust, kann ich mir in so einer Konstellation aber eher nicht vorstellen.

    Ergo wenn alles für einen dritten Hund sonst passt, würde ich jetzt einen Welpen anschaffen.

    Zur Rasse kann ich nichts sagen, wir haben nen Deutsch Kurzhaar im Nebenhaus. Nicht für alles Geld der Welt...

    Ich will nur was zu einem alten Hund schreiben. Bei mir stand auch lange im Raum, ob ich einen zweiten – ähnlichen – Hund will und ich bin froh, dass ich mich damals (alleinstehend) dagegen entschieden habe. Ich hätte das durchaus stemmen können, aber mir war mein sehr entspanntes Leben dann doch lieber :smirking_face:

    Ich hab einen Hund der keine großartigen TA-Kosten verursacht oder verursacht hat. Faktisch war da nur alle drei Jahre die Impfung. Jetzt im Alter, seit er 13 ist ungefähr, jedes Jahr das gängige Programm für Seniorhunde mit Zipperlein. Das ist nicht viel, maximal was um die 500 Euro.

    Aber, der Hund ist taub, sehr langsam und recht wunderlich mittlerweile. Ein alter Hund muss gar nicht krank sein, aber für uns war vor allem die Taubheit eine große Umstellung. Es ist wirklich so, dass man sich dann nicht mehr auf den Hund verlassen kann. Mit den Gedanken musst du dann bei dem sein und die Spaziergänge kosten Zeit. Teils das Doppelte. Und die Beschäftigung leidet, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist deutlich verkürzt. Und Situationen beurteilen dauert länger. Zuhause wird vorrangig geschlafen und das tief und fest und gute 20 Stunden. Und das ist einfach die Ruhe, die der Hund sich selbst nimmt, der bekommt von mir nicht gesagt, ab ins Bett :zany_face: Im Januar wird das Tier 17 und wenn nix gravierendes passiert folgt da auch ein Monat nach dem anderen... Wir haben erstmal Reise- und Umzugspläne (weit) nach hinten geschoben, denn ich will mit dem Oppa den Lebensabend in Ruhe zusammen verbringen. Danach können wir immer noch zig Dinge machen. Aber ich finde, ich bin es ihm schuldig. Alte Hunde sind toll aber häufig auch ein K(r)ampf :shushing_face: