Beiträge von Estandia
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Ich mit Bokey auf einem schmalen Fußgängerweg, rechts verkehrsberuhigte Straße zwar, aber gut Verkehr.
Auf mich zukommen seh ich 2 Punks mit 2 freilaufenden Hunden, Bokeys Größe etwa. Ich denk mir, naja, musst ja eh gleich in den Bahnhof und mit den zweien da, wird ein bisschen eng, leinste ihn mal an, dann muss er evtl. nicht auf die Straße ausweichen, wenn kein Platz ist. Gesagt getan. Und als ich an den Punks vorbeilaufe, die sich einen Dreck geschert haben, ob genug PLatz für ALLE zum vorbeilaufen ist, sagt der Typ angefressen: "Schnell anleinen! Da kommen 2 schwarze Hunde!"
DASS die schwarz waren, ist mir erst nach dem Satz aufgefallen, wichtig für mich war nur, dass es ZWEI waren, die frei liefen. Aber naja, man kann seine Hunde auch selber schlecht machen, wenn's kein anderer tut
LG
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Zitat
Der Punkt ist, das Verhalten Deines Rüdens ist nicht sexuell motiviert sondern schlichtweg unerzogen und frech.
Von sexueller Motivation ging ich auch nicht aus. Die Situationen, die ich noch im Kopf habe, wo Bokey deutlich lauter wurde, waren die "engen" Situationen, wo sich 3 Rüden an eine Hündin drängten. Daraus leite ich dann die negative Erfahrung mit den anderen Rüden ab.ZitatDas auf die Sexualschiene schieben zu wollen ist der falsche Ansatz, hier bist Du als Halter gefragt.
Womit wir wieder beim Eingangspost wären. Wegschicken, Abdrängen, Dynamik unterbinden??? Deswegen brauche ich Input von Gaby
LG
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ZitatZitat
Wäre es nicht an dir, wenn Du weißt wie Bokey sich benimmt dafür zu sorgen, daß er das unterläßt?
Konnte ich nicht voraussehen. Sorry. Ich habe keine 30 Jahre Hundeerfahrung
ZitatSchließlich könnte er mal an einen geraten, der sich diese Attacken nicht so stoisch gefallen läßt.
Hunde, die eindeutiges Feedback geben, sind ja auch einschätzbar.ZitatStell dir vor Arthos wäre nicht so souverän. Knapp 60 kg gegen Bokey?
Ja, dann wäre das eben so. So wäre Bokey auf Abstand gegangen. Aber es kamen keine "60 kg"ZitatWie ruhig und überlegen Arthos agiert, konntest Du sehr gut im Konflikt mit dem unkastrierten jungen Cooper sehen.
Es kam eine deutliche Ansage "verschwinde" und die Sache war geklärt. Cooper ging auf Distanz.
Und wieder: Warum nicht bei Bokey?ZitatAuf deine anderen Argumente und Verteidigung von Bokeys Benehmen, will ich hier nicht näher eingehen.
Warum nicht? So kann ich mich und meinen Hund nicht ändern.ZitatNur kurz, ich habe Neufundländer und keine Bobtails. Das Gesicht ist kurz behaart und damit ist die Mimik deutlich zu erkennen. Und bis jetzt hat noch jeder Hund, außer deinem, die Mimik und Körpersprache meiner Hunde verstanden.
Es gibt offensichtlich immer ein erstes Mal.
Wenn Bokey deine Hunde nicht verstanden hätte, wäre es nur logisch gewesen, sie hätten ihn stärker gemaßregelt. Bei einem so klaren köperlichen Ungleichgewicht hätte Bokey wohl kaum eine Drohung in Frage gestellt. Kann aber auch sein, dass ich da was übersehen habe
LG
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Zitat
Leute, Ihr seit da dezent auf dem falschen Dampfer.
Heißt?Zitat
Wie rüdig ein Rüde im Verhalten wird, dass legt sich schon im Mutterleib via Testosteronschub des Muttertieres fest. Was u.a. dazu führt, dass auch kastrierte Rüden durchaus in der Lage sind einen Deckakt zu vollziehen....
Joh, unverkennbar. Zweifellos ist Bokey da sehr bewandert
Zitat
Die Pubertät hat viel mehr was Nervenverknüpfungen und Zellverbindungen hergestellt sowie überflüssiges Zellareal abgebaut´und zwar in Bereichen die für Stressverarbeitung, soziale Kompetenz und soziale Inteligenz verantwortlich sind.
Aber was heißt das? Meinst du die Kastra bei 2,5 Jahren hat Bokey auf einem gewissen, sexuellen Niveau "festgesetzt" und er hat nicht mehr gelernt, dass er für immer "außen vor" bleiben wird? *interessiert ist*LG
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Zitat
Ich glaube nicht mal dass es nur im Bezug auf Hündinnen so ist, sondern ihm gennerell um Begegnungen mit anderen Rüden geht.
Da hab ich leider keine eindeutigen empirischen Erfahrungswerte

Es gibt Hündinnen, die kann Bokey nicht ab und es gibt Kastraten, die nicht seins sind. Auch mit intakten Rüden spielt er hin und wieder sehr gern. Der Erstkontakt entscheidet halt, jedenfalls für den aktuellen Tag.
LG
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Zitat
Ich denke auch, dass er 2,5 Jahre lang Gelegenheit hatte sexualorientiertes Verhalten zu entwickeln und kennenzulernen, wie man sich unter intakten Rüden begegnet. Für ihn funktioniert das wahrscheinlich auch heut noch so, nur kommt er nicht damit zurecht, nicht mehr ernst genommen zu werden, weil die anderen keinen Grund sehen auf sein gepose entsprechend zu reagieren. Seine Körpersprache läuft halt einfach etwas ins Leere, da die entscheidende Geruchsinformation fehlt. Also leidet er im Zweifel an Verfolgungswahn, weil die anderen nicht merken, was er eigentlich will und die von ihm geforderte Individualdistanz nicht einhalten können.
Das würde jedenfalls erklären, warum er zeitweilig lauter wird und stärker maßregelt :|
So beeinflusst "keine Reaktion" das Verhalten anderer Hunde
Bei drohenden Hunden ist Bokey sofort weg. In der Hinsicht "funktioniert" ja alles bei ihm.LG
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Er wurde etwa mit 2,5 Jahren kastriert. Er dürfte auch mit großer Sicherheit gedeckt haben und scheint sexuell motivierte Aggressionen zu kennen.
Diese Thematik wirft ein etwas anderes Licht auf die Sache. Bokey hat an Hündinnen ein gleich starkes sexuelles Interesse wie intakte Rüden. Aber als Konkurrent wurde er augenscheinlich nicht erstgenommen und geriet so in Bedrängnis.
LG
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Das kann natürlich sein, dass Bokey mehr "Narrenfreiheit" hatte, weil er kastriert ist und Cooper im Hinblick auf Rosa Konkurrenz war. Das Hinnehmen von Bokey's Aktionen seitens Arthos' hat mein Hund offensichtlich als aktives Ignorieren von Körpersprache gesehen, sprich Respektlosigkeit und so hat Bokey eben nachgesetzt.

LG
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Zitat
Nun, obwohl Arthos sich ja nun gar nicht für ihn interessierte, hat Bokey ihn des öfteren attakiert.
Vielleicht war Arthos zu dicht dran. Auch wenn er sich nicht für Bokey interessiert hat, so hat er dessen Warnungen evtl. ignoriert. Bokey warnt lang und deutlich. Dennoch war es mir durch die Menge Fell oft nicht möglich meinen Hund bzw. Minenspiel bei deinen Hunden zu sehen.
Zitat
Arthos hat auch Bokeys Individualdistanz nicht unterschritten, denn Bokey kam den Weg zurück gelaufen, nur um Arthos lautstark, einmal sogar mit schnappen - denk an Bokeys "schwarzen Bart" - in irgend welche imaginären Schranken zu verweisen.
Wie anfangs geschrieben, Bokey wird sich nicht von selbst wegbewegen, wenn keine "Hau ab"-Reaktion vom Gegenüber kommt. Das Abschnappen hatte ja offensichtlich die gewünschte Wirkung. Ein stärkeres Maßregeln hätte Rosa vielleicht auch viel auf dem Boden liegen erspart
War danach eigentlich Ruhe? Die generelle erste Unruhe, wann war die vorbei, als wir zum ersten Mal am Spielplatz vorbeikamen?
Wenn ich das alles halbwegs chronologisch sehe, dann war die Begrüßung schon zuviel, das gemeinsame Interesse an der vorerst einzigen Hündin ein Faktor und das Ausbleiben von entsprechendem Feedback von Arthos.Zitat
Als übersteigertes Spielverhalten konnte ich das auch nicht deuten und Distanz zu meinem Hund wurde eindeutig verletzt.
Der Erstkontakt war für Bokey offensichtlich schon negativ verlaufen. Da braucht's dann auch kein Spielverhalten mehr. Bokey kam zwar am Anfang dazu, verzögerte aber stark. Ich stand ja schon bei euch, während er noch im Wald stand und starke Unsicherheit durch Imponieren/Bürste zeigte. Er reagierte nur auf die Gruppe. Spielverhalten kommt nur vor, wenn er allein auf einen anderen Hund zugeht und nicht einschätzen kann, was als nächstes passiert.Zitat
Ein souveräner Hund, der sich respekloses Verhalten gefallen lies, war Arthos. Ein gut sozialisierter Rüde nimmt so etwas, von einem wesentlich kleineren Rüden, hin.
Ist das wirklich so? Ist hinnehmen souveräner als Abstand verlangen? Ist eine ernste Frage! Ist der Hund, dem alles "egal scheint" besser als einer der Prinzipien durchsetzt und durch Warnen zeigt, ich möchte dass du dich entfernst? Deswegen meine Frage im Eingangspost, macht das Weiterschicken Sinn, wenn der eigene Hund nicht aus Eigenantrieb Distanz aufbaut.Zitat
Anders sah es bei Cooper aus. Als der zu übermütig wurde, hat Arthos im energisch "gesagt" und mit zwei drohenden Schritten auf ihn zu, auch gezeigt, es reicht.
Warum hat Arthos es Bokey nicht auch gesagt? Was war da anders, was meinst du? Wenn Arthos Individualdistanz verletzt wurde, warum ist es bei Bokey "okay" und bei Cooper nicht?Zitat
Ich habe Bokey alles andere als souverän empfunden, eher als aufdringlich und gern andere moppend.
Es wäre schön gewesen wenn du es mir da schon gesagt hättest, ich bin ja auch für jedes Feedback dankbar! Nur, wie bei Hunden, brauch auch ich die Verknüpfung von maximal 2 Sekunden
Der Begrüßungskuddelmuddel mit 4 körperlich überlegenen Rüden war für ihn offensichtlich nicht so prickelnd
Bokey wusste, dass er sich über die "nächste Stunde" mit diesen Hunden auseindersetzen muss und hat gezeigt, welche Stellung er beansprucht.
Thema Mobbing: Ich bin der Annahme Mobbing ist das Jagen (allein oder in der Gruppe) von anderen Hunden, die ängstlich reagieren oder denen es zumindest unangenehm ist. Außderdem das Anfeuern durch hysterisches Bellen oder Zwicken, wenn andere Hunde bereits andere mobben. Wenn DAS der Fall gewesen sollte, tut es mir leid! Vielleicht hast du ja noch anderes mobbendes Verhalten gesehen? Mir ist "nur" aufgefallen, dass durch Woody's und Cooper's sexuelles Interesse an Rosa (und Lily) die Stimmung anfangs sehr aufgeheizt war.LG