Beiträge von Estandia

    Gestern, ich stehe VOR dem Eingang zu einem Park, wo Leinenpflicht herrscht. Ich stelle meinen Eisbecher ab und leine Bokey an, betrete den Park und keine 5 Sekunden später kommt mir ein frei laufender, fixierender Hund entgegen. Die Haltern mit Kinderwagen: "Sei lieb, Kutte, sei lieb! Kutte, SEI LIEB!"
    Hätte ich KEIN lecker Eis in dem Moment gehabt, hätte ich den Kommentar. "Wenn ich DAS schon wieder höre! Ist der NICHT lieb, kriegt der 'nen Freiflug zum Bahnhof!" gebrüllt :grumble:

    LG

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    Ich hab ihn jetzt seit 6 Monaten und die ersten 3 Monate hat er nie gewinselt. Erst so nach dem 20. mal Autofahren fing es an. Leider habe ich damals den Fehler gemacht, ihn zurecht zuweisen und seitdem wurde es immer schlimmer. Ich denke nicht, dass ihm schlecht ist. Reine Aufregung und Aufmerksamkeitsgeheische.

    Mein Problem ist halt, dass es nervt! Es nervt so unglaublich! :dead: Ich weiss auch nicht, wieso mich das so nervt, aber früher hat er nur gewinselt wenn ihm was weh tat und seitdem pullt das Adrenalin in mir immer hoch, wenn er winselt! Deswegen bin ich dann immer total aufgeregt und nervös, weil mein Unterbewusstsein denkt, meinem Baby fehlt was! :headbash:


    Das erinnert mich ja soooo an die Martin Rütter-Folge mit Mops Henry :D
    Bei Youtube gibt es da das entsprechende Autofahrtraining. :hust:

    LG

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    Wenn denn Anspringen nicht so wild ist - wieso verbietet bzw. unterbibdet Ihr es bei den eigenen Hunden? Bei fremden Hunden auf der Hundewiese entschuldigt oder toleriert Ihr dieses Verhalten? Diese Logik erschließt sich mir nicht. Würde mich aber mal brennend interessieren.

    Ich sag mir, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er seinen Hund einen Menschen anspringen lässt oder nicht. Manche HH machen in diesem Sinne nie schlechte Erfahrungen, weil der Hund so niedlich ist. Andere HH sind schwerst gebeutelt, weil der eigene große Hund mal jemanden anschaut... Tolerieren tue ich in dem Fall Anspringen, weil DIE sind nicht ICH. DIE trainieren vielleicht noch und sind evtl. genau zu diesem Zweck auf der Wiese. Anspringen, begrüßen sind numal hündische Verhaltensweisen, die mehr oder minder stark durchkommen und ich persönlich rechne eben damit, dass sowas passiert. Und eben weil es nicht mein Hund ist, halte ich mich da mit Kommentaren und Ratschlägen zurück. Ich musste es meinem Hund nicht abgewöhnen und habe demnach keine Ahnung wie lange und schwer sich das Abtrainieren gestaltet.

    LG

    Ich war anfangs im Hundezentrum Baumann, um den richtigen Einstieg zu finden. Da dieser Kurs aber zu voll war und ich absehen konnte, dass ich und Bokey uns über einen langesen Zeitraum nicht weiterentwickeln würden, bin ich da raus und hab mir die DVD "Longieren mit Hunden" von der HTS gekauft. Im letzten Jahr hab ich dann mit einer Freundin aktiv nach dieser DVD privat longiert.

    LG

    Wenn ich auf die Hundewiese gehe, rechne ich automatisch damit. Und da ich selbst eher derbe oder eh schon schmutzige Hunde-Klamotten anhabe, ist es mir eigentlich egal, OB mich ein Hund MAL anspringt.
    Es kommt aber halt darauf an, warum der Hund es tut und wie der Halter reagiert. Sehe ich, dass ein Hund mich mehrmals anspringen will, geh ich in die Hocke oder drehe mich abrupt weg. Bisher hat das geholfen, um dem Springen zuvorzukommen. Für ganz penetrante hilft das draufzugehen und wegdrängen.
    Kürzlich erst hat mich eine Mixhündin angesprungen, jung und aufgedreht, da hat sich der Halter sofort von weitem entschuldigt, so schnell konnte ich nichtmal reagieren :tropf:
    Ein anderer Hund wollte mir mal meine Jackentasche aufrupfen, der Halter hat seinen Hund dann aber an der Rute weggezogen, da der Hund auf gar nix reagiert hat, die war völlig blind ob der vermeintlichen Leckerlis - und ich hatte nichtmal welche.

    LG

    Ich find den letzten Satz, ganz unten, bemerkenswert. Wer darf rein und wer nicht :pfeif:

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    LG

    Zitat

    Schau dir einen Hund an, der ewig nur mit Ball "spazieren geführt wurde". Der wird nicht entspannt mitlaufen - endlich ist der Ball ja weg - der wird nervös um dich herumhüpfen, gar nicht wissen, was er tun soll. Der muß erstmal wieder zurück ins normale Leben finden ...

    Gruß, staffy

    So einen haben wir in der Hundeschul-Spazierganggruppe. Der bellt 2 Stunden ohne Unterbrechung durch, wenn der keinen Ball bekommt. Herrchen arbeitet nicht (mehr) daran, angeleint ist der Hund nämlich ruhig :/

    LG

    Ich frag mich grad, wie das mit der Belohnung ist.

    Der Hund nimmt sich doch (auf Kommando) selbst den Ball. Ist das denn immernoch dasselbe, als wenn ich ihm den gebe?

    Und andererseits sieht der Hund doch den Ball an mir kleben. Das wäre doch locken (oder?), anstelle von "ich arbeite fleissig, weil ich gerade nicht weiß, welche Belohnung kommt!"

    :???:

    LG