Beiträge von Estandia

    Wie ist denn da die Umgebung bei euch? Ländlich oder städtisch?

    Katzen haben ja (Streif)Reviere, die durchaus andere Reviere überlagern können. Aber Begegnungen vermeiden eigentlich die meisten Katzen. Dein Kasi ist neu, da wird erstmal ausgecheckt, wer er überhaupt ist :D Ich würd's beobachten, ob er mal zwischen die Fronten gerät. Er sollte aber schnell lernen wer sich wann wo aufhält. Hatte er vorher auch andere Miezen um sich?

    LG

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    Für mich ist ein Hund ein Hund und kein Kind und wenn ich unterwegs gehe - Eis essen, Bier trinken, ins Restaurant oder was auch immer - hat er - ganz selbstverständlich - zu Hause zu bleiben.

    Für mich ist der Hund ein soziales Lebewesen, das mehr davon hat mit mir zusammen zu sein als allein daheim zu bleiben. Er lebt in einer Menschenwelt, weil wir es so wollen, und demnach muss mein Hund mit allem Menschlichen zurechtkommen. Deshalb kommt er dahin mit, wo er erlaubt ist. Denn er KANN es und kommt damit super klar. Außerdem ist ein gut erzogener Hund im Restaurant oder Biergarten gern gesehen.
    Ich unternehme sehr gern verschiedene Dinge mit meinem Hund. Ihm ist es schnurz wo und welchen Laden wir besuchen, ob er eine Stunde mal unter einem Tisch liegen muss oder ob er mal ne Minute in der Sonne vor einem Eisladen warten muss. Für ihn ist nur wichtig, dass er mit mir zusammen ist, seinen natürlichen Bedürfnissen nachgehen und viele positive Erfahrungen machen kann.

    Eine Bäuerin hat mir mal erzählt, dass sie regelmäßig (fremde) Hunde aus DIESER Herde rausholen muss.

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    Und dann greift die sich den Halter und sorgt dafür, dass der die Kühe wieder zurück auf die Weide schafft.

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    Lisa, das kann es durchaus sein. Kann sein, dass er jetzt die Rechnung aufmacht: Bevor ein Anderer mich angreift, greif ich an. Angriff als beste Verteidigung.

    Schau wie er jetzt reagiert.

    Birgit

    Das hatte ich mal vor langer, langer Zeit mit meinem Futzi. Er musste ein paar mal hintereinender blöde Erfahrungen mit verschiedenen schwarzen Labbirüden machen. Direkt im Anschluss ging er bei "schwarzen Rüden" nach vorn. Keine Vorwarnung mehr, hat sofort nen Sprung nach vorn gemacht mit lautem Abschnappen. Beim ersten Mal dachte ich noch, ich hätte mich verguckt. Das zweite Mal war die Bestätigung und zu einem dritten Mal kam es schon nicht mehr. Aber ich konnte die Verbindung (bzw. die gemachte Erfahrung) erkennen, warum wieso weshalb und habe dementsprechend gehandelt und die Sache war gegessen.

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    Geschäfte werden gemieden, weil der Hund diese nicht betreten darf. Freundschaften gekündigt, weil der Hund nicht erwünscht ist.


    Ist mir persönlich noch nicht untergekommen :D Ich geh halt allein dahin wo der Hund nicht mitdarf. Aber aktiv meiden tu ich eigentlich kein Geschäft bzw. mach ich den Besuch nicht vom Hund abhängig. Aber natürlich gibt es Gestalten, die meinen ihren Hund unter den Arm geklemmt oder im Gucci-Täschchen herumtragen zu müssen. Der darf natürlich auch alle Gegenstände im Laden" beschnuppern" :roll:

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    Letztens war ich auf dem Frühlingsfest. Es war voll, es war laut - und überall liefen Hunde rum. Meist kleinere, die außer Füßen und Krach nicht wirklich etwas mitbekommen haben. In Gaststätten und Kneipen sehe ich Hunde auf einem Stuhl sitzen, weil Herrchen und Frauchen nicht ohne ihren Darling ausgehen wollen.


    Bei sowas überleg ich vorher, ob das meinem Hund was "bringt" oder ihn stresst. Könnte er auf einem Fest freilaufen, weil das Gelände weitläufig ist und wir ungestört wo sitzen könnten, wäre er wahrscheinlich dabei. Ich selbst bin ja Klaustrophobiker, da muss ich selbst oft sehen, dass ich nicht in Menschenmassen gerate oder Situationen zu unübersichtlich werden. Auch wenn mein Hund sowas durchaus verarbeiten kann und im größten Trubel noch entspannen kann, ich kann es nur schwer und gehe jetzt nicht soooo gern auf Festivitäten.

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    Immer wieder bekomme ich mit, wie sich Hundehalter aufregen, weil sie eingeschränkt werden. Auf der anderen Seite sehe ich, wie sie sich über Gesetze und Regeln hinwegsetzen. Brut-und Setzzeit? Die anderen Tiere sind egal, der Hund muss ja laufen. Und die aufgescheuchten Hasen werden ja nicht getötet, sondern "nur gehetzt". - Den Satz durfte ich mir letztens anhören.


    Ich glaube hier bei uns gibt es eine "Sparte" HH, die es einfach nicht besser wissen. Und da Kontrollen so selten und volatil sind, werden die auch nie eines besseren belehrt. Und andere Hundehalter haben ja sowieso Unrecht, von denen lässt man sich ja nichts sagen :roll: Und "unsere" Punker- und Obdachlosenszene ... da sind Gestalten dabei, die würden dir, wenn du deren Hund auch nur schief anguckst, sofort eins draufgeben. Die werden gleich richtig pissig, wenn die vom OAmt/Kiezläufer angesprochen werden. Da wird einem angst und bange und man schämt sich Hundehalter (vielleicht noch der gleichen Rasse) zu sein :verzweifelt:

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    Sehe ich nur diese Entwicklung oder ist das wirklich so? :???:


    Ich weiß nicht, ob man dazu Entwicklung sagen kann. Ich denk, es gab schon immer einen Teil Hundehalter, denen Regeln/Gesetze/Verordnungen/Empfehlungen egal waren/sind, da es "früher auch nicht so war". Leute, die sich einfach nicht informieren und Verhalten hinterfragen, weil das Feedback der Bevölkerung ausbleibt oder sie halt einfach nicht entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Und diese Riege fällt dann den "anderen, guten" HH auf, die versuchen alles richtig zu machen, nicht anzuecken, weil sie schon gebeutelt sind und die dann denken "es trifft immer die Falschen".

    Aber wenn ich doch als HH keine Ahnung habe, was da passiert, dann rufe ich doch erst recht meinen Hund ab und sage nicht noch "der darf das." Und wenn's mich dennoch interessiert, frage ich nach und hoffe nicht auf eine nette verständliche Erklärung von Fremden, die offensichtlich nicht scharf drauf sind, Kontakt mit meinem Hund zu haben :ka: