Beiträge von Estandia

    Was ich manchmal nehme sind Rindfleischbrocken. Nicht vom Schlachter sondern aus dem Supermarkt. Die sind weniger blutig und sehen für den Menschlichen Verzehr natürlich besser aus :D Das Fleisch kann man schön schneiden und werfen ... oder auch penibel verstecken. Ansonsten darf mein Hund (ganz selten weil eher schlecht verdaulich und nährstoffarm) weissen Pansen suchen. Riecht zwar streng, aber als Barferin stört mich das nicht mehr. Als Käseliebhaber darf der Hund auch hin und wieder zerfitzelten Mozzarella suchen. Die Hauptmahlzeit gibts dann aber wieder aus dem Napf.

    LG

    Hallo!

    Mein Herz hängt am Tierschutz und da ist der Blick auf einen Rassehund, für mich persönlich, ganz weit hinten angestellt. Einfach weil im TS die Mischlingsquote höher ist ;)

    Ich brauche keinen Spezialisten zuhause, auch wenn dieser ein "Versager" im Rasserahmen wäre :tropf:
    Für mich steht auch immer im Vordergrund, wen oder was unterstütze ich mit dem Kauf dieses Hundes? ...

    Aber zurück zum Thema: Ich würde keine Molosser wollen. Wesen und Aussehen (besonders das Gebäude) sind nicht meins. Alles was ich im Notfall nicht körperlich halten kann (RS, Wolfshunde, Schäfer etc.). Rassen, die körpersprachlich "entstellt" sind (Barsoi, Mops, Pekinese, Bichon Frisee o.ä.). Windhunde sind auch nicht mein Ding. Sie mögen im Sprint wunderschön aussehen, doch wenn sich im Hundeauslaufgebiet daraus plötzlich Beutegreifverhalten entwickelt, ist das ganz übel :verzweifelt:

    Was mir ins Haus käme wäre was Ursprüngliches, Nordisches evtl.
    Hunde mit feiner Mimik, die es mir einfacher machen, den Hund einzuschätzen und zu händeln. Es gibt soviele Idioten auf dieser Welt, da muss ich nicht auch noch was dazu beitragen, wenn ich mir irgendeine Rasse hole :|

    Ich kann nur "aus der Ferne" dazu was sagen.

    Ich habe so einige Arbeitshunde nebst ihrem Show-Equivalent gesehen und erlebt. Während der Show-Hund sich augenscheinlich permanent eine Arbeit suchte (weil jener ja wohl in erster Linie Familienhund und nicht Arbeitstier ist), stand der LZ-Hund irgendwie "drüber". Der war ruhiger, gefasster, cooler. Der musste nicht 5, 6 mal zu irgendwas aufgefordert werden.

    Ich glaube "LZ-Hunde sind ja so schwierig" ist eine Art von Klischee. Wenn ich zu meinem Job den richtigen Hund habe, dann ist das eine wunderbare, problemlose Verbindung. Nichts ist entspannender als einen Hund zu haben, der verlässlich arbeitet und der weiß, wann Schluss ist. Bei den Show-Hunden sagt's ja schon die Bezeichnung. Da gibt es nunmal andere Prioritäten - was nicht generell schlecht sein muss.

    Meine Meinung, Arbeitslinien sind zeitgemäß. Aber heutzutage nur noch an bestimmten Orten, in bestimmten Händen. Die Auffassung eines solchen Hundes hat sich, glaube ich, "schleichend gewandelt". Wie viele HH treffen wir täglich, die uns zurufen "der tut nix"?! Ich glaube "Arbeitslinie ist mir zu schwierig" ist da ähnlich gelagert. Ohne Hintergrundwissen wird da ein Satz raus posaunt, der uns mehrmals im Leben begegnet, und wenn ich eine Sache schlecht mache muss die andere ja automatisch besser sein. :pfeif:

    Zitat

    Naja, da ist schon ein bisschen Wahrheit dran, was aber nicht bedeutet, dass man nicht auch ChowChows etwas Gehorsam beibringen kann. Ansonsten gehört der Hund an die Leine....

    Genau dieselbe Meinung/Haltung hat ein CC-Halter hier in meiner Nachbarschaft.
    Schön, wenn "nicht (bzw. anders als andere hunde) erziehbar, weil chow chow" schon in der Rassebeschreibung steht :hust:

    LG

    Zitat


    Treffen also im Urlaub abends, es war schon dunkel, draußen auf der Restaurant-Terrasse einen Mann mit Hund, der noch dazu ein rotes Leuchtie trug und richtige "Fledermausohren" hatte.
    Ich wollte mit Small-Talk beginnen und frage: "Na, was für Rassen haben denn da mitgemischt?" Denn der Hund sah für mich ein bißchen wie ein zu groß geratener Podenco-Mix aus :hust:
    Da bäumt sich der Typ vor mir auf, "Was fällt ihnen ein, das ist ein REINRASSIGER DOBERMANN!!!"


    Ziemlich genau dasselbe hat meine Mutter gebracht :ugly: Auch im Urlaub. Im Nebenferienhaus wohnte ein Paar mit Großem Schweizer. Meiner Mutter macht der wohl einen zu "massigen, kompakten" Eindruck, also fragte sie irgendwann mal ganz beiläufig á la "Ist da noch Rottweiler oder so drin?" Und die Halterin hat sich gleich so richtig auf den Schlips getreten gefühlt, "NEIN! DER IST REINRASSIG!" Heute noch bringe ich manchmal den Running Gag "Na, das ist kein Großer Schweizer! Wie reinrassige aussehen wissen wir ja jetzt!" :hust:

    LG

    Also ich weiß nicht, wenn man SO ungehalten reagiert und Beschimpfungen schon parat hat, sollte man da dann noch einen Hund halten? Wenn ich nicht drüberstehe und selbst mit einer lästigen Situation, die mir als HH immer wieder passieren kann, normal umgehen kann, wie soll ich dann meinem Tier (oder fremden Menschen) zeigen, dass ich fähig bin angemessen zu handeln?

    LG