Beiträge von Estandia

    Markknochen darf mein Hund auslecken und abschaben. Normalerweise verliert er das Interesse, denn für ihn ist dieser Knochen einfach zu hart und wenn er von ihm ablässt, dann entsorge ich ihn. Gab auch schon Hunde, die haben sich den Kiefer in diesem Loch verklemmt.

    Es gibt im Handel zersägte Sandknochen für den Hund, die sind besser, denk ich - obwohl mein Hund nach einem Stück schon mal ordentlich Knochenkot hat :gott:

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    mich würde interessieren, an welchem Trick(s) ihr derzeit arbeitet und wie ihr diese mit dem Clicker aufbaut?

    Vor langer Zeit haben wir "Tür zu" angefangen. Und machen seitdem Pause :ops:

    Dazu habe ich ein Target (Post-it) an die Stelle der Tür geklebt, wo Bokey mit der Nase draufdrücken soll. Ich werde dieses bestimmte Target nie wieder irgendwo benutzen, also kann es an der Stelle, an dieser bestimmten Tür, bleiben. Es soll später nur für diese eine Tür gelten. Bokey kennt zwar Hand- und Bodentargets, beim Target an der Tür aber orientiert er sich an der Tür und übersieht das Target noch. Da werde ich einfach nochmal nen Schritt zurückgehen und das Target allein beclickern.

    Für mich wieder eine bemerkenswerte Situation.

    Gestern war es hier sehr warm. Luftfeuchte um die 80%, wenn die Sonne schien locker so um die 27 Grad.
    Ich bin mit Bokey rausgefahren. Wir sind über 2 Stunden durch wunderschöne Natur gewandert, der Hund war baden, er ist über Wiesen geflitzt, hat sich selbst bespaßt.
    Am Nachmittag sind wir heime gekommen, ich war fertig, der Hund war fertig.
    Wir trotten unsere Straße hinab und kommen an einem wild bewachsenen, privaten, leerstehenden Grundstück vorbei. Im Zaun befindet sich ein Loch, durch das immer mal einige Leute mit ihren Hunden schlüpfen, um über diese "Hundewiese" zu latschen.
    Und genau von dieser Wiese kommt meine Nachbarin mit ihrem Border Collie, Wurfarm mit Ball in der Hand. :muede:

    Ich und Hundi spazieren auf einem schönen Wanderweg, der links und rechts von hohen, wilden Gräsern gesäumt ist. Rechterhand befindet sich hinter dem Bewuchs ein schöner Bach. Weiter vorne seh ich eine Familie auf mich zukommen, der Weg ist breit genug und Bokey interessiert sich eh für die Gräser und die tollen Gerüche...
    Irgendwann bleiben die Leute an einer kleinen bewaldeten Kreuzung stehen und "warten" auf mich. Ich latsch an denen vorbei, Bokey völlig desinteressiert hinter mir her.
    Da sagt die Frau, "DA! Genauso muss unser auch laufen!"
    Und der Mann erwidert, "Tja, dann musst du ihn erziehen!"
    In dem Moment entdeck ich einen schönen Zugang zum Bach und zeig Bokey, dass er da trinken kann.
    Da kommt aus dem Wald eine Kinderstimme, "Kann ich wieder rauskommen?"
    Und die Mutter wieder, "Nein, noch nicht."

    Da bin ich schnell weiter :tropf:
    Aber nen Hund hab ich nicht gesehen :???:

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    Wer von euch würde denn, wenn ein unangeleinter Hund auf euern Hund losprescht, die Leine noch kürzer halten und den Hund schließlich auf den Arm nehmen?


    Ich jedenfalls nicht :D

    Leine kürzer nehmen ist oft wie Hund "einschalten". Also lasse ich die Leine ggf. los und trete auf das Ende rauf, WENN eine Flucht irgendwie Schaden anrichten könnte. Eine andere Variante bei uns ist einfach Augenkontakt unterbrechen, ich geh rückwärts und Bokey kommt automatisch in den Vorsitz. Das nimmt Dynamik raus und der fremde Hund müsste ziemlich nah an mich ran, um an Bokey zu kommen. Da wäre das Blocken wieder einfacher, falls der fremde Hund wirklich unkoschere Absichten hat.

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    Ich mache tagtäglich die Erfahrung, dass es den Leuten hier völlig schnurzpiepegal ist, ob mein Hund mit oder ohne Leine läuft.
    Ja, ich weiß im Wald ist Leinenpflicht. Aber ICH zahle die Strafe und deswegen entscheide ich, ob's Hundi frei oder angeleint läuft. Wir laufen auch ohne Leine durch Fußgängerzonen, durch unser Wohnhaus und in der Nähe von Hauseingängen - wo Leinenpflicht herrscht. Und solange niemand gestört wird und auch ich keinen Schaden davontrage, wird das auch so bleiben.
    Ich nehme Rücksicht, schaue mich alle 2 Minuten um, ob mal wieder ein Radler oder Jogger mucksmäuschenstill von hinten angeprescht kommt und und und. Aber anleinen tue ich deswegen nicht. Je weniger Aufregung ich in solche Situationen bringe, desto "egaler" ist es meinem Hund. Mal ganz davon ab, dass ich gar nicht die ZEIT hätte, so schnell anzuleinen wie hier die Leute kommen. Außerdem bin ich bequem und läufe gemäß dem geltenden Rechtsverkehr rechts, wenn mir ein Radler entgegenkommt, dann ist DER offensichtlich auf der falschen Seite :D
    Was ich aber immer öfter feststelle, Leute, die sich "von weitem" über leinenlose Hunde aufregen, sind oft die eigentlichen "Problem-Hundehalter".

    Für mich klingt das nicht nach "unter sich regeln". Um etwas klarzustellen, dafür brauchts nur eine oder zwei Situationen für die Hunde. Aber wenn ein Hund JEDESMAL "stänkert", dann ist das für mich ein Zeichen, dass der weder Regeln kennt, noch Respekt hat, noch mit Frust umgehen kann. Und Hunde die stänkern dürfen, stänkern auch weiter. Der Hund ist für mich ne arme Sau. Zu Hause wirds bei dem wohl nicht anders laufen :/
    Ich persönlich würde der Halterin sagen, dass MIR das Verhalten auf den Sack geht und ich mit diesem Hund nichts mehr zu tun haben möchte und wegbleibe.
    Ich weiß wie das aussehen und ausgehen kann in so einer Gruppe. Lass nur einen Hund dabei sein, der anfeuert und drei machen einfach mit. Und schon hat man den Salat. Vor allem brauchen manche Hunde bis zu 20 Minuten um wieder "runterzukommen" und sich anderweitig wieder zu konzentrieren, obwohl man meint sie seien wieder ruhig.
    Mein Hund folgt auch gerne dem "Gruppenzwang" und rennt mit der Vorhut gern auf fremde Hunde zu, aber ich weiß, dass das extrem frech und beängstigend für den Fremden sein kann, also handle ich entsprechend.