Beiträge von Estandia

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    Immerhin leben wir fast 2 Jahre schon ohne dieses Hilfsmittel. Allerdings auch mit einigen unschönen Mensch-und Hundbegegnungen. Aber soll ein Vibrationshalsband da Abhilfe schaffen? Sollte ich nicht eher an der Ursache arbeiten?


    Das ist eben die Frage. Werdet ihr weiterhin damit klarkommen, wird die Gesellschaft so bestehen bleiben, dass ihr so weiter machen könnt. Was für Verordnungen werden kommen? Wann kommt der erste Mensch der euch richtig Ärger macht und ihr vielleicht unter Zeitdruck eine Lösung finden müsst.

    Erkennst du denn bei Schara ein Muster, nach dem sie zuschnappt? Kennst du denn die Ursache(n)?
    Man könnte das Fehlverhalten auch (gesichert) provozieren, maßregeln und ein Alternativverhalten trainieren. ich weiß ja nicht wie weit ihr da seid oder ob ihr das schon gemacht habt :tropf:

    Wenn auditiv wegfällt, bleibt eben nur optisch und taktil und daran würde ich (weiter)arbeiten und sie eben lieber einmal mehr anleinen, einmal öfter nen Mauli drauf und ggf. auch den Radius verkleinern.

    Ich hoff ich zitiere richtig :ugly: :ops:

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    meideverhalten sitzt nur dann sicherer, wenn der hund extrem sensibel ist (was dann auch sehr traurig ist) oder ein alternativverhalten erlernt wurde. ohne kocht der dampfkessel irgendwann immer über.

    Das mit dem Alternativverhalten find ich wichtig. So macht das Ganze für mich mehr Sinn. Ich hab kein Problem damit über Meideverhalten zu arbeiten - bei den aktuellen Giftködern hat's dem Hund vielleicht schon sein Leben gerettet - uns wurde in der Huschu damals "eingebläut" den Hund danach nicht "in der Luft hängen zu lassen", sondern eben ein Alternativverhalten zu bestärken bzw. überhaupt einzufordern. Wenn der Hund selbst entscheiden muss, was er nach der "Bestrafung" für ein Verhalten zeigt und ich das nicht mehr kontrollieren kann, ist das doch alles für'n Eimer.

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    Oder abgesehen von dem Speed, der das auslöst, wirkt ein rennender 80 cm hoher Hund irgendwie wie eine Einschüchterung oder Bedrohung für andere Hunde?

    Drohen tut ein Hund eigentlich zuerst über den Blickkontakt (lang und starr und direkt auf den fremden Hund gerichtet). Dass ihr euch auf andere Hunde zubewegt mag da mit reinspielen. Dennoch ist jeder selbst für seinen Hund Hund verantwortlich und du bist sicher nicht schuld, dass andere Hunde austicken. Es ist nicht deine Aufgabe auf andere Hunde und Halter Rücksicht zu nehmen, die ihre Hunde nicht mit Radfahrern mit Hunden bekannt gemacht haben oder Gekläffe unbewusst bestärkt haben etc. Du darfst einfach mal mit deinem Hund radfahren, wenn du niemanden gefährdest - wenn andere Hunde DICH gefährden darfst du dich auch gern mit Recht aufregen :D

    Ich fahre mit meinem Hund nur noch selten unangeleint. Er soll während wir unterwegs sidn alles andere ignorieren, zum spielen und austoben kann ich immernoch eine Pause machen. Er ist mit seinen 40 cm schnell ein gefundenes Jagdopfer und hat zudem eine hohe Fluchttendenz, da habe ich ihn lieber unter Kontrolle an der Leine als dass er sein eigenes Ding macht :hust:

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    Nur nebenbei - was die Jägerund ihre Aussagen betrifft (einmal richtig geschockt hält für immer).

    Die haben wir hierauch - zahlreich.
    Wir haben aber auch jedes Jahr minmum3-5 Hunde, die während der Jagd "verloren gehen". Weil sie so gut ausgebildet sind, vermutlich. DARÜBER sprechen sie öfentlich nicht. Es ist ihnen nur jedes Mal unendlich peinlich, wenn ihnen jemand ihre Hunde aufsammelt.

    Denk mal drüber nach...

    :/ dabei wollt ich gerade die Frage stellen, ob Meideverhalten (einmalig und unmissverständlich über Schmerz eingesetzt) sicherer sitzt als "Grenzen setzen, umlenken, ablenken, Alternativverhalten bestärken".

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    Zudem...wozu sollte ein Jagdhund hasenrein (sprich den Hasen für immer meidend) sein?


    heisst hasenrein nicht "nur auf Kommando" aufstöbern?

    Es soll ja Jäger geben, die gehen heimlich bei Ausbildern ohne Zwang ins Training und wollen "dass man es nicht den Kollegen sagt", sonst wären sie ja keine richtigen Jäger :roll:

    Das mit dem Krebs ist wohl nur SIGNIFIKANT besser wenn VOR der ersten Läufigkeit kastriert wird, das Risiko der Inkontinenz soll aber wohl höher sein als gemeinhin angenommen. Außerdem meine ich gelesen zu haben, dass sich der Charakter der Hündin so nach der 3., 4. Läufigkeit festigt und das Verhalten bei der 1. nicht unbedingt etwas über den Hund aussagt.

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    Nun ja... bei Henry ist es insofern von Bedeutung, dass er bei Rüden draufhaut (deshalb kommt er da vorsorglich in Sicherheitsverwahrung) und bei Hündinnen gentlemenlike abdreht, wenn die andeuten, keinen Kontakt zu wollen :roll:
    Macht also schon nen Unterschied ;)

    Das ist schon klar. Nur wenn ich "Rüde" antworte, ist das doch nicht automatisch die Einladung zum Kontakt, wenn der fremde Hund rüdenverträglich ist. Ich fänd's gut wenn man "kommt ihrer auch mit Rüden/Hündinnen klar?" gleich mitfragt - sodass der Halter entscheiden kann und der andere Hund nicht erst gezwungen wird irgendein entsprechendes Verhalten zu zeigen :ka:

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    Was macht ihr wenn ein andere Hund auf euren aufreitet/ihn rammeln will?
    Andere Hunde maßregeln tu ich grundsätzlich nicht. Also meinen dann einfach wegholen oder ihn selber entscheiden lassen ob er das möchte oder nicht?

    Mein Hund lässt es nicht zu. Jedenfalls das wirklich bewegungseinschränkende Aufreiten, Rammeln aus Stress nimmt er meistens gar nicht für voll. Im Grunde reagiert mein Hund aber präventiv, wenn ihm einer schon aufgeregt entgegenkommt und mit der Schnauze auf Schulter und Kruppe bufft, dann ist Schicht im Schacht :ugly:

    Meine Meinung zum Aufreiten: Nur beim von beiden Hunden (und Haltern) gewollten Deckakt. Ansonsten gnadenlos alles vom Hund kommentarlos runterpflücken, weder Rüde noch Hündin sollten sich das "gefallen" lassen müssen. Und wenn mein eigener Hund scheinbar keine Meinung dazu hat, dann sollte ich als Halter eine haben - Aufreiten ist entweder eine unhöfliche Bewegungseinschränkung oder eben Stressabbau. Für (Erziehungs)Versäumnisse anderer Halter ist mein Hund nicht am Leben :|

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    es ist nicht so als wäre ich mit einem SoKa unterwegs.


    Hund ist Hund :muede:
    Und der Bahn-Mitarbeiter hat einfach mal das Recht nen MK zu verlangen, egal wie lieb dein Mix ausschaut.

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    Da fahre ich lieber mit dem Auto und bezahle die horrenden Spritpreise, als mich (und meinen Hund) so behandeln zu lassen.


    Wer sich nicht an Verordnungen hält muss eben damit rechnen :ka:
    Ordentliche MK-Gewöhnung, fertig, aus.