Beiträge von Estandia

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    Wenn ich dem, was Udo Ganßloser sagt/schreibt, vertraue (und das tu ich): ja.
    U.a. Nachzulesen in "Kastration und Verhalten beim Hund" von Ganßloser/Strodtbeck auf Seite 117/118

    Jupp, hab ich bei einem seiner Vorträge auch schon ihm gehört :D
    Und wenn man davon ausgeht, dass Welpen auch voneinander lernen, dann übernehmen Hündinnen in sehr rüdenlastigen Würfen auch Rüdenverhalten. Man muss sich ja schließlich behaupten :D

    Ich bin weder per se dafür noch dagegen.
    Kastration muss immer individuell entschieden werden - wobei ich eine generelle Kastration von Auslandshunden, die auch wieder im Einfanggebiet ausgesetzt (und nicht nach sonstwo vermittelt) werden, um einfach die Vermehrung zu stoppen, schon sinnvoll finde.

    Ich kann zu meinem Kastraten nix sagen - ich weiß nicht, ob er vor der Kastra "schlimmer" war - ich weiß nur, dass das Zusammenleben mit ihm recht entspannt ist und er definitiv nicht leidet, im Hinblick auf läufige Hündinnen. Er kann (und tut's auch) das gesamte Programm eines unkastrierten Rüden abspielen - ist dabei aber wesentlich gehemmter und ansprechbarer als so manch anderer intakter Rüde.

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    Ich war schon in diversen Hundeschulen und immer und immer wieder ist der Begriff "positive Verstärkung" Nummer 1. Klar kann man seinen Hund damit super motivieren, aber die eigentliche Erziehung muss man doch in erster Linie anders erreichen. :denken:

    Zwischen Erziehung und Ausbildung mache ich trainingstechnisch keinen Unterschied. Beide Bereiche enthalten einfach das Erlernen von Kommandos oder Verhalten, die/das ich, wenns gut war, belohne und somit ein "Wiederzeigen" fördere :ka:

    Ich sag mir immer, auch die beste ERziehung und Ausbildung kann eine gute BEziehung nicht ersetzen :D

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    Kommt halt auf den Hund an...Würde ich nicht mit jedem Hund machen. Meine würde dir das z.B. nie verzeihen und danach Wasser für immer meiden. Leider ist die Mischung extrem sensibel, aber auch stur ohne Ende da nicht so förderlich...Bringt einen schon mal zur Verzweifelung :D

    Meiner ist auch so ein sensibles Muttersöhnchen :D Der ist mal mit seinem K9-Geschirr ins Wasser gefallen, weil er eine Kante an einer kleinen "Lagune" nicht gesehen hat. Ich musste ihm am Geschirr packen und nen halben Meter hoch aus dem Wasser ziehen. Danach fand er sein Geschirr total scheisse und um hohe Wasserkanten macht er jetzt nen Bogen :ugly:
    Aber es macht einen Spaziergang schon etwas angenehmer wenn der Hund NICHT überall ohne Rücksicht auf Verluste ans Wasser rennt und da volle Kanne reinspringt, nur um den Schwimmens willen :lol:

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    egal, wie lang der zergel ist,
    beide hunde versuchen immer möglichst nah an meiner hand in das ding zu beissen.
    ich habe jetzt schon so ein wubba/tintenfischding, damit ich immer schnell ein anderes ende zu fassen bekomme, weil ich angst um meine finger habe. :smile:

    warum machen sie das?

    Damit du loslässt :D

    Hunde sind nicht doof und verstehen und sehen ganz genau wo unsere Hand ist und wissen, wenn sie dahinkommen, verändern sie das Spiel. Es passiert ihnen nicht aus Versehen, wie man evtl. glauben möchte :lol: Wenn du angst um deine Finger hast, beende das Spiel und bringe deinen Hunden bei, WO sie hinbeissen dürfen. Dann wird auch gespielt.

    Ich dachte auch mein Hund KANN nicht schwimmen :D Im Wasser liegen ja, planschen geht auch, aber schwimmen - neeeeee. Da musste Mutti erst mit rein und mit einem Spieli locken, dann hat der Hund ganz langsam (wirklich in Kleinstarbeit) gelernt, dass Schwimmen gut tut und es echt angenehm ist. Da war er so etwa 4 Jahre alt. Mittlerweile klappt so ein Wasserapport auch hervorragend ohne die Mutti :lol:

    Ich hab hier nen kurzhaarigen, blonden Hund. 2 mal im Jahr haart die Sau das komplette Kleid ab und zwischenzeitlich wirft er totes Haar rum :lol: Mir isses egal, es macht zwar Arbeit, ist aber kein Grund unbedingt einen langhaarigen Hund haben zu wollen :hust: