Beiträge von Estandia

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    Mein GöGa war vorige Woche mit Lucky beim TA ...das allererste Mal seit wir Hunde haben, dass er alleine hingegangen ist! Er ist eine Mimose, wenn es um den Hund geht, also mache das normalerweise ich ...Frauen sind eben stärker :D An dem Tag musste ich aber arbeiten und Göga sollte alleine hin. Lucky hatte unten am Bauch, in der Haut zwischen Bauch und Penis, also da wo der Penis am Bauch hängt/befestigt ist auf einmal riesengroße Beulen, etwa 5 Stück von unterschiedlicher Größe, die auch unter der Haut verschieblich waren ...hatte sich angefühlt wie Geschwüre/Tumore und ich hab gleich ein bissel Panik gekriegt ...Göga also hingeschickt. Ich hab ihn dann später gefragt, wie es denn nun so war das allererste Mal alleine beim TA. Seine Antwort: Och ganz okay, aber alle (also die anderen Patienten/Kunden, die Sprechstundenhelferinnen und der TA) haben gelacht, als er dem TA auf die Frage, was dem Hund denn fehlt, gesagt hat: "Er hat ´ne Beule am Puller". Das konnte er nicht verstehen ...aber mal ganz im Ernst, ich würde auch lachen, wenn ein gestandener, großer, kräftiger und erwachsener Mann in die Praxis kommt und sagt "Mein Hund hat ´ne Beule am Puller" :lol:
    Ach so, es waren wohl fiese Insektenstiche, von was auch immer :???: und Lucky hat da allergisch drauf reagiert mit Verkapselungen, hat Cortison bekommen und jetzt nach 1 Woche werden die Beulen endlich sichtbar kleiner.

    :lachtot:

    Na ein Glück wars am Ende nix Ernstes :tropf:

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    Wie siehts bei euch aus?


    Vornehmlich nachts um zwei oder drei :löl:

    Wenn man denkt, die Nachbarschaft schläft und man hofft, dass einen doch bitte keiner beobachtet während der Hund nen Überschlag auf einem Fitzelchen Wiese macht, man selbst aber größte Probleme hat einen Fuß vor den anderen zu setzen und das Gehirn irgendwie so gar nicht in die Gänge kommen will :pfeif:

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    Irgendetwas anderes (sei es ein Mensch, ein Hund oder was auch immer) ist hier also wirklich ein Ereignis. Es ist einfach so.

    Ich möchte Milo gern das Gefühl geben, dass es nichts spannendes ist (wie wir es eben in Hamburg erleben können), aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das in unserem Alltagsleben nicht üben kann.

    Klar, ich könnte zu Trainingszwecken immer mal wieder in Städte fahren, da Parks aufsuchen usw. aber das ist eben nicht unser Alltag und wird sich, wenn ich das nicht regelmäßig beibehalte, doch auch sicherlich wieder ausschleichen. Oder er fängt an zu differenzieren "hier muss ich aufpassen, hier nicht".

    Also wie kann ich ihm zeigen, dass es normal ist, diese Reize vorzufinden und zu ignorieren, wenn es hier überall einfach wirklich riesen Ereignisse sind?


    Ich grübel über sowas ja auch immer gerne nach :D

    Mein erster Einfall war: Hunde entwickeln sich ja gerade durch neue Eindrücke und Reize und deren Konsequenzen weiter und verfeinern/erweitern so ihre Reaktionen und Strategien. Wenn der "eine fremde Hund/Mensch" so ein Ereignis ist, dann würde ich mir überlegen, wie kann ich in anderen (machbaren) Bereichen ebenso Ereignisse schaffen - an denen der Hund sich ausprobiert, über sich ein Stück hinauswachsen kann, evtl. sogar eine Lösungsstrategie entwickelt, die euch beiden gefällt (Thema selbstverschaffte Erfolgserlebnisse und Variabilität in festen Verhaltensmustern).
    Anstatt ihm andere Hunde/Dinge "unspannend" zu machen, würde ich einen Weg suchen ihn die Situation in einem anderen Rahmen bewältigen zu lassen. Der Hund soll ja seine Umwelt wahrnehmen und sich für sie interessieren - innerhalb von akzeptablen Grenzen.
    Evtl. würde es sich anbieten dieses "selbst-belohnende Aufregungsverhalten" mit einem Kommando unter Kontrolle zu bringen, á la "Ja du darfst dich gleich aufregen, aber erst tust du dieses oder jenes" und dann das gewünschte Verhalten ausdehen bis es das "aufregen wollen" überlagert. Dafür müsste das erstverlangte, gewünschte Verhalten natürlich überproportional gut belohnt werden :D Sowas ist viel Arbeit im Anfang - aber man kann später auch wieder locker(er) lassen, wenn der Hund es auch endlich kann.

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    Bei einem kürzlichen Gespräch habe ich von einer Jägersfrau erfahren, dass sie bzw. ihr Mann, wenn es soweit ist, den eigenen Hund erschießen werden. =)

    Mir persönlich schnuppe ob "beim/vom TA einschläfern" oder "erschießen" - hauptsache schnell und (weitestgehend) schmerzfrei. Wenn die Besitzer es als Ehre ansehen, schön :D Dann war ihnen ihr Arbeitsgefährte was wert :smile:

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    Huhu; ich habe da mal eine Frage; aber ich wollte deswegen keinen extra Thread eröffnen.
    Nero trinkt sein 2 Tagen kaum oder gar nichts mehr. Wir geben ihn mehrmals am Tag frisches Wasser, aber wenn wir das Wasser wechseln ist genauso viel da wie vorher. Was kann man ihm geben oder was kann man ihm ins Wasser geben damit er was trinkt. Denn momentan ist es hier zwischendurch echt warm. :/
    Bringt das was, wenn ich ihm Nassfutter mit untermische ins TroFu ?

    Ein Tropfen Milch ins Wasser soll manche zum AUSSAUFEN bewogen haben :D

    Futter mischen ist eher ungünstig, Nass rutscht schneller durch, Trocken brauch was länger - kann sein, dass das Bauchweh gibt. Muss aber nicht.

    Hechelt dein Hund viel? Manche fressen unterwegs auch mal Gras mit Tautropfen. Oder du machst Leckerlisuchspiele im Wassernapf, zwangsläufig nimmt Hundi dann Wasser mit auf.