ZitatUnd es juckt ihr das Fell: Wenn ich die Bürste, fängt sie gleich an zu kratzen. Aber Flöhe hat sie keine.
Kann ich hier auch vermelden ![]()
ZitatUnd es juckt ihr das Fell: Wenn ich die Bürste, fängt sie gleich an zu kratzen. Aber Flöhe hat sie keine.
Kann ich hier auch vermelden ![]()
ZitatIch weiß nicht genau ob das hier rein passt. Ich fand es ziemlich witzig/interessant
Gestern auf der Arbeit ruft mich ein Kunde an:
Ich: Guten Tag, blabla usw....
Er: Ich versuche Herrn XY zu erreichen. Da ist besetzt...
Ich: Ja, der telefoniert grade auf der anderen Leitung.
Er: Ich sag ja, ich versuche ihn zu erreichen, aber da ist besetzt!!Am liebsten hätte ich dann ja gefragt: Was soll ich jetzt machen? Soll ich jetzt zu seinem Platz laufen, ihm den Hörer aus der reißen und auflegen, nur damit Sie JETZT mit ihm sprechen können???
Habe dann freundlich gefragt ob Herr XY zurückrufen kann. Da war der Kunde dann auch zufrieden.
Kommt hier auch hin und wieder vor
Wir sagen dann immer, je nach Freundschaftsgrad "ja wir telefonieren auch mal mit anderen Kunden als nur mit euch" ![]()
Waren eure am Anfang auch etwas "eingeschüchtert" von allem?
Weniger. Damals, als Bokey ganz frisch Bürohund war, habe ich direkt neben dem Büro gewohnt. Ohne Hund habe ich nichtmal das Haus verlassen müssen und konnte durch die Kellergänge ins Bürogebäude gelangen
Von daher veränderte sich nicht viel für den Hund - die Umgebung war ja dieselbe und auch die Mitarbeiter konnte er auf neutralem Gebiet kennenlernen.
Liegen eure im Sommer auch nicht unterm Tisch?
Bokey liegt überall rum. Meistens eben genau mittig im Großraumbüro, die anderen Räume wärmen sich extrem auf und außerdem sieht er ja da niemanden ![]()
Habt ihr alle ein eigenes büro wo keine Kunden reinkommen?
Ich sitze - wenn ich denn heutzutage noch ins Büro fahre, ich arbeite ja mittlerweile von zu Hause aus - mit meinen zwei Chefs in einem Großraumbüro. Unsere anderen 2 Mitarbeiter sind derzeit in Mutterschutz und dementsprechend ist es recht ruhig. Die Grafikabteilung beherbergt noch einen Mitarbeiter, der kommt aber sehr volatil vorbei und dass Kunden direkt hierherkommen ist sehr selten bzw. sieht man sie kaum, da Trainings etc. in einem anderen Raum stattfinden und keiner zwangsläufig durch den "Hauptraum" muss.
Trinkwasser steht direkt am Fuß meines Tisches und was zum Kauen gibts auch mal im Korb denke ich. wie handhabt ihr das?
Hab ich alles im Flur bzw. Eingangsbereich. Gefüttert wird wenn ich morgens ankomme, dann passiert fressenstechnisch nicht mehr viel mit dem Hund. Den Korb hat Bokey selten bis gar nicht genutzt. Eigentlich bräuchte er nen festen Platz zum Hinschicken und dableiben, aber dafür bin ich einfach zu selten im Büro.
Beschäftigt ihr eure irgendwie den Tag über?
Nö. Jedenfalls nicht "vorsetzlich". Bei angenehmen Temperaturen hab ich manchmal n Spielzeug dabei, meine zwei Chefs spielen dann schonmal Fussball, man kann ja so schön vom Arbeitsplatz in den Flur schiessen ![]()
aber beschäftigt ihr die Hundis irgendwie während den Arbeitsstunden?
Nö. Ich dachte mal, das müsste ich. Früher gabs auch schonmal ne Kiste mit Leckerlis zum Auspacken o.ä. Aber mittlerweile ist mir rumliegen und "langeweile schieben" lieber als Leute anstarren und auf Bespaßung hoffen. Beschäftigung ist dann eher der Spaziergang.
Was erlebt ihr so mit Hunden im Büro, wie ist die Resonanz?
Im großen und ganzen ist es sehr angenehm. Bokey ist zwar recht unsicher wenn fremde Leute/Kunden kommen, lässt sich aber gut kontrollieren. Ansonsten ist der Hund unauffällig aber sofort da wenn man in Spiellaune ist. Ärger gab's noch nie. Selbst der Mann von der Reinigungsfirma hat sich jetzt nen HUnd geholt und wird den hin und wieder mitbringen, wenn hier sauber gemacht wird.
ach und einkaufen tun wir hier: http://www.hund-und-freizeit.com/hundetraining/ ![]()
ZitatWelcher Dummy zu Beginn? Welches Gewicht?
Ausprobieren
Schmeissen, hinterherrennen lassen und schauen, wie gern das Dummy getragen wird. Mein Hund (40cm/15kg) nimmt z.B. nur bis 250g. Mit denen hab ich einfach auch angefangen, als ich gesehen habe, dass ihm die 500g Dinger einfach zu groß und schwer waren. Dadrunter gibt es noch eine ganze (bunte) Bandbreite an kleineren Dummies für schwerere Suchspiele z.b.
ZitatBraucht man unbedingt eine Pfeife (ich schätze: Ja..)? Welche wäre empfehlenswert?
Wir haben ACME-Pfeiffen. Im Moment ist nur eine Pfeifart belegt und wird dementsprechend trainiert, aber (noch) ausserhalb des Dummytrainings.
ZitatUnd noch eine Frage, die mich als absoluten Dummy Neuling entlarvt:
Ist es richtig, dass im Dummytraining einiges an Impulskontrolle enthalten ist? (Das brauchen wir nämlich dringend...)
Im Grunde besteht es ausschließlich daraus ![]()
Die meiste Zeit WARTEN Hunde und müssen dem Drang widerstehen einem Geräusch oder einem Bewegungsreiz nachzugehen. Beim Einweisen und der Verlorensuche muss der Hund sich aus dem Suchen oder Laufen stoppen lassen und auf Kommandos des Halters reagieren. Wer sich da nicht selbst kontrollieren kann, ist ganz schnell raus.
ZitatUnd noch eine wirklich ernstgemeinte Frage: Was würdet ihr denn preislich angemessen halten für einen Doodle aus "gutem" Hause?
Wenn der Doodle aus gutem Hause kommt macht der "Züchter" ne Preisliste, was ihn jeder Welpe gekostet hat. Wenn man Hunde bestmöglich und mit Sinn und Verstand aufzieht, kann ich eben auch gerne zeigen was ich (finanziell) für den Hund getan habe. Wer nichts zu verstecken hat, hat bei mir schonmal nen Pluspunkt. Entweder zahle ich den Betrag den der Welpe WIRKLICH bis zum Abholtag gekostet hat - denn meiner Meinung nach sollte ein Vermehrer einfach mal nichts an seinen Hunden verdienen - oder ich zahle einen Pauschalpreis, der sich am Betrag ein TH/TS-Hundes orientiert. Ergo irgendwas um die 180 - 350 EUR. Es ist und bleibt eben ein Mischling und die gibt es zur Genüge auf der Welt.
Zitatdass ein Stachler nicht zwangsläufig Schmerz und Meideverhalten beim Hund auslösen muss, interessieren mich eben meine oben gestellten Fragen umso mehr: Wieso, weshalb, warum und vor allem wie? Und warum geht es nicht anders, bzw. was wird dadurch ersetzt? Ich kann mir das eben einfach nicht vorstellen und die wenigen Vereine, die es hier in meiner Nähe gibt, auf denen evtl. noch so gearbeitet wird.... :/
Gute Fragen!
Ich denk da spielt sehr vieles mitrein, warum man einen Stachler anwendet. Mitunter liegt's am Hund selbst. Die einen sind sensibel und kapieren's sofort (was den Sinn und Einsatz wieder rechtfertigt), die anderen stumpfen schnell ab - nehmen es hin oder und machen selbst MIT Stachler auf Berserker (wobei der Schmerz durch Ausschüttung von irgendwelchen Stoffen im Hirn wieder gemindert wird). Hinzu kommt evtl. auch noch Unfähigkeit oder Unwillen des Halters. Manche mögen vorher vielleicht sogar sanftere Methoden probiert haben, die jedoch aufgrund des ausbleibenden schnellen Erfolges wieder abgewählt wurden... Ich find's schwer zu beantworten, es KANN ein Hilfsmittel sein, aber wie alle Hilfsmittel sollte es auch wieder "abgebaut" werden. Aber wie so oft, "man muss es nur zu verkaufen wissen". Manche Menschen, die mit ihrem Hund nicht klarkommen sind froh, wenn jemand ihnen endlich mal eine "klare Meinung und Weg" auf dem Hundeplatz vorgibt. Hundevereine sind gut besucht, buhlen müssen die (jedenfalls was ich hier so gesehen habe) nicht und für den Einen HH, den der Stachel Bauchschmerzen bereitet, kommen 5 andere, die noch einen schönen Lederbezug mit Namen drüberziehen, der Mode wegen ![]()
Ich war vor einiger Zeit auf nem recht netten Hundeplatz. Dort wurde "zwar" nicht mit Stachler gearbeitet, doch mit welcher Selbstverständlichkeit die Halter (was übrigens meiner Meinung nach nichts über den Trainer aussagt) dort den Leinenruck angewendet haben, fand ich beachtlich. Und der Ruck zeigte eben auch keine sofortige Wirkung. 4, 5 mal geruckt - der Hund findet plötzlich irgendwas interessant und schon meint man, der Leinenruck hat geholfen. So ist es beim Stachler evtl. auch. Der Hund hat etwas gelernt, woran der Stachler gar nicht beteiligt war und der Lerneffekt somit zufällig über etwas anderes zustandekam, der Mensch jedoch den Erfolg dem Stachler zuschreibt.
Zitat
Was bedeutet es genau, einen Hund mit dem Stachel zu arbeiten? Wofür ist der Stachel gut? Und was ersetzt der Stachel, was man nicht mit anderen "Hilfsmitteln" (und damit meine ich jetzt in erster Linie Kommandos, Körpersprache, Leckerlie und co.) erreichen kann? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass etwas, was wehtun kann, bei der Ausbildung eines HUndes hilft....
Ich glaub ich hab gestern oder so wieder was drüber gelesen. Teils ist "Erziehung über Schmerz" einfach mal der Status quo (gewesen). Das muss nicht daher kommen, weil man dem Hund/Tier Schmerzen zufügen WILL, sondern es eben einfach mal so abzulaufen hat, da es (früher) keine ausreichende Literatur gab und die Menschen den Tieren (damals) ja jegliches Empfinden absprachen - Lerntheorie und Emotionen waren kein Thema. Das hat sich eben gehalten. Für die Bereiche, die wichtig waren ließ sich über Schmerz gut und schnell trainieren - es hat eben funktioniert. Deswegen ist es heutzutage auch mitunter so schwer davon wegzukommen und die gewaltfreieren Methoden durchzusetzen - aber heute gelten auch andere Maßstäbe, den Hunden wird mehr abverlangt, die Gesellschaft ist viel sensibler (auch im negativen Sinne) geworden. Wichtig finde ich, dass Aufklärung und Reflektion stattfindet, dass man sich mittlerweile, wenn man denn so will, ausreichend und aktuell informieren kann.
"Damals" hat man die Hunde nicht gesehen - man konnte nicht sagen ob sie gut oder schlecht erzogen waren, es hat niemanden interessiert, wenn der Hund "hinten im Hof ausm Zwinger gebellt hat" - Trainingsmethoden waren auch kein Thema, es gab ja nur eine. Heute braucht man nur eine Runde um den Block zu machen und findet den angebundenden kläffenden Dackel vorm Discounter ein unglaubliches Ärgernis.
Heilbutt mit Feldsalat und Möhren, Hagebuttenpulver und Chlorella, als Topping 2 Basilikumblättchen, dazu Walnussöl.
Zitat
Es gibt durchaus Doodlebesitzer, die sich die Anschaffung und das Woher lange im Vorraus gründlich und gut überlegt haben. Die durchaus verschiedene in Frage kommende Elterntiere und deren Menschen kennenlernen, durchaus mehrmals weite Strecken fahren und durchaus auch ein Jahr oder länger auf ihren Hund zu warten bereit sind.
Aber worauf beruhen diese Überlegungen? Bei einem Mischling aus 2 verschiedenen Rassen - da KANN es doch gar keine klare Linie in Verhalten, Aussehen und Wesen geben, geschweige denn in den Anlagen, oder? ![]()
(Wenn ich mich da an den Puggle erinnere, wo der "Züchter" sagt, "kein Jagdtrieb durch den Mops" ...)
Ich will keinem Hundehalter seinen Traumhund absprechen, aber ich denke, ein Sonstwas-Doodle wird oft aufgrund falscher Versprechen gekauft. Zum einen will man irgendwie einen Rassehund, zum anderen aber auch nicht, weil die sieht man ja an jeder Ecke. Zum einen will man auf der Straße gefragt werden, was für einen Hund man hat, zum anderen ist man empört, wenn die Leute es nicht wissen - weil das Aussehen eben so verschieden ist.
Wir haben z.B. ne Doodle-Hündin in unserer HuSchu-Gassigruppe. Die Hündin ist echt nett, muss aber ganz schön gegen ihr "unvorteilhaftes" Aussehen ankämpfen, damit andere Hunde sie verstehen. Sie ist pausenlos damit beschäftigt, zu bestätigen, dass sie spielt/spielen will. Der Sohn der Halter war ziemlich enttäuscht, als unsere Trainerin ihm erklärte, dass sie ihre Hündin nicht kören lassen könnten, weil es eben ein Mischling ist - dabei hatten sie irgendwie geplant auf Austellungen zu gehen. Da versprach wohl der "Rasse"-Name einen richtigen Rassehund ![]()