Beiträge von Estandia

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    bokey is ooch ne weichflöte :D aber ne ziemlich coole weichflöte :)


    Das macht es nicht unbedingt einfacher :lol: Manchmal wünschte ich er wäre "gröber" - der is so feinfühlig, der belohnt sich beim Clickern selbst, durch die Anspannung in meinem Daumen wenn ansetze den Clicker zu betätigen - Leckerli ist da nur noch "Bonus". Also die Töle ist echt der Hammer :headbash:

    Ich mit Bokey in der Straßenbahn. Er liegt unter dem linken Sitz, ich sitz auf dem rechten, am Gang sozusagen. Eine Frau setzt sich vor mich und fragt mich sofort "Beisst der?"
    Ich wollte schon fragen wen sie meint, denn Sie kann den Hund relativ schlecht gesehen haben, da ich mit meinem dicken Rucksack so ziemlich die Sicht auf ihn versperrt hatte und Kopf und Hinterteil unter den Sitzen war. Ich also :???: "Äh, nein."
    "Na weil er so gemacht hat!" und hebt ihre Nase in die Höhe.
    Ich wieder "Nö."
    "Na kann ja mal sein." :fear:

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    Wie verwendet ihr positive Strafe und wann verwendet ihr sie?


    Hin und wieder :D
    Die einzige eindeutig positive Strafe, die mir einfällt, die ich bei Bokey verwende, ist wohl (Fixieren und) Bedrängen. Der Hund ist ein absolutes Individualdistanzprinzesschen, mit der richtigen Körpersprache reagiert er sofort wie gewünscht. Anfassen ist viel zu viel (da kippt mir die Töle buchstäblich aus den Latschen), es reicht in seine Komfortzone einzudringen, ihn abzudrängen und wenn er geht, den Abstand wieder zu vergrößern. Einsetzen tue ich sowas sporadisch bei Hundebegegnungen oder bei Bokey's einziger Macke, wenn er sich in der Bahn auf dem Weg zu meiner Mutter so vor Freude und Stress festfiept, dass ihm die Pupillen bald platzen :roll:

    Ansonsten arbeiten wir im Training wesentlich über negative Verstärkung. Positive Strafe kann ich im expliziten Training überhaupt nicht verwenden, keinen Erfolg zu haben und das Leckerlie auf den "Schade, Chance verbaut"-Haufen wandern zu sehen ist für Bokey "schlimm" genug.

    wenn man darüber diskutieren will, sollte man sich aber auch damit auseinandersetzen, auch wenn man es nicht gleich studieren muss. Wenn wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen was diese Termini angeht - ist keine verständliche Diskussion möglich, weil jeder erstmal klarstellen muss was dieses oder jenes für ihn persönlich bedeutet :ka:

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    behaupte ich ja gar nicht.

    aber ein hund der was hündische kommunikation angeht, keine probleme hat, der wird nicht direkt beim anblick eine peis oder eine bulldogge explodieren.

    Ich denke, dass es jedoch wesentlich mehr (anfängliche) "Missverständnisse" aufgrund dessen gibt, die bei körpersprachlich normal ausgebildeten Hunden (mMn) ausgeblieben wären. :ka:

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    der begriff positive bestrafung erschließt sich mir absolut nicht.
    strafe = unangenehm... also negativ.

    Ja das ist normal, dass man erstmal so denkt :D dahinter steht aber etwas anderes.

    Mit "Positiv" ist das Hinzufügen gemeint, mit "negativ" das Wegnehmen von etwas.
    Eine "positive Strafe" wäre z.b. das Anlegen eines Stachelhalsbandes (ganz grob gesagt), bei "negativer Strafe" nimmt man es wieder ab. Strafe ist immer etwas Unangenehmes für den Hund, wobei Hund A nicht unbedingt die gleichen Dinge als Strafe empfindet wie Hund B...

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    Nach dem barfen sollte Dein Hund schon eine längere Ruhepause als die 1 Stunde haben bis Du zur Arbeit gehst.


    warum? ist das irgendwo "festgelegt"?

    Barf wird wesentlich schneller verdaut, quillt nicht wie TroFu im Magen auf... ich mache es so, dass nach Bokey's Fütterung ne halbe Stunde Ruhe ist, einfach weil ich mich dann zum Rausgehen fertig mache. Manchmal war es aber auch wesentlich kürzer.

    Falls es wegen der Gefahr einer Magendrehung ist - die kann auch STUNDEN nach der Fütterung auftreten.