Es ist nunmal so, dass das Umschlagen ins Beutefangverhalten aus dem Spiel heraus durchaus passieren kann. Meistens denkt man "ohne Grund". Hunde sind nunmal Beutegreifer, sie reagieren auf schnelle Bewegungen, auf Quietschlaute... je höher der Größenunterschied zwischen den Hunden, desto "schneller" kann das Umschlagen passieren. Natürlich liegt das auch am individuellen Hund, nicht jeder Schäfer packt jeden Yorkie. OB ein Hund kleineren gefährlich werden kann, kann man aber an einigen Faktoren "festmachen": Überreaktion bei Ressourcenverteidiung, Hang zur/Ausführung der Endhandlung (Töten und Fressen), gezieltes Aussuchen von "Opfern" auf der Hundewiese, generell schlechte Selbstkontrolle etc. pp. Man sollte sich auch über Spielformen und "Wann Spiel kein Spiel ist" ausgiebig informieren. Lieber einmal zu früh unterbrochen als zu spät. Hunde, die getötet haben, nicht mehr zu kleinen/dem getöten ähnlichen Hunden, höchstens nur noch kontrolliert und ohne Dynamik.
Edit: Ob das Kennenlernen in HuSchus Sinn macht vermag ich nicht zu sagen. Dabei gehts eigentlich um ständige Kommunikation und Lernverhalten und Kontrolle durch den Menschen, das fällt eigentlich alles weg, sobald der Hund wirklich jagt und zupackt.