Beiträge von Estandia

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    Ah, danke für eure Antworten, also eher kein Dominanz? Kann man das in dem Alter schon so sagen..? :ops:

    Quark :D Aufreiten gehört ebenso zum Spielrepertoire wie "blödes Rumrennen" oder "Rumspringen" oder sonstwas. Die Menschen sind nur immer peinlich berührt :roll: Außerhalb des Spielekontextes ist es wahrscheinlicher, dass so Stress abgebaut wird.

    Klingt für mich so, als wenn er sich (komplett) am anderen Hund orientiert hat und nun nicht weiß, was er mit euch "anfangen" soll und auch sonst keine Lust (aus Unwissen) zu irgendwas hat, weil er eben nie allein war. Findet ein Hobby oder einen Sport, den ihr gemeinsam mit Hund ausüben könnt - er wird wieder aufblühen und seine "Trauer" vergessen :smile:

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    Meine Frage:
    Man hört ja immer wieder, wenn ein Hund einen anderen, kleineren angegriffen hat "ja, der dachte eben der wäre Beute!" - stimmt das wirklich? Sind Hunde so "doof", dass sie nicht verstehen, dass das da KEIN Kaninchen, sondern ebenfalls ein Hund ist?
    Ich könnte mir maximal vorstellen, dass sie das auf eine gewisse Entfernung nicht erkennen, auf den Bewegungsreiz reagieren. Aber ob die den anderen dann wirklich, wie Beute, hetzen & packen würden???

    Naja, Hunde SIND Beutegreifer - was sich wie Beute verhält wird sich eben gegriffen - egal ob da Ohren und Schwanz dranhängen und somit "hundeähnlich" daherkommt :D Das ist nicht "doof" sondern eher die Genetik. Durch die Zucht wurde der Jagdverhalten-Strang zerlegt und es passiert, dass Hetzten und Packen bei manchen Hunden eben stärker hervortreten als Fixieren und Schleichen. Für manche Hunde ist ein kleiner quietschender Hund eben "beuteähnlicher" als für einen anderen, das ist immer individuell und nicht pauschal festzulegen. Meiner Meinung nach ist das kein "Fehler in der Matrix" wenn ein Hund einen anderen als Beute sieht und diesen jagt, das passiert halt unter "ungünstigen Umständen", weil manche Hunde eben sehr stark auf Bewegungsreize und Geräusche reagieren - es birgt halt nur in unserer Gesellschaft viele Probleme... Aber Angriff ist auch nicht gleich Angriff. Das eine ist Aggressionsverhalten und das andere Jagen. Zwei verschiedene Dinge.

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    Dann mal deutlich von mir: warum hat dann der eine Hund geschnappt?

    Der hatte eben (vermutlich) die Tendenz nach vorne zu gehen, anders als sein Kumpel, um sich den Fremdling vom Hals zu halten a la Angriff ist die beste Verteidigung :ka:

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    Leider stimmt es so

    Glaub mal, dass gilt nicht nur für Juri und Pan :/

    Die Kleinhundehalter sind auch immer dazu angehalten ihrem Hund beizubringen stehenzubleiben und eben nicht zu fliehen. Mancher kleine Hund wäre vielleicht schneller als der große Verfolger, aber der Kleine lernt - super ich kann weglaufen (bis zu dem Verfolger-Hund, der dann tatsächlich schneller ist) - und der Große lernt Kleine jagen macht einen Riesenspaß. Das sind so Spiralen, die drehen sich hoch und dann wird's kreuzgefährlich :|

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    mhm. Hab mir schon fast gedacht.
    Ne andere Überlegung war, sie bekommen ja überwiegend ihr Fleisch draußen und da dort viele Blätter rumliegen, dachte ich mir wollen sie es vielleicht von Dreck befreien :???: :ops:
    Aber wahrscheinlich ist wohl das erste richtig ;)

    Das mit sauber-schütteln kann auch hinkommen. Ich beobachte bei meinem Hund, dass alles was er im Fang trägt und links und rechts raushängt, geschüttelt wird. Verschiedene Objekte regen verschiedene Regionen im Gehirn an und verursachen so unterschiedliches Verhalten. Kommt aber eben immer auf den Hund an :smile: