Beiträge von Estandia

    Willkommen :D

    Ja in der Hundewelt gibt es groooooße Unterschiede, nicht nur beim Preis :D

    Du kannst mit einem Labrador von Privat wie auch einem vom guten Züchter Pech oder Glück haben. Die Frage ist nur was du willst. Soll es ein reiner Familienhund sein, soll er dich bei deiner Arbeit unterstützen oder willst du vielleicht auch jagdliche Prüfungen mit dem Hund ablegen etc. pp.
    Ich gehe mit meinem Hund zb in eine Hundeschule, die Labradore als Behindertenbegleithunde ausbildet. So kann man die Hunde live erleben und sich über Auswahl des Welpen bei geeigneten Züchtern informieren. Auch hier im Forum wirst du bestimmt einige gute Züchter genannnt bekommen :)

    Zitat


    Gewöhnt man sich schnell, langsam oder gar nicht daran, Hundehaufen weg zu machen?

    Ich hab mich ziemlich schnell dran gewöhnt, aber es überhaupt zu tun hat ein klein wenig Überwindung gekostet einfach weil es niemand anders getan hat. Da machte mein Hund neben den Haufen eines anderen und 2 Tage später hats die Stadtreinigung beseitigt... Aber nach der ersten Woche hab ich dann jeden Haufen eingetütet, nach und nach klebten dann Aufkleber auf den Mülleimern, dass dort auch die Hundehaufen reingehörten. Mittlerweile mach ich den Haufen im Schlaf weg, Durchfall is ne andere Geschichte, aber das passiert nur einmal in 3 Monaten oder so. Ich hab früher lange lange Tierheimzwinger geputzt, da is mir auch nichts aus dem Gesicht gefallen :D

    Zitat


    Bestärkt hat er mich noch mal mit meiner Meinung, unsere Hunde nicht alleine zusammen zu Hause zu lassen. Man weiß nie, was passiert und Katie zöge mit 100%iger Wahrscheinlichkeit den Kürzeren.

    Das mag sein, aber ein normaler Rüde (selbst kastriert) wird sich hüten die Hündin, mit der er zusammenlebt, zu schreddern. Auch ist das Verhalten im Haus ein anderes als auf Spaziergängen außerhalb des Reviers. Wenn es jedoch vemehrt Unstimmigkeiten zwischen den Hunden gibt und gegeben hat, dann ist das wieder was anderes. Aber das kannst nur du wirklich beurteilen :smile:

    Ich hab grad die "Regeln für den Notfall" aus meinem damaligen 1. Hilfe Kurs parat :D

    1. Ruhe bewahren
    2. Annäherung an das verletzte Tier (> Bewusstsein vorhanden oder Bewusstsein nicht vorhanden feststellen, daraus leiten sich noch mehr Unterpunkte ab)
    3. TA-Praxis anrufen
    4. Tier zum Transport vorbereiten
    5. Transport

    Immer dabeihaben würde ich, Schnauzenverband, MK, Decke bzw. auch so ein gänges 1.Hilfe-Set

    Klingt nach territorialem Markieren bzw. dem sich Aufspielen, weil es überall nach den Weibern riecht. Abhilfe schafft normales Stubenreinheitstraining :D

    Und da du ja schon vorher weisst, dass Hundi sein Bein heben wird, da die Motivation viel höher ist, hab konsequent ein Auge drauf! Lass den Hund keine Sekunde aus den Augen! Wenn du bei Fremden/Bekannten zu Besuch bist, Kurzführer ans Bein, Hund dran. So kannst du immer sofort unterbrechen und ggf. rausgehen. Ansonsten hat der Hund auf einer Decke oder in einer (Falt)Box zu verbleiben. Wenn du alle Situationen unterbrichst und dir kein (!) Fehler mehr unterläuft, sollte das schnell gegessen sein und du kannst wieder lockerer lassen. Es geht nur darum, dass der Hund nie mehr zum Erfolg kommt, nach und nach wird die Motivation sinken. Draussen würd ich schauen, wie sich der Jungspund gegenüber Rüden und Hündinnen verhält und ob das Sexualverhalten im Rahmen bleibt.

    Liegt wahrscheinlich auch daran, dass er als Rüde sich mehr präsentieren muss, gerade wenn er eine Hündin "im Rücken" hat, mit der er zusammenlebt. Schäferhunde sind ja nicht gerade prädestiniert dafür, alles und jeden wohlwollend hinzunehmen, sich jeder Auseinandersetzung fernzuhalten und Kommunikationsmissverständnisse souverän "zu übersehen" :D Die wollen's eben wissen und als Kontrolletti hat so ein Schäfer eben oft Klärungsbedarf. Seh ich ja an meinem eigenen verwunschenen Schäferhund :roll:

    In Sachen Training können dir bestimmt die richtigen Schäferhalter weiterhelfen, wie man dem Vierbeiner unmissverständlich klarmacht, dass Schluss ist :D

    Zitat

    Also, wenn z.B. ein nicht befolgtes Sitz mit Ruck am Stachel durchgesetzt wird, sowas geht gar nicht, da reicht auch ein strenges Wiederholen des Kommandos oder so, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

    Beides benötigt ein gehobenes Maß an menschlicher Aggression, beim ersteren kommt nur noch ein "Hilfsmittel" zur Anwendung. Ergo ist's für mich dasselbe. Warum STRENGER werden? Der Hund versteht doch das "Sitz" nicht besser, nur weil man lauter, strenger, deutlicher wiederholt?! Und MUSS ich erst strenger werden, damit der Hund spurt, hab ich "im grünen Bereich" schlecht trainiert - meine Meinung!