Beiträge von Estandia

    Kontraproduktiv find ich es bei Verhalten, dass mich, andere oder den Hund "schädigt", sag ich mal.
    Also Anspringen, Bellen, Sachen zerkauen, stereotypes Verhalten wie Kreise rennen, Aufreiten, Schwanz jagen, Autoaggression wie Pfoten kauen etc.pp.

    Sinnvoll find ich es im Clickertraining, wo halt nicht geforderte Verhaltensweisen ignoriert werden, damit der Hund weiter rumprobiert.

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    mir ist es wichtig, dass meine Verwandten und meine Familie den Hund zwischendurch aufnehmen können und ihn "normal" füttern können, denn denen kann ich Fleischfütterung nicht antun.


    genau wie bei uns :D Wenn der Hund bei meinen Eltern ist, "erlaube" ich denen handsübliche Dose einer guten Marke zu füttern. Der Hund frisst eh alles was man ihm vorsetzt.


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    Könnte ich einen Welpen denn direkt auf Barf umstellen?


    Ich persönlich würd's machen. Je früher desto besser. Wenn der Welpe allerdings Probleme damit hat, würd ich das alte Futter ganz langsam ausschleichen und nur ganz allmählich immer mehr frisches Fleisch geben - als geschnittene Stückchen oder eventuell sogar als fein gewolfte Fleisch-Kügelchen im Spiel, um "Misstrauen" abzubauen.

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    Ich habe auf einer Seite für Barf gelesen, dass man Trocken/Nassfuttergabe nicht mit Barf mischen soll, was haltet ihr davon?


    Die Futterarten haben alle eine verschieden hohe Verdaulichkeit, bei manchen Hunden führt das zu Magenproblemen. MISCHEN find ich ungünstig - aber von voneinender getrennt (abends/morgens) geht das (bei uns) problemlos.

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    Ich bekomme einen Welpen Mitte dezember und möchte ihn frisch/roh ernähren, habe aber das Problem, dass er schon eingeweichtes Trockenfutter mit Flocken bekommen sollte ab und zu, damit ich eine Futterausweichmöglichkeit habe, wenn Hund mal nicht zuhause Futter bekommt. Ich hatte mir also gedacht, dass ich gerne MOrgens Barfen würde und Abends mal Quark mit Obst oder eben mal eingeweichtes Trockenfutter mit Flocken, einfach damit Hundi diese Form Futter auch weiterhin frisst und verträgt...


    Den Welpen einfach mit verschiedenen Futterarten bekannt machen. Viele Welpen fressen anfangs NUR das Futter vom Züchter, weil dieser dem Welpen nichts anderes angeboten hat und die Nahrungsprägung "greift" a la "Watt der Bauer nit kennt ditt fritt er nit".

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    Aus welchem Grund sollte man NUR barfen?


    Wahrscheinlich weil eine BARF-Ration auf den Hund abgestimmt und berechnet ist. Wenn man abends noch TroFu/NaFu füttert kann man nicht mehr berechnen, wieviel der Hund von den jeweiligen Nährstoffen aufnimmt.


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    Außerdem hat mich ein weiterer Teil erstaunt: Auf dieser Seite steht ganz deutlich, man müsse gesunde junge HUnde nicht groß umstellen, sie würden auch den sofortigen Wechsel zu Barf vertragen... ist das wirklich so? Gilt das auch für Welpen?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn die Züchterin Welpenfutter aus dem Handel zugefütert hat, ich Welpi von jetzt auf gleich zb Rinderhack mit rohem, püriertem Gemüse geben kann, oder?


    Ich hab meinen Hund von einem auf den anderen Tag umgestellt - ohne Probleme :D
    Ich würd mich bei der Züchterin einfach mal informieren, wie und was und warum sie füttert was sie füttert. Wissen über Hundefutter und eine differenzierte Betrachtung (und nicht nur Futter vom Tierarzt vorsetzen) gehört für mich zu einer guten Zucht dazu.

    Ich würd den Hund filmen, wenn er allein ist, um da Gewissheit zu haben.

    Ansonsten ist es wichtig, wie der Hund reagiert, wenn man wiederkommt.

    Ist er eher ruhig (zu ruhig), freut er sich rein gar nicht (ein bisschen Wiedersehensaufregung ist völlig normal), geht der Hund vielleicht sogar sofort schlafen wenn man wieder da ist...

    Man kann auch den Liegeplatz vom Hund checken. Sabberflecken durch starkes Hecheln auf der Decke oder dem Boden oder Pfotenabdrücke durch starkes Schwitzen sind Anzeichen, dass der Hund Stress hatte...

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    Aber denen begegnet man doch eher selten oder nich?

    Kommt auf die Tageszeit an :lol:

    Diese Spezialisten bleiben einem auch am längsten im Gedächtnis wegen der "Unverhältnismäßigkeit" :D
    Wenn mir in einer entspannten, für mich und andere, gefahrlosen Situation grundlos verbal an den Karren gefahren wird, da bleib ich auch nicht mehr nett :roll:

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    Im Endeffekt, befreit er ja durch seine Rehsozialsierung, den Hund von den Maulkörben, Stachelhalsbändern usw.!!!

    Nur zu welchem Preis :???:

    Ich bin der Meinung, dass das vermeintliche, vom Menschen gesetzte, Schicksal eines Hundes nicht die Trainingsmethoden und -hilfsmittel bestimmen darf. Und schon gar keine Bezeichnung a la "red zone".
    Aber ich bin auch der Meinung, dass man Aggression nicht mit Aggression bekämpfen sollte :pfeif:

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    Oh auch Hunde die unter Anspannung stehen können sehr gut lernen und verstehen ;)
    Guck ich mir den Schutzdienst von meinen an, grad in den Aufbauphasen, dann ist da schon Dampf dahinter, bei meiner Schwarzen habe ich das sogar in der UO
    Wichtig ist mM nach das man dem Hund nach der Trainingseinheit die Ruhe gibt damit sich das ganze "setzen" kann

    Ich bin davon ausgegangen, wenn der Hund schon kein Lecker nimmt, dass er generell nicht ansprechbar ist, dass ein Hund unter Anspannung lernen kann ist mir schon klar. Nur wofür belohnen? Wenn ich in der Anspannungssituation nicht mit Lecker belohnen kann und zu was anderem übergehen muss, ist das Zeitfenster der Verknüpfung doch schon vorbei :???: