Claire Keegan – Small Things like these (Kleine Dinge wie diese)
Hier mal die Beschreibung bei Goodreads, die es ganz gut zusammenfasst:
"Es ist das Jahr 1985 in einer kleinen irischen Stadt. In den Wochen vor Weihnachten steht Bill Furlong, ein Kohlehändler und Familienvater, vor seiner arbeitsreichsten Zeit. Eines frühen Morgens, als er eine Bestellung an das örtliche Kloster ausliefert, macht Bill eine Entdeckung, die ihn zwingt, sich sowohl mit seiner Vergangenheit als auch mit dem mitschuldigen Schweigen in einer von der Kirche kontrollierten Stadt auseinanderzusetzen."
Bei diesem Buch ist der Titel wortwörtlich Programm. Bill Furlong ist ein netter, korrekter Mann, der seine Frau und 5 Töchter gut behandelt, in schweren Zeiten an seine Nachbarn und Angestellten denkt und seine Familie und die Menschen seiner Gemeinde ehrt. Es sind echt die kleinen Dinge, die ihn aufhören lassen, die ihn verstören, die ihn an seine Vergangenheit denken lassen. Er fängt an sich Fragen zu stellen und sich mit sich selbst und der Zeit, in der lebt, auseinanderzusetzen. Ein ernstes Buch, das es versteht mit kleinen Gesten und Worten den verschleierten Blick auf etwas zu klären, das grausiger nicht sein kann.