Beiträge von Estandia

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    das füße vorziehen tut ihm nicht weh.

    Das mag sein, allerdings wär ich mir beim Lerneffekt nicht so sicher :tropf: Bei manchen Hund erzeugt Druck Gegendruck und es gibt Hunde, die niemals verstehen sich VON SELBST zu legen oder zu setzen oder den Kopf auf den Boden zu legen OHNE den taktilen Reiz vom Halter.

    Als ich meinen damals 2,5-jährigen Hund bekam hab ich den 4 Wochen mit sowas gar nicht behelligt. Der hat mir gezeigt, dass er erstmal mit seiner neuen Umwelt genug zu tun hat :ugly:

    "Sitz" und "Platz" hat DANN bei uns ganz wunderbar nach Lehrbuch funktioniert. Zum Glück hat unsere Trainerin auch so gearbeitet, da konnten wir gleich in der ersten Gruppenstunde in der HuSchu ordentlich glänzen :D

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    Was macht denn Eurer Meinung nach eine(n) gute(n) HundetrainerIn aus?

    Koenntet Ihr aus dem Stehgreif die Top 5 - Kriterien nennen, die bei der Wahl bzw. dann anschliessend bei der Entscheidung, bei dem Trainer/der Trainerin zu bleiben, fuer Euch ausschlaggebend waren?

    Die verfügbaren und frei zugänglichen Informationen aus dem Internet bzw. eben eine ansprechende, aktuelle Website. Wer sich mit dem Medium auskennt, der nutzt (mMn) es auch für Fort-/Weiterbildung/Kommunikation etc. pp.

    Dann zwischenmenschliche Ebene: Erstkontakt am Telefon, Zweitkontakt bei pers. Erstgespräch, Umgang mit anderen Teilnehmern in einer Gruppe

    Umgang mit meinem Hund, mit dem eigenen Hund, mit fremden Hunden

    Gruppengröße, Lehrplan, Inhalte, Spektrum

    Flexibilität, also inwieweit ist der Trainer bereit Themen und Probleme zu (ver)ändern, vorzuziehen, zurückzustellen, spontan zu behandeln.

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    Und welche Top 5 - Kriterien sind eindeutige K.O.-Kriterien?

    Arbeiten nach Methoden mit hochtrabenden Namen :D

    Massenabfertigung

    Bevorzugung oder Ablehnung von best. Rassen

    Ausschließliches Arbeiten auf einem Platz

    Und für mich als autoloser Single - schlechte Erreichbarkeit mit den Öffies

    Mein iPhone verabschiedet sich physisch so langsam, die Garantie ist ja auch abgelaufen :roll: Apple-Fan war ich nie, von daher fällts mir leicht das Teil zeitnah zu entsorgen :D
    Mein nächstes Handy wird das Sony xperia neo v wegen der guten GPS-Leistung werden.

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    von einem 16 Wochen alten Hund hätte ich das auch nicht erwartet.

    Ich hab nen 9 Wochen alten Labrador gesehen, der absolut sicher und fein abgestimmt die Eskalationstufen nach Lehrbuch gezeigt hat, nachdem Menschen nicht getan haben was er wollte. In der Beziehung überrascht mich nix mehr :ugly:

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    mir kam halt nur die Frage, wie man sich anders hätte verhalten können

    Ich hätte wahrscheinlich dasselbe gemacht wie du bzw. hab ich keinen Plan, ob man's anders / besser machen könnte.

    Ich bin aber auch jemand der vorher im Kopf hat, dass 1) diese Rasse eben "Probleme mit den Zähnen löst" 2) Streicheln nach Hochdrehen nichts mit Entspannung zu tun haben muss 3) Ruhig werden eines Hundes nichts mit Entspannung zu tun haben muss 4) zum Berühren nicht nur die Höhe (Hocke) sondern auch die Nähe zählt 5) die eingenommene und beibehaltene Position des Hundes und 6) eine Handlung (AN MIR schnuppern), die der Hund nicht unterbricht oder verändert und vehementer beginnt auszuführen für mich ein Hinweis, dass der in Bezug auf mich eine Strategie mit Ziel verfolgt.

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    Dieses Problem erinnert mich stark an einen anderen Konflikt, nämlich den zwischen Fußgängern und Radfahrern auf Bürgersteigradwegen. Er entsteht nur deshalb, weil beide Gruppen auf Restflächen zusammengepfercht werden. Der Löwenanteil des Straßenraums gehört unwidersprochen den Autos. Auf dem schmalen Rest, der für den Fuß/Radweg bleibt, fühlen sich die Fußgänger von den Radlern bedrängt, die Radler ärgern sich, weil sie durch die Fußgänger am Vorwärtskommen gehindert werden. Schnell wird auf die 'rücksichtslosen' Anderen geschimpft.

    Ähnlich ist es hier. Die Hundewiese ist hier offenbar die einzige Möglichkeit, den Hund überhaupt mal von der Leine zu lassen, aber anscheinend viel zu klein. (Sonst wäre die Umzäunung nicht finanzierbar und ein Ballverbot nicht nötig, weil man sich ausweichen könnte). Könnten Hundehalter ein ganzes Spaziergebiet nutzen, würde sich das Problem in Luft auflösen, weil man sich leicht aus dem Weg gehen könnte. Ich kann den Hundehalter verstehen, der auf die Hundewiese angewiesen ist, sie aber nicht nutzen kann, sobald Kinder da sind. Ebenso verständlich sind mir die Bedürfnisse von Eltern mit Hunden, die ihre Kinder nicht daheim lassen oder fremdbetreuen lassen wollen und können, nur weil sie mit dem Hund ausgehen.
    Nun hacken beide Seiten aufeinander ein, anstatt gemeinsam Druck bei der Stadt zu machen, um die Ursache des Problems anzugehen, nämlich mehr Freilaufmöglichkeiten für Hunde zu schaffen, damit Hundehalter mit unterschiedlichen Bedürfnissen nicht auf engstem Raum zusammengepfercht werden.

    Ich finde die Unterstellung übrigens nicht angebracht, Hundewiesen würden überwiegend von faulen Hundehaltern genutzt, die ihre Hunde dort parken. Die wirklich faulen und unfähigen Hundehalter machen sich nämlich gar nicht erst die Mühe, ihren Hund auch nur bis zur Hundewiese zu bringen, sondern bewegen sich nur in unmittelbarer Umgebung der Wohnung, meist an der Flexi.
    Hundewiesen sind vielerorts schlicht die einzige Möglichkeit, Hunden überhaupt mal legal den Freilauf zu ermöglichen.


    Dagmar & Cara

    :gut:


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    Ich denke, der Hund weiß irgendwann nimmer, was überhaupt Sache ist. Oder aber der Click wird langweilig. Und ich könnt mir vorstellen, dass meine mit der Zeit auch gestresst wären. Man stelle sich vor, der Hund liegt hin und will entspannen und ich clicker das. Dann muss er ja Lecki abholen. Und dann steht er wieder da. Und kommt so gar nicht zum Entspannen.

    Normalerweise lernen das Hund UND Halter im Laufe des Clickertrainings wie wann was wo und warum. NATÜRLICH kann Clickern in bestimmten Situationen hinderlich sein, aber dann liegt's wohl eher am Halter, der die falsche Situation gewählt hat - nicht an der Methode selbst :ka: