Beiträge von Estandia

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    Mobben kann auch Dominanz sein, ist es auch meistens,

    Hast du nicht vor ein paar Seiten noch erklärt, Dominanz sei weder gut noch schlecht?! :???: Mobben ist per se schlecht, also kann es keine Dominanz sein.

    Ich hab immer mehr das Gefühl, du verwechselt unterbuttern und draufhauen mit Dominanz :???:

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    Das Thema würde mich auch interessieren, liest sich aber sehr theoretisch und trocken irgendwie.

    Das stimmt allerdings! :ops:

    Mich interessiert hauptsächlich der Teil:

    - Bindungstypen (inkl. Beispiele)
    - Kennzeichen einer sicheren Bindung (Kontakt/Trennung/Begrüßung - Sichere Basis-Sicherer Hafen)
    - Kennzeichen Unsicher-Vermeidender/-Desorganisierter-chaotischer Bindung
    - Auswirkungen unsicherer Bindungen auf Beziehungen (Erwartungshaltung, Übertragung, Projektion)
    - Unsichere Bindung --> erlernte Hilflosigkeit und Depression
    - Bindung --> Verlustangst/Trennungsstress/Trauer
    - Vorbeugung, Immunisierung und Gegenmaßnahmen

    und Mechthild Käufer mag ich eh, die hat ein großartiges Buch geschrieben :D

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    Aber irgendwie wird es eher schlimmer und ich habe das Gefühl sie ist nicht arg beeindruckt, wenn ich sie ignoriere oder sie auch mal für ein paar Minuen alleine sperre.

    Das macht auch nur Sinn, wenn der Hund auf "aufforderndes Verhalten" hin ignoriert wird. Es scheint aber, dass euer Ignorieren den Hund entlastet und er sich deswegen etwas besser fühlt - was ihr als "unnbeindruckt" wahrnehmt.

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    Bis vor kurzem lief es super, doch nun hat sie mich schon mehrmals verbellt, angeknurrt, in die Luft geschnappt und meiner Großen heute versucht in die Füße zu schnappen. Situationen in denen das vorkommt ist zum Beispiel beim Pfoten sauber machen, wenn ich sie aus den Kinderzimmern schicke(da mag absolut ich keinen Hund) oder sie auf ihren Platz schicke. Ein paar mal hat sie auch meine Hand in den Mund geholt, als ich sie streicheln wollte...

    Das scheinen mir alles Situationen zu sein, die dem Hund einfach zu weit gehen und er sich einfach mehr Abstand ausbittet. Es macht insofern Sinn, dass der Hund es anfangs hingenommen hat, es vllt. sogar da noch gepasst hat bevor er "deutlicher" werden musste und nun sind ihm viele Dinge, die ihm zu nah gehen, einfach zuwider. Evtl. überseht ihr subtile Warnsignale oder der Hund hat aufgehört sie zu zeigen, da sie permanent ignoriert wurden.

    Edit: Themis war schneller :D

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    In der Regel frei zur Verfügung!
    Sollen wir ihr es nur geben wenn wir weggehen?

    Ich würds so machen. Das explizite Geben von etwas kann zum Ritual werden, damit der Hund versteht, ja die gehen weg, kommen aber wieder. Etwas dass der Hund immer zur Verfügung hat verliert an Wichtigkeit für ihn. Es kann sein, dass Maja all das irgendwann nicht (mehr) spannend findet uns ich eben anderen Dingen zuwendet. Man kann sich schön gemeinsam mit dem Hund und einem Kauspielzeug beschäftigen. Bei uns gibt es z.B. das hier. Ich befülle das Spieli verschieden, Hund darf es rauswurschteln und dann gibts ne neue Füllung. Bei Maja würd ich ganz wenig reinmachen, dabeibleiben und zuschauen und wenn sie fertig ist, gleich was nachschieben :smile: