Beiträge von Estandia

    nunja, es gibt eine klar definierte "Handlungskette" des Jagdverhaltens und je nachdem welcher Teil rassebedingt betont oder abgeschwächt wurde, so hoch oder niedrig ist eben das Risiko, dass der Hund wirklich bis zum letzten geht. A und O sind die Erfahrungen, die der Hund macht und wenn ich nen Hund hab, der "Töten" im Repertoire hat werde ich den anders führen müssen als einen Hund der nie über's Fixieren rausgekommen ist.

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    Aber wie ist das denn, kann so ein kleiner, schreiend davonlaufender Hund auch bein einem "normalen" Hund den Jagdinstinkt wecken, so dass er dann auch Zupackt und Schüttelt, weil er eben nicht mehr denkt "anderer Hund" sondern "Beute"? Oder ist das ausgeschlossen?
    Die Frage losgelöst von dem Fall.

    Ich weiß nur, dass die Wahrscheinlichkeit dazu steigt, je höher der Größenunterschied der Hunde ist.

    Wobei ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass Windhundrassen nahtlos vom Spielerennen ins Hetzen und Packen verfallen.

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    Aber man kann ja wohl von nem verdammten Promi, der öffentlich im Fernsehen auftritt und weiß dass die Leute ihn ernst nehmen, erwarten dass er mal ein wenig überlegt wie er seine Aussagen formuliert.

    ja das wär zu schön,wenn wir das erwarten KÖNNTEN :D

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    Anfangs hab ich ihn ja noch verstanden: oh toll das bewegt sich. Aber gestern hat er echt die Höchstleistung gebracht. Wir fahren im Auto und uns kommen ständig Auto etc. entgegen. Kein Problem. Dann sieht er zufällig aus dem fahrenden Auto heraus einen Radfahrer und fängt an Radau zu machen?!?!?!?!?!?!
    Wenn ich aber mit ihm übe bleibt er cool und das Fahrrad oder auch der passierende Radfahrer = alles easy. :hilfe: Und jetzt schläft er gaaaaaanz lieb. Jaja

    Mag daran liegen dass Stressoren additiv wirken und/oder du den hund in der beschriebenen situation (noch) nicht trainiert hast. Von daher nicht ungewöhnlich.

    Gesendet von meinem SM-T315