Ich hab mich kürzlich mit dem Thema befasst ![]()
Hier mal eine Liste wann es SEHR wahrscheinlich ist dass der Hund rausmuss
- gerade aufgewacht
- wurde gerade begrüßt und aus der Box/Auslauf herausgelassen
- hat gerade gefressen oder getrunken
- hat eine Weile auf etwas herumgekaut und sieht sich um was er sonst tun könnte
- ist aufgeregt oder viel aktiver als üblich
- geht von der Stelle weg an der er gerade gespielt hat und schnüffelt auf dem Boden herum
- geht zu einer Stelle, an der schon mal ein Missgeschick passiert ist und schnüffelt dort herum
- Immer wenn er am Boden schnüffelt
- sieht verwirrt und abgelenkt aus
- schaut zur Tür oder geht dorthin
- hechelt oder winselt
- hat lange mit Hund/Mensch gespielt. Der Welpe hockt sich dann unvermittelt hin, Spiele also mit Pinkelpausen unterbrechen
- lehnt ein Leckerchen oder Lieblingsspielzeug ab
- Beginnt sich bereits hinzuhocken
- tut etwas, dass er "immer vor dem Lösen" tut (erkennen von individuellen Verhaltensmustern)
Im Grunde geht es darum DRINNEN Missgeschicke zu vermeiden bzw. vorzubeugen, DRAUSSEN den Hund punktgenau zu belohnen und ANSONSTEN ihn vorerst in der Wohnung noch so zu begrenzen/unterzubringen, dass er seine "Höhle" nicht beschmutzt.
Faustregel kann man sagen, der Hund hält so lange +1 aus, wie er Monate alt ist - es sei denn, er hat sich schon anderes angewöhnt. Ein 4-monate alter (gesunder) Labrador hält demnach 5h ein (wenn er nicht aktiv ist) - ob man das nun ausnutzen muss, muss jeder selbst entscheiden...
Große Rassen werden schneller stubenrein, weil sie einfach eine größere Blase haben, kleine Rassen müssen (mitunter wesentlich) öfter raus. Morgens und am späten Nachmittag/frühen Abend läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren, da einfach doppelt aufmerksam sein. Ach, und den Hund NICHT vollmeckern oder beschimpfen wenn ein Malheur gerade passiert oder passiert ist. Dient weder der Bindung noch dem Verständnis.