Beiträge von Estandia

    Ich erinner mich auch nur noch vage, es ging um ein verbaseltes Zitat, das wohl so rauskam, als hätte Rütter gesagt, nur deprivierte Leute würden sich Kampfhunde anschaffen. Das hat er aber so nicht gesagt. Es sorgte aber für viel böses Blut in der Szene :roll:

    Zitat

    Ich bin mal wieder zutiefst schockiert, wie sich die Welt schön geredet wird.

    Wenn der Hund sich vor Angst einpinkelt und auf dem Boden kriecht.... das ist nicht "normal", das sollte euch zu denken geben! Aber anstatt dass das Verhalten des Hundes respektiert wird und man einsieht, dass es so nicht richtig laufen kann, wird sichs im Nachhinein noch schön geredet. Traurig! Unfassbar.

    "Nachhaltig beeindruckt" - der blanke Hohn. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.

    DAS dachte ich mir eben auch :/

    Gesendet von meinem SM-T315

    Hallo!

    Dass sie nicht auf der Straße, ich denke du meinst Beton, läuft kann viele Ursachen haben. Evtl. ist es mangelnder Sozialisation geschuldet wenn die Welpen während der Aufzucht zu wenigen Reizen ausgesetzt wurden. Andererseits kann es auch daran liegen, dass du zu viel zu schnell verlangst, der Welpe evtl. schon müde ist, überfordert oder verängstigt.

    Lies dich in die Knowledgebase ein, da wird sich die ein oder andere (zukünftige) Frage vielleicht klären lassen: https://www.dogforum.de/der-welpe-klei…=welpe#p9306172

    Zitat

    Offenbar jedes mal an einem anderen Ort =)

    hihihihi stimmt :D Ich könnt erst wieder am 1. Aprilwochenende.

    Theoretisch stünde dann Norden (Lehnitz) oder der Süden (Lichtenrade) auf dem Plan :^^:

    Es KANN sein, dass sich das legt, nachdem eine Gewöhnung beim Hund eingetreten ist. Es kann ebenso gut sein, dass es deinen Hund (noch) zu sehr stresst und er deswegen (noch) nicht lernen kann, dass das nun nachts normal ist.

    Einserseits, wie Themis schon schrieb, ist es Unsicherheit in einer noch neuen Situation. Dein Hund sucht Hilfe und Schutz bei dir, zeig ihm, dass alles okay ist, LASSE ihn vorerst ins Schlafzimmer und "sperre" ihn nicht aus, wenn er dir schon sagt, er hat grad angst. Wenn die Situation sich beruhigt hat kannst du ihm immernoch zeigen, dass er eigentlich nicht ins Schlafzimmer darf.

    Eine andere Sache ist, ob du am "sich erschrecken und knurren" arbeiten möchtest. Es ist gut möglich, dass der Hund sich mal erschreckt und zuschnappt, das ist eine, für den Hund, normale Reaktion sich dem zu entledigen was ihn ängstigt. Man kann einem Hund beibringen, dass sich Erschrecken IMMER etwas gutes bedeutet und so die negative Verknüpfung "herabsetzen". Im Zuge dieses Trainings könnte sich dann auch das Nachlaufen bessern, da der Hund nun versteht, "es ist nicht schlimm was gerade passiert und ich muss nicht (mehr) aufpassen".

    Hallo :smile:

    Zitat


    Wie geht ein potenter Hund damit um, dass er "nicht" kann ... nicht darf. Ist doch irgendwie total unnatürlich.

    Nein, es ist nicht unnatürlich. Dass Rüden nicht decken ist nicht ungewöhnlich, selbst in der "Natur" kommen manche Rüden nie zum Zuge. In unserer Gesellschaft ist es nur so, dass Sexualverhalten irgendwie verpönt scheint und oft einfach gemaßregelt wird. Daraus entsteht wiederum Stress für den Hund, was sich als "kopfloses Rammeln" äußern kann.

    Rüden können lernen mit der "Motivation Sex" umzugehen und sie dementsprechend aushalten. Es kann jedoch auch ausarten und der Rüde kann während die Hündinnen in seiner Umgebung läufig sind richtiggehend krank werden. Das müsste man dann mit einem TA besprechen wenn sich der Hund wirklich körperlich ruiniert.

    Zitat

    Ich denk es ist kein Problem, einem normal intelligenten, normal sensiblen Hund, den man gut kennt und zu dem man ein stabiles Vertrauensverhältnis hat, auch mal was über direkte oder indirekte Bestrafung beizubringen.

    Und ich denke man kann einem normal intelligenten, normal sensiblen Hund beibringen, dass er nicht über Vermeidung von schlimmen Dingen lernen muss wenn ich viel bessere Wege nutzen kann :pfeif: