Ich wär für rehberge, hab bammel vor den giftködern in jungfernheide oO
Beiträge von Estandia
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Dienstag, irgendwer irgendwo?
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Mich würde es einfach mal interessieren wie lange ihr gebraucht habt euren Hund "fertig" zu erziehen.
Wie lange habt ihr gebraucht um zu sagen : Ok, mein Hund ist alltagstauglich - kann alles was er für meine Verhältnisse können muss!"Ich würd sagen nach der Hundeführerscheinprüfung 2009 ist bei uns erziehungstechnisch nichts mehr passiert. Da war der Hund so 4,5 Jahre alt, etwa 2 Jahre waren wir in der HuSchu und haben "darauf hin" trainiert. Und da ich sehr faul bin waren das vielleicht effektiv 6 Monate reines Training. Das mag wenig klingen, aber da war halt alles dabei, was wir für uns bis heute brauchen.
Die aktuten Probleme waren damals (als ehemaliger Straßenhund) halt Fressen von der Straße und Unsicherheit ggü Menschen. Größte Pluspunkte Verkehrssicherheit und hohe Soziabilität. Kein Thema mit Hunden. Kein unerwünschtes Jagdverhalten. Ergo wenig wo man wirklich aktiv gegensteuren musste bzw. haben wir das was der Hund gezeigt hat einfach nur in einen adäquaten Rahmen gepackt. Dank der guten HuSchu hatten wir auch gleich den richtigen Start und sind nicht von Trainer A zu B zu C gewandert, um nur noch Fehler auszumerzen...
Seitdem machen wir "nur noch" privat ein bisschen Sport. Dummytraining, Longieren, Rally-O, Nasenarbeit. Sowas eben. Für die Alltagstauglichkeit ist das aber unerheblich. Durch das gute Fundament hat der Hund größte Freiheiten, kann wunderbar mit Einschränkungen umgehen und ist (für unseren Alltag) ein unkomplizierter, wunderbarer Begleiter.
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So, ich mach mal ne Liste - nicht dass wer auf wen unnötig wartet
Samstag, 6.12.
1. Estandia mit Bökes, große Runde + Weihnachtsmarkt
2. MaYaL/Vany, mit Enya und Noa (die fällt vielleicht wegen Läufigkeit raus), großes Gassi und Markt
(+ Freundin mit Welpen)Sonntag, 7.12.
1. ...
2. ... -
Vielleicht sollte man dann hingehen und sagen "ich verstärke Verhalten mit Dingen, die mein Hund wirklich situativ als Belohnung empfindet". Futter und Spiel ist auch mir zu pauschal. Und für mich hat Belohnung was mit (Vor)Freude zu tun, nicht mit dem Gefühl der Erleichterung, weil etwas Unangenehmes aufhört - auch wenn das auch eine Belohnung ist.
Für mich persönlich hat Freigeben nichts mit "aus Druck entlassen" zu tun. Wenn mein Hund zB über einen längeren Zeitraum sitzen soll, ist der dabei ja weder auf 180 noch war das Training ein Kampf gegen ständiges Aufstehen. Auch verlange ich nichts vom Hund was er nicht leisten kann.
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Ich hab auch nur unseren Normalzustand beschrieben. Im Krankheitsfall verlagert sich der Beschäftigungsschwerpunkt natürlich logischerweise. Drinnen findet genug soziale Interaktion statt - nur eben ohne Spielzeug (der hund ist nicht zum schlafen und zur langeweile verdonnert :D)
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Hallo zusammen,
wenn alles klappt, wird bald unser erster Hund einziehen.

Ich habe gelesen, dass man einem Hund nie eigenen Zugang zu Spielzeug geben soll, weil das ein Privileg sei.
Wie macht Ihr das?
Darf er nicht mal ein Lieblingsspielzeug für sich haben?
Nach meinem Gefühl, würde ich Laica gerne eines geben. Ich bin ja nicht 24 Stunden um sie rum. Da dachte ich, es tröstet sie, und sie hat Beschäftigung.
Oder sehe ich das zu vermenschlicht?
Mein Hund bekommt hier nix zur freien Verfügung per se, das aber aus verschiedenen Gründen.
a) will ich nich, dass hier was rumliegt
b) das was der Hund immer zur Verfügung hat verliert an Wert
c) beschäftigt sich der Hund nicht allein mit Spielzeug
d) hab ich keinen Bock drauf, dass er mich ständig damit animieren kommtWENN Spielzeug, dann machen wir gemeinsam was. Und das eher draussen, drinnen gilt Ruhe im Karton. Wenn Hundekind sich einsam und verlassen fühlt, dann kann er in mein Bett hopsen und sich da ausweinen

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Zitat
Das Problem war, das er die Alternative anfangs sehr gut angenommen hat, Sich aber schleichend das andere Verhalten aufgebaut hat. Das hat er dann gänzlich übernommen.Den Überganc in die Extreme hat man kaum bemerkt. Es gibt nunmal Ausnahmen. Kann man das nicht auch einfach mal akzeptieren.
Tu ich doch
Du sagst doch nun selbst, dass es Fehler im Training gab. Das ist doch nichts ungewöhnliches. Ob die nun hätten vermieden werden können... nunja ... mag ich nicht zu beurteilen.ZitatDer Therapeut ist sehr gut und ausgebildet. Dem unterstelle ich jetzt mal ein gewisses Maß an Komöetenz.
Der tut für meine Argumentation nichts zur Sache. -
Zitat
Und was bringt dem Hund das jetzt, außer massivem Stress.
Er hat sich selbstständig eine Lücke zwischen der angebotenen Umweltbelohnung (in seinem Fall Mäuschen suchen) und dem jagen gesucht. Er hütet die HH in einer Form die an ungesund grenzt. Was nun?Wie erfolgreich kann etwas sein, das ein extremes Verhalten, durch ein anderes ersetzt?
Da liegt der Fehler. Wo waren denn die Halter und warum wurde nicht eingegriffen? Erfolgreich heisst, dass ein alternatives Verhalten erlernt wurde. Dass es eines ist, das nicht erwünscht war, macht es nicht weniger erfolgreich. Aber das schrieb ich bereits.
Auch wie waheela sagt, man muss schon wissen was man tut.
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Klingt eher nach unpassendem Alternativverhalten
Genau an dieser Stelle hätte man mehr auf den Hund schauen sollen. Und auch wenn Hüten unerwüscht ist, so ist es dennoch ein SEHR zuverlässiges Verhalten, dass genau mit dieser Methode erfolgreich trainiert wurde.