Beiträge von Estandia

    Sorry, ich habe keine Ahnung wovon du sprichst oder worauf du hinaus willst.

    Ich bezog mich auf das

    Zitat

    Ich kann nicht emotionslos STRAFEN...

    Wenn du gezielt strafen willst, ist die Einhaltung der obigen Regeln zwingend notwendig. Mit oder ohne Emotion ist belanglos.

    Richtiges Strafen unterliegt Regeln.

    … muss ein Verhalten reduzieren
    … muss ausreichend massiv sein
    … darf nicht zu massiv sein
    … muss immer angekündigt werden
    … muss immer bei unerwünschtem Verhalten angewendet werden
    … muss maximal 2 Sekunden nach Beginn des unerwünschten Verhaltens erfolgen

    Von notwendiger "Emotionslosigkeit" lese ich da nichts.

    Wobei ich mir dann auch mal (schnellstmöglich) nen Kopf machen sollte, warum ich denn IMMER WIEDER ein unerwünschtes Verhalten ab- oder unterbrechen muss, so dass das positiv aufgebaute Abbruchsignal überhaupt zum Verstärker des vorigen Verhaltens werden kann... Es ist logisch, dass man unerwünschtes Verhalten nicht mit einer Belohnung unterbrechen sollte.

    Auch ist logisch, dass ich mit Z&B den Hund kirre machen kann - eine Methode ist nur so gut wie der, der sie anwendet - im Verlauf der Anwendung und des Trainings sollte ich eigentlich sehen, ob und was sich beim Hund ändert. Deswegen ist aber die Methode an sich nicht schlecht, sondern nur ungeeignet für Hund und/oder Halter.

    Zitat


    Es ist schon witzig das immer gleich davon ausgegangen wird, das man wie eine Wild gewordene Büffelherde, brüllend auf den Hund zutrampelt und ihm Prügel androht.

    Ich bin nicht davon ausgegangen :ka: Ich weiß, wo (Be)drohen anfängt ...
    Aber witzig ist, dass andere meinen, sie würden erst bedrohen wenn "man wie eine Wild gewordene Büffelherde, brüllend auf den Hund zutrampelt und ihm Prügel androht" ...

    Zitat


    In der Situation ist mir ein "Meideverhalten" des Hundes deutlichlieber als ein überfahrener Hund oder ein verunglückter Autofahrer!

    Die Argumentation mittels zweier Extreme - Meideverhalten über Schreck vs. überfahrerer Hund/verunglückter Autofahrer - schließt eine andere Lösung "dazwischen" dennoch nicht aus.

    Soll doch jeder Schreck, Angst, Schmerz in allen für sich vertretbaren Abstufungen nutzen wie er es für richtig hält. Dass es hier und da schnell funktioniert bestreitet keiner. Nur dann sollte ich so ehrlich sein und auch das Kind beim Namen nennen.

    Zitat

    Genau. Das ist eine ganz einfache Sache und der Hund wird dabei weder eingeschüchtert noch bestraft :smile:


    Ah ja. Rausdrängen ist keine Einschüchterung? Warum geht der Hund denn raus??
    Wenn der Hund danach nicht mehr in die Küche kommt IST das Verhalten bestaft worden, da es weniger wurde.

    Soll doch jeder machen wie er mag, aber das Zitierte ist einfach Unsinn. Steht doch einfach hinter euren Methoden und redet sie nicht noch schön :ka: