Beiträge von Estandia

    Erklär mir mal den Unterschied.Wenn er über die positive Verstärkung eine Übung einmal verstanden hat, ist das Signal, auf das er wie gewünscht reagieren soll, doch mein "Wort", also somit das, was ich zu ihm sage.

    Es ist leider schon spät und ich hoffe ich versteh die Fragestellung richtig :ugly:

    Beim traditionellen Training ist es so, dass der Hund ZUERST das Wort gesagt bekommt und er DANN dazu gebracht wird das Verhalten zu zeigen. Also "Sitz" > Hintern runterdrücken. Man MUSS ja was tun, von allein zeigt der Hund das Verhalten nicht, da er weder das Signal an sich noch die Verknüpfung kennt.

    Bei der pos. Verstärkung wird zuerst das Verhalten ausgebaut und dann ein Signal davor gesetzt. Der Hund zeigt das Sitz eh, weil er danach immer was Gutes bekam. Im Grunde ist es hinterher eine Kette. "Sitz" > Verhalten > Belohnung. Das Training mit der Belohnung am Ende verursacht, dass die Freude auf das Futter "nach vorne greift". Das Verhalten wird zur Belohnung, das Signal bekommt eine belohnende Wirkung. Die eigentliche Futterbelohnung am Ende kann ausgeschlichen werden.

    Der Hund reagiert bei beiden Methoden AUF das Signal. Wichtig ist für manche Leute eben warum. Aus Freude oder aus Angst. Ganz pragmatisch ausgedrückt.

    Rall ich net. Wenn der Hund noch unerzogen ist - warum auch immer - dann verhindere ich, dass er Fehler macht ODER reflektiere das und weiß woran ich arbeiten muss/will. Aber Unerzogenheit als Rechtfertigung für Methoden zu nehmen (die hier kritisiert werden) - gerade vor dem Hintergrund, dass es auch anders geht - find ich net nachvollziehbar.

    Generell Sandbox Survival und Horror. Ein paar Platformer. Viel Indie und Early Access.
    Aktuell spiel ich mit nem Kumpel seit etwa 2 Monaten täglich 7 Days to die als Ko-op. Dazwischen Monstrum, Limbo, Betrayer, This War of Mine...
    aber auch leichteres Zeug wie Child of Light, Creativerse, Never Alone, The Long Dark, Assassin's Creed Unity ...

    Jeder Test ist doch nur eine Momentaufnahme eines Trainingstands. Sicherlich gibt es überall sinnvolle und weniger sinnvolle Übungen und hier wie da gibt es mehr oder minder subjektive Bewertungen von mehr oder minder geschulten Richtern. Ganz abschaffen, nein. Anpassen, ja. Leute schulen (Halter wie Trainer und Richter), richtige Schlüsse ziehen, Tendenzen erkennen, Verantwortung übernehmen. Immer sollen andere überprüft werden, nur man selber nicht, hab ich das Gefühl ...

    Ich lese daraus, dass der Hund einfach einen Riesenspaß hat, wenn er mit etwas herumrennen kann. Draussen KANN er das, in der Wohnung "hört" er besser, weil er sich deinem Einfluss schlechter entziehen kann und sowieso weniger "Aufregung" herrscht. Was passiert denn, wenn er "Aus" gemacht hat? Hunde, die positiv erregt sind (Freude, körperliche Anstrengung etc.) fressen schlechter/wollen gar kein Futter, weil sie es gar nicht annehmen KÖNNEN. Da ist Futter hinhalten eher eine Strafe als eine Belohnung für das Ausgeben. Hunde in Spiellaune sollten nach einem erfolgreichen Ausgeben weiterspielen dürfen und LANGSAM vom Erregungslevel heruntergefahren werden, ansonsten entsteht durch den harten Spieleabbruch einfach nur Frust und umso länger versucht der Hund sein eigenes Rumgespiele hinauszuzögern - denn wenn du kommst ist ja der Spaß vorbei ...