Beiträge von Estandia

    Darf ich mal fragen, was es mit dem "Hormontyp" auf sich hat? Treibhunde (z. B. Berner Sennen, Bouvier) habe ich jetzt nicht wirklich als "schnell reizbar" erlebt.

    Das soll nur heissen, dass bei Hüte- und Treibhunden eine schnelle und hohe Dopaminausschüttung erfolgt, wenn sie rassetypisch auf Reize reagieren. Dass es eine Streuung im Verhalten von Individuen gibt ist klar, generell ist aber offensichtlich, dass Aussies und BCs schneller auf Zack sind als Hunde mit niedrigem Dopaminspiegel. Ich meinte mit "reizbar" auch nicht "überschnappen" oder "unlenkbar sein", falls das so rüberkam.

    Ich sehe es vor allem auch als Entscheidung FÜR das Tier. Damals in der Situation konnte die Aufzucht nicht gewährleistet werden, dann sind das eben probate Mittel. Ich bin da pragmatisch, lieber ein schneller Tod als ein Dahinsiechen, weil sich niemand ausreichend kümmern kann. Und ja, auch in nicht mehr ganz so dörflichen Gegenden wird unerwünschter Nachwuchs getötet. Manche Menschen haben nunmal einen anderen Blickwinkel auf ihre (vor allem) nutzenbringenden Tiere, und jedes Maul, das nicht gewinnbringend gestopft werden muss ist nunmal eines zuviel. Da weiß man schnell wer bleibt und wer nicht, da steht Moral eben erstmal hintenan.

    Schön ist es nicht, aber man sollte auch die Rosabrille mal abnehmen (können) ...

    Ich bin sehr pingelig mit dem Essen :ops: Es kommt schon einen Tag vor Ablauf in die Tonne :ops:

    Ich kann da auch nichts für :ka: :fear:

    Was ne Verschwendung :/


    Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt,[1] ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar.

    Zum Thema er ist so lieb und artig, hat er heute gleich mal gezeigt, dass er auch anders kann. :tropf:
    Ich geh mit ihm alleine raus, lass ihn ohne Leine laufen. Er sieht ein paar Amseln, die am Wegrand gefressen haben, sprintet drauf zu und erwischt eine :shocked: direkt totgebissen und wollte sie fressen. :(
    Hat lieb aus gemacht, aber wie kann so ein junges Baby schon so ein Killer sein? :ill:

    Jagdverhalten gehört nunmal dazu. Und wenn die GESAMTE Jagdverhaltenskette auf den Auslösereiz ausgeführt wird ist das zwar nicht schön aber dennoch normal. Das macht den Hund weder böser noch zum Killer. Und wenn das mal passiert ist weiß man ja worauf man achten und an was man trainieren muss/möchte/sollte.

    Als Anfänger-Guide find ich tatsächlich Rütters Hundetraining Teil II ganz gut. Auf eine einfache, umgängliche Art kriegt man die Standards gezeigt + sinnvolle (jagliche) Beschäftigungsformen.

    Etwas spezieller fürs Dummytraining "Die drei Charaktere" von Anke Bogaerts. Da ist es vllt auch sinnvoll das gleichnamige Buch zu haben. Es geht um Feinheiten und Unterschiede der Arbeitsweisen von Flat, Golden und Lab - was mir aber auch sehr gut in der Beurteilung meines Mischlings in dem Sport geholfen hat.

    Dann hab ich noch Emily Larlhams "Refining your training skills". 8 Stunden Seminarmitschnitt mit vielen Infos und praktischen Übungen, Ausarbeiten von Signalen, Belohnungensmöglichkeiten, Fehlervermeidung etc. pp. Eben alles über das "besser werden".