Beiträge von Estandia

    Aber so, wie ich niemals verstehen werde, wie eine Mutter es schafft, sich neben Arbeit und Haushalt, Hund und Ehemann, Garten und ihrem eigenen Leben, um 4 Kinder zu kümmern (und dabei glücklich ist und keins vernachlässigt), verstehen andere meine Lebensweise vielleicht nicht.

    Aber solltest du nicht genau DIESE Mutter am besten verstehen, wenn du doch auch soviel "um die Ohren hast"? Das VERSTEHEN heisst doch nicht, dass man diese Lebensweise auch erreichen möchte oder für sich erstrebenswert findet. Ich verstehe deine Lebensweise auch, möchte aber niemals so leben, selbst wenn ich es kann.

    Was nutzt ihr? Halsband oder Geschirr?

    Halsband. Geschirr nur wenn wir alle Jubeljahre mal zur HuSchu gehen, wo es einfach vorgeschrieben ist.

    Von welchem Hersteller? Wie ist die Handhabung und eure Erfahrungen?

    Marke ist mir egal. Generell nutz ich seit Jahren 2 HBs von Hundegwand.at weil ich die einfach schick find. Sonst würd ich was ausm Fressnapf oder so kaufen. Das Geschirr ist auch "von der Stange", passt aber eben ganz gut.

    :???: Ich kenne da ein paar Viszlas, einen Deutsch Kurzhaar und einen Husky, die locker noch mehr laufen würden. Zwei bis drei Stunden Auslauf halte ich eher für Normalprogramm.

    Sorry, falls du selbst Trainer bist. Aber ich würde auch nicht einen Hundefutter-Verkäufer fragen, was man am besten füttern sollte. ;)

    Sorry, falls DU Hundehalter bist - aber aufgrund dessen was du hier von dir gibst, würde ich DICH nie um Rat fragen ...

    Aber ich finde jetzt 2-3 Stunden am Tag beschäftigung die zwischen kleinen einheiten und einfach zusammen spazieren gehen passieren nicht ultra zuviel.

    Aber es könnte wirklich darauf hinweisen, das es trotzdem zuviel für ihn ist.

    Für diesen Hund ist es offensichtlich zuviel. Der Hund ist das Maß. Nicht was andere für viel oder wenig halten. Der Hund spricht deutliche Worte. Er wird offenbar nur nicht verstanden.

    Ich finde diesen Punkt auch sehr wichtig: die Leute GLAUBEN FEST daran, sie würden den Tieren HELFEN.

    Ich denke, dass Herausholen (und Wegnehmen) von Tieren aus den Unterbringungen durch Polizei, TS und Amt ist für diese Menschen weit schlimmer als die "nicht artgerechte Haltung" (die sie ja evtl sowieso schon nicht mehr sehen).

    Wobei ich glaube, jeder definiert das "Können" anders. Die Frage sollte vielleicht lauten "SOLLTE ich (obwohl ich es kann)?"

    Allein aufgrunddessen, dass hier in diesem Thread die Meinungen teils stark auseinandergehen, zeigt doch, dass es keinen gemeinsamen Konsens gibt/geben kann, weil das Thema HALTUNG sehr individuell zu sehen ist. Auch wenn es "geht", dass man viele (verschiedene) Tiere hält, kann das alles weitab von "optimal" sein. Und ich glaube diese schleichende Überforderung, die hier viele angesprochen haben, beginnt mit dem "nicht mehr sehen (können/wollen)", dass einzelne Tiere mit ihren Bedürfnissen untergehen.