Da kann ich dir nur wärmstens "Psychologie der Massen" von Gustave Le Bon empfehlen ![]()
Beiträge von Estandia
-
-
Bei Hundebegegnungen ist er noch aufgeregt, ja. Ich denke es ist besser geworden, er fiept auch nicht mehr sooft, aber eine Anspannung ist dennoch da.
Bei Hundebegegnungen bin ich noch immer unsicher, wie ich überhaupt verfahren soll. Ich hatte ja ein Fuß Kommando aufgebaut, das hat er zwar gemacht, bis zu einer Zeit und dann nicht mehr. Er ist einfach stehen geblieben.WENN ich dem Hund IN Situationen schon was abverlange, dann sollte das ihm auch HELFEN. Wenn du "im Fuß" auf den anderen Hund zugegangen bist, dein Hund aber eigentlich weg wollte, dann ist klar, dass sich das "Fußlaufen" verschlechtert und schließlich ganz zusammenfällt.
-
Was soll ich machen? Vielleicht wisst ihr was ich machen soll und weshalb der Hund das macht!
Setz dich mit deinem Freund zusammen und KLÄRT wie man den Hund dahingehend erzieht. Es klingt alles nach einem heillosen Durcheinander für den Hund. Ein Hund, der reinmacht, ist NICHT stubenrein. Das Problem mit dem alleinesein kann dazu beitragen. Bis dahin sollte der Hund einfach nicht mehr bei dir sein (müssen). Der scheint sich ja völlig verunsichert zu fühlen

-
Mein Hund läuft tags wie nachts frei.
-
Ob du es dir vorstellen kannst oder nicht, lass die Hunde untersuchen. Und ansonsten, SCHÜTZE sie vor den Zudringlichkeiten anderer Hunde!
-
Was hat das mit der Körpergröße zu tun? Mein letzter (großer) Rüde zoffte sich gerne mit dem Nachbars-Border, der ein gutes Stück kleiner, aber keineswegs weniger selbstbewusst war. Und genau dieser große Rüde, hat mich gegen einen bissigen Bernhardiner (dagegen sah er aus, wie ein Hemd) verteidigt, ohne einen Kratzer davon zu tragen.
Es geht, wie schon gesagt, um körperliche Unter- und Überlegenheit. Nicht um die subjektive Einschätzung des Egos eines Hundes.
-
Zudem kommt noch dass sie jetzt seit sie kastriert sind ein Rangordnungsproblem haben, der eine versucht immer den "Chef" anzugreifen und seine Position zu bekommen, der andere benimmt isch arrogant gegnüber von uns, ich glaube er will uns zeigen dass er der Chef ist, was wir ihm aber natürlich nicht durchgehen lassen... das ganze erschwert das training dann noch mal zusätzlich.
Ich glaube beide Hunde suchen VERZWEIFELT nach adäquater Führung, wissen sich aber einfach nicht mehr zu helfen und reiben sich nur noch aneinander und demnach auch mit euch (dir), da es auch von Halterseite keine verständlichen, helfenden Rückmeldungen gibt.
-
Kann mir denn jemand sagen wie ich es schaffe dass ich ihn nicht alle paar Meter daran erinnern muss bei mir zu bleiben? Er darf erst gehen wenn ich das sage, aber er versucht es trotzdem immer zwischendurch!
Wenn du ihn manchmal auf die Erinnerung hin belohnst hast (auch unwissentlich) kann das auch schon eine Verhaltenskette sein. Er entfernt sich DAMIT du ihn "erinnerst", er dann bei dir bleibt und sich dann wieder entfernt nach Freigabe. Das "Erinnern" allein ist/war eine Belohnung für "sich entfernen", deswegen zeigt der Hund auch ständig dieses Verhalten. Es ist einfach unerwünscht antrainiert. Sowas passiert schnell. Wie Streichelmonster schon schreibt, kleinschrittig aufbauen, halte die Aufmerksamkeit bei dir, belohne währendessen. "Erinnere" ihn nicht, wenn es schon "falsch" gelaufen ist.
-
Irgendwelche Präferenzen, strecken- und zeitmäßig?
-
Ich habe eben gerade fertig gelesen:
"Der Schleier der Angst" von Samia ShariffEs ist die Biografie von Samia Shariff, die als Mädchen (große Schande) in eine streng glaublich muslimischen Familie geboren wurde und mit 16 Zwangsverheiratet wird. Ihre Ehe ist die Hölle, sie wird nur misshandelt und kann eigentlich gar nichts richtig machen. Als ihr Mann sie verlässt, wird alles erst schlimmer, bis sie es schafft, mit ihren Kindern aus Algerien nach Frankreich (wo sie geboren wurde) zu fliehen. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe.
Ich bin völlig entsetzt. Vor allem erschreckt es mich zutiefst, wie die eigenen Eltern ihr Kind so behandeln können, nur weil es ein Mädchen ist.

Das erinnert mich an "Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Hosseini. Großartiges Buch, das eine traurige Geschichte erzählt.