Beiträge von Estandia

    Für mich ist nichts in Stein gemeißelt. Auch dann nicht, wenn es schon tausendmal so war. Es gibt immer wieder "unheilbar" Kranke, welche eine "für die Wissenschaft nicht erklärbare" Spontanheilung erfahren. Inzwischen weiß man, dass auch die DNA eines Menschen verändert werden kann. Man weiß, welche große Macht alleine unsere Gedanken haben. Weshalb soll ich dann davon ausgehen, dass etwas zwingend sein muss, wie es irgendjemand einmal FEST-gestellt hat??????????????????????????? :verzweifelt:

    Heisst das dass du keine Antworten willst? Oder nur Antworten, die dir in den Kram passen? Irgendwie hat das was von "Ich mach die Welt wie sie mir gefällt...". Vielleicht wäre es mal gut etwas über kognitive Dissonanz zu googlen ... aber wahrscheinlich glaubst du das auch nicht ...

    Der Mensch als solches neigt halt leider dazu, Gewalt als Mittel der Wahl zu sehen und er leitet lieber als zu begleiten. Daß das recht häufig langfristig in die Hose geht, übersieht mensch gerne bei kurzsichtigem augenscheinlichen Erfolg.

    Ich glaube auch, dass das "Problem" an sich oft die "eigene Definition" von Gewalt ist. Jeder hat da andere Grenzen, vieles verschwimmt, vieles sieht man überhaupt nicht, für die einen ist vertretbar was andere niemals machen würden. Gibt Hunde die verzeihen viel, andere nur sehr wenig. Hunde gewöhnen sich leider an viel :/ Die Erfolgserlebnisse, wenn man schon kurz vor dem nervlichen Zusammenbruch mit dem Hund war, wirken doppelt erleichternd und sind ein unglaublicher Bestärker das Richtige getan zu haben. Ich verstehe, dass "lieber einmal mit Gewalt" sehr verlockend ist - mein Weg wäre es dennoch nicht.

    Ich hab einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz genommen. Mit seinen 2,5 Jahren war der damals schon "fertig". Dass der vielleicht Probleme mitbringt habe ich gewusst und hatte mich drauf eingestellt. Allerdings hatte der Hund noch keine anderen Halter vorher gehabt, also wäre es kein "Ausbügeln von Fehlern fremder Leute" gewesen. Ich hab mich damals voll und ganz drauf eingelassen und es war die beste Entscheidung überhaupt. Heute kann ich auf wundervolle 10 Jahre Hundehaltung zurückblicken und ich hoffe da kommen noch viele Jahre.
    Für einen Welpen bin ich nicht gemacht. "Kleine Hundebabys" sprechen mich A überhaupt nicht an und B würde ich den erziehungstechnisch sowieso "versauen", so dass ich halt an den Problemen arbeiten müsste, die ich versaubeutelt hätte. Ich will auch keinen Welpen, um dass ich das mal "mitgemacht" hätte. Die sind einfach nicht mein Ding :tropf:


    Ich ägere mich einfach tierisch, weil Benno eben ein richtiges Hundeleben führt. Er hat Freunde, darf raufen, geht jeden Tag mehrere Kilometer mit mir.

    Ich würde ihm genau das sagen, sehr nett aber kompromisslos. Dass du dich wirklich ärgerst, weil er dir (zu) aufdringlich rüberkommt und dass dein Hund auch ohne ihn alles bekommt, was dein Hund braucht.

    Naja, nach der Meinung einiger User hier wäre es besser, er würde noch in seine Exkrementen sitzen - starr in seiner Ecke. Ich selbst bevorzuge unseren Weg. Wir waren in unserem neuen großen Garten - er lag im Gras, hat gebuddelt und mit Hölzern gespielt. Bei "Makaio, komm..." springt er hoch (mit vollkommen lockerer Leine) und ins Auto springt er inzwischen von selbst. Also wir freuen uns sehr darüber :winken: Schade, wenn man sich nicht mit anderen freuen kann. Im Gegenteil, man sucht krampfhaft nach etwas, das nicht passt... Ich sage nicht, dass wir alles richtig machen - das weiß ich nicht. Doch ich sehe die Fortschritte und freue mich einfach darüber. Was sonst sollte ich tun?????????????????

    Vielleicht kannst auch du einfach hinnehmen, dass andere Leute andere Meinungen und Vogehensweisen gehabt hätten. DU wolltest Antworten, die hast du bekommen. Schön, wenn es dem Hund nun wirklich besser geht. Das Ergebnis heiligt aber nunmal nicht immer die Mittel.

    Geh ich mit :D Zu viele Gedanken kann es eigentlich gar nicht geben. Wichtig ist "nur", dass du dir nicht selbst im Weg stehst und anfängst alles zu "zerdenken".

    Vertrau nicht nur einer Quelle an Informationen. Gerade in Bezug auf Rassewahl, nimm dir Zeit, informier dich gut, eigene dir breites Wissen an. Rechne damit womöglich alles über den Haufen zu werfen - rechne damit, dass der Hund Anforderungen an dich stellen wird. Im guten wie im schlechten Sinn. Hör auf deinen Hund! Sie sprechen eine deutliche Sprache, nur hören wir oft nicht zu.

    Hier im Forum kannst du alle (un)möglichen Fragen stellen :gut: