Beiträge von Estandia

    Es geht ja darum es für den Hund erträglich statt traumatisch zu gestalten

    Genau das ist es. Ohne Zwang geht gar nichts. Die Frage ist nur wie oft, wie viel, wie stark...
    Bei einem Angsthund, den ich gerade übernommen habe, der wirklich einen Kulturschock durchmacht, würde ich immer sagen langsam und dosiert statt "einmal richtig blöde Hau-Ruck". Bei ersterem hab ich die Kontrolle, bei letzterem kann ich das Risiko und die Nachwirkungen nicht abschätzen. Ich weiß, dass oft die Zeit gegen einen spielt und dass oft augenscheinliche Fortschritte und dass der Hund die Situation nun "durch" hat unglaublich befriedigend auf einen wirken - dennoch würde ich immer den "langsamen" Weg wählen.

    Das mit dem nachts erkunden lassen find ich nicht so schlecht. Generell würd ich den Hund in Ruhe lassen. Dabei auch in Kauf nehmen, dass er sich in der Box oder im Zimmer erleichtert. Wenn die Box der einizige Platz ist wo er sich sicher fühlt, würd ich die abdecken und nachts auf ne Wiese tragen, Tür auf, warten ... ZuHause Fütterschüssel vor die Tür, weggehen, Hund allein lassen (mehrmals am Tag wenn nötig), über die Tage die Schüssel weiter in den Raum verlegen, wenn der Hund nachweislich daraus gefrassen hat. Die Box an sich würde ich in einer ruhigen Ecke/Zimmer der Wohnung abstellen, also wo ich mich eh selten aufhalte, der Hund sollte aber beobachten können was ich sonst so mache. Den Hund aus seiner Box "kippen" wäre nicht mein Ding. Wenn man das Oberteil der Box abenhmen kann würd ich das über Zeit immer mehr öffnen ODER wenn nötig die Box gegen eine Stoffbox mit mehr "Einsicht" austauschen, die evtl. dem Hund sogar zusätzlich anbieten ODER im Raum - wenn der Hund tatsächlich nachts erkunden geht - mehrere Verstecke anbieten. Prämisse wäre bei mir, den Zugang zur Box über Zeit zu versperren WENN der Hund Alternativen zum SICHEREN Verstecken hat.

    Ich - als OttoNormaloHundehalter, der nicht viele Hunde trifft - kenn das leider auch oft von Labbis. Eine Freundin von mir, deren Labbi ich mit 8 Monaten kennengelernt hab und der gerade 8 JAHRE geworden ist, der kann bis heute auch überhaupt nicht mit anderen (fremden) Hunden adäquat umgehen. Selbst wenn er wollte. Das ist für alle Beteiligten einfach nur Stress. Er hat ein paar bekannte Hunde, mit denen interagiert er aber maximal in Form eines Begrüßungsrumhopse. Mit allen weiteren Hunden kommen dann so Sachen die Corinna beschreibt.

    Wie einige hier schon schreiben, auch ich finde eine Leinenaggression beim Labrador nicht überraschend - das ist natürlich nicht schön, aber nachvollziehbar.

    Seniorenbad :herzen1:

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    Weiß jemand was das für Raupen sind? :shocked: Werden das wunderschöne Schmetterlinge??? :fear:
    Wir dachten erst das seien Spinnennester.

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    ...hm, ich kann ja ein bisschen nachvollziehen, dass der Eine oder Andere nicht so ganz gluecklich ist mit dem was hier passiert ist.

    Aber, es ist jetzt wie es ist und hier braucht jemand Rat! Ist es nicht moeglich einfach Rat zu geben ohne nebenbei noch die Keule zu schwingen?

    Das hilft weder der TE noch dem Hund.

    Wenn man die ratschläge, die hier gegeben wurden reflektiert hilft das sehr wohl dem Hund ... der Halter muss sich, meiner Meinung nach, von einigem Wunschdenken befreien. Der Hund soll etwas erfüllen dass er nicht erfüllen kann und offensichtlich auch nicht möchte.

    Ich persönlich finde, dass man keinem dieser Auslandsstraßenhunde einen Gefallen tut, wenn man sie mitten nach Berlin in den 3. Stock holt. Das gehört meiner Meinung nach verboten.
    Solche Hunde, wenn man sie dann schon unbedingt "retten" muss, gehören m.E. in ein ruhiges Dorf oder an den ruhigen Stadtrand in ein Haus mit Garten.
    Auch hat so ein "geschädigter" Hund für mich nichts in den Händen von absoluten Hundeanfängern zu suchen.

    Beziehst du dich auf DarFays Aussage? Dann gibt es (mindestens) einen Unterschied zwischen einem "in einem Shelter geborenen Hund" und einem "Auslandsstraßenhund".

    Ich habe einen Auslandsstraßenhund nach Berlin den 4. Sock geholt. Problemlos. Für alle Seiten. Außnahmen, dass es auch schief gehen kann, sollten nicht zur einer Verallgemeinerung gemacht werden.