Bei einem Hund mit einer Angst-Problematik - wenn ich nicht einschätzen kann wie schlimm die Problematik ist - gehe ich auch erstmal vom Schlimmsten aus. Es ist meiner Meinung nach besser zu sagen "es sieht schlimmer aus als es letztendlich ist", weil man noch vorsichtiger/langsamer vorgeht - vorgehen sollte! Das kann einem Hund nicht schaden - wie schon gesagt wurde - entweder macht der Hund nur kleine oder keine Fortschritte. Ich finde das immer noch besser als einen Hund mit starker Angst-Problematik zu schnell und zu "rabiat" zu behandeln. Gehe ich zu langsam vor kann ich mein Training immer noch anpassen. Das ist leichter als "zu schnelles" Trainieren wieder korrigieren zu müssen bzw. Rückfälle zu therapieren.
Es gibt - Vorsicht - Studien, dass Hundehalter OFT Probleme haben Angst und Stress selbst bei den eigenen Hunden zu erkennen. Ich persönlich gehe lieber dreimal langsamer vor und schaue währenddessen wie es dem Hund geht.