Ich kann mir allerdings nicht erklären wodurch dieser Stress für den Hund entsteht wenn ich ihn in seinem Zwinger zurücklasse. Er war es bereits als Welpe gewohnt, die Nacht oder die Zeit in der weder ich oder meine Eltern zuhause sind im Zwinger zu verbringen. Das bedeutet keinesfalls, dass der Hund im Zwinger völlig ausgeschlossen wäre. Der Zwinger befindet sich unterhalb einer Verbindung zwischen zwei Teilen des Hauses und liegt direkt am angrenzenden, leider uneingezäunten Bereich des Hofes wo der Hund eigentlich nur selten allein ist.
Weder Stress noch Bedrängnis kann ich mir plausibel erklären da er besagtes Verhalten erst seit einiger Zeit zeigt.
Wenn er zuvor, zum Beispiel im Garten während ich mit im gespielt habe kurz versucht hat zu schnappen hab ich immer versucht ihm deutlich zu zeigen, dass sein Verhalten nicht richtig war und diese Maßnahme schien immer sehr gut zu funktionieren.
Den Tipp bezüglich positiv aufbauen werde ich heute direkt testen.Mir bekam bereits vor einiger Zeit der Gedanke den Hund tagsüber im Garten herumrennen zu lassen, auch während niemand zuhause ist aber ich habe die Befürchtung (aufgrund früherer Erfahrungen), dass er sich unter dem Zaun hindurch gräbt und dann niemand daheim ist um ihn einzufangen. Zudem liegt der Garten eher an der abgewandten Seite des Hauses wodurch der Hund eher von der Familie getrennt würde als mehr Zeit mit ihr zu verbringen.
Der Hund wird ALLEIN und SICH SELBST überlassen. Er zeugt deutlich, dass er damit nicht umgehen kann. Hund sind soziale Wesen, die brauchen Anschluss und suchen nach Halt. Dass es ein Hund an etwas gewöhnt wurde heisst nicht, dass er es mag, sondern vielmehr nur aushält - weil er es eh nicht ändern kann. Deshalb ist es vermutlich aus so, dass er so extrem reagiert - weil er alles auf einmal machen muss (durch Überforderung) und nicht weiß, was davon richtig ist. Der Hund sucht nach Hilfe, fühl dich nicht abgewiesen oder überrumpelt - oder gar unterworfen ![]()