Beiträge von Estandia

    Themis,

    das glaube ich eher nicht so ganz, weil das macht er auch, wenn er nicht alleine war und ich heimkomme, oder eben ich daheim bin und meine Tochter kommt... Auch, wenn er grad kurz vorher draußen war, macht er das...
    oder auch, wenn er die ganze Nacht bei mir geschlafen hat, und er in der Früh dann meine Tochter sieht, und andersrum...

    Kann natürlich gut sein, dass es Mittags, nach dem
    Alleine sein noch vom Stress kommt, aber wenn er gar nicht allein ist Davor?

    Hm...
    Lg, Barbara und Lou!

    Klingt für mich danach, dass der Hund auch, aber vor allem in sozialen Begrüßungssituationen pinkelt. Beschwichtigung, Ablenkung, Übersprung, ob der Hund es auch in manchen Momenten einfach nicht kontrollieren kann, weil er eh schon muss, vermag man kaum zu sagen. Ich bin ebenso der Meinung wie Themis, aus/vor Freude pinkeln nein. Pinkeln weil man sich auch freut aber auch unsicher ist, ja.

    Ich frage an und erwarte echt nichts davon...ich weiß nicht ob ich auf sowas Bock hätte wenn mein Hund "normal" wäre. :verzweifelt:

    Wir suchen im Berliner Nordwesten (Reinickendorf oder was zeitlich gut mit den Öffentlichen erreichbar ist) jemanden mit einem souveränen Hund fürs Mitlaufen beim Freilauf. Seitdem wir quer durch Berlin gezogen sind, sind fast alle alten Kontakte weg und spontane Fremdhundebegegnungen sind nicht was wir brauchen. Es muss auch keiner sein, der genauso gerne tobt. Nur nebenher laufen und "Normalität" in sowas reinbringen fänden wir beide mega gut. :hilfe:

    Henry ist aber auch - und das muss ich ohne rosarote Brille zugeben - echt schwer anzupreisen. Jungrüde, super unsicher, Grundgehorsam ist ultimativ stressabhängig und gerade eher schlecht. Zudem braucht er nen hündischen Anraunzer, damit die Manieren wieder kommen. Und weil das nicht reicht hat er momentan eine fette Stress-Baustelle mit ziemlichen Rattenschwanz...siehe:
    Mein Hund schreit
    Umso wichtiger wäre ein gelassene Begleitung, die zeigt, dass es auch anders geht. Falls das jemanden tröstet...er schnappt, knurrt und prügelt sich bislang nicht. Gebellt wird auch nur an der Leine.

    Bieten können wir eine reflektierte Halterin, einen rührenden Hundeblick und unendliche Dankbarkeit. Ach ja und Kekse! xD

    Wo wohnt/lauft ihr denn? Reinickendorf ist von uns nicht so weit weg :D

    Ich hab nen 13-Jährigen zu bieten, der grundsätzlich nett aber nicht sehr tolerant ist - Grenzen setzen und hündische Ansagen machen kann der super. Vielleicht macht es Sinn ein paar Leinenspaziergänge zu machen, Bonkers ist gut im Vormachen =)

    Ich leg hier nochmal Fokus auf das kleine Wörtchen Gewöhnung. Der Hund hat über Zeit etwas gelernt. Dass das nun "plötzlich" vorbei ist und Dinge anders laufen, kann zur Folge haben, dass sich das Verhalten ad hoc verschlimmert und der Hund noch mehr "fordert". Gewöhnung dauert. Dran bleiben. Wird schon =)

    die Erfahrung mache ich nicht. 5 Hunde, 4 verschiedene Rassen. Und alle 5 liebem es sowohl, zwei Wochen Wanderurlaub mit mir zu machen als auch mit mir den lieben langen Tag auf der Couch zu gammeln.

    Wobei ich sagen würde, dass deine Hunde sich im Bedarf "zu ähnlich" sind, selbst bei "4 Rassen". Klar, dass man da wenig bis keine Unterschiede mehr merkt ...

    Wobei ich es nicht schlecht finde ein "gutes Erfahrungspolster" auf dem Platz zu schaffen. Für Hund UND Halter. Schult ja eben auch wie geschrieben. Aber alles ist nur Übung für den Moment im Alltag xD An die schrittweise Annäherung an den Alltag, Nachstellung von immer mehr alltags-ähnlichen Situationen würd ich dann den Fokus drauf legen. Bekannte Platz-Hunde auf Alltagsrunden treffen. Also von "komplett kontrolliert" auf dem Platz hin zu "halb-kontrolliert" im Alltagsleben...