Beiträge von Estandia

    Korrekturtraining mit Wurfkette/Schelle -> Halti-Training -> Vieles mit der Körpersprache um dominanz zu signalisieren, ihn von anderen Hunden wegzutreiben.Aber niemals etwas, das ihn ernsthaft verletzt hätte... trotzdem kommt es mir etwas heftig vor, wenn man auf ihn "einprügelt"...

    Vertrau auf deine Intuition! Es ist/war viel zu viel für den Hund.

    Antworten in Kursiv :smile:

    @Estandia
    Aber irgendwann bei viel Training, ist ja das Verhalten durchaus auch selbstbelohnend. Es kommt sicher auf den Hund und die Art des Trainings an, aber habe das schon häufiger beobachtet.

    Die Frage ist (meiner Meinung nach), wissen wir wirklich dass dieses oder jene Verhalten ab JETZT selbstbelohnend wirkt oder ist es eine Reihe an externen Faktoren, die da zusammen reinspielen?
    Wieviel haben wir durch Training noch an genetisch vorhandenem Potenzial "freigeschalten" durch die richtigen Einflüsse?

    Interessante Frage.

    Genetisches Verhalten wird ja intrinsisch belohnt, erlerntes Verhalten muss theoretisch für immer von aussen belohnt werden, damit es nicht zerfällt.
    "Trieb" ist ja nichts anderes als "wie gut reagiert der Hund mit seinen spezifischen Verhaltensmustern auf den Reiz".

    Ich kann auch nur wiederholen was schon geschrieben wurde. Von diesem Hobby-Züchter, nein. Das ist ein unnützes Risiko, dass man da eingeht.

    Der andere Aspekt, bitte lest euch ungeschönte Rassebeschreibungen/Erfahrungen von Haltern des Aussies durch.
    Die Hunde sind bunt und schön, keine Frage, aber das sollte nie den rationalen Blick auf die wirkliche Bedeutung und dir möglichen Ausprägungen der Rasseeigenschaften dieses kernigen Hütehundes vernebeln.


    Frauchen liebt ihren Hund über alles, macht alles für ihn, leben tagein und aus miteinander. Der Hund wird viel beschäftigt. Er kann mit ins Bett etc. Er ist ein nicht kastrierter Rüde, teilweise sehr sexuell dominiert, schnüffelt sehr viel, wenn eien läufige Hündin in der Nähe ist... . Frauchen wünscht keine Kastration auch keine chemische.

    Das klingt für mich einfach nach "Zuviel des Guten" und das alles in Verbindung mit Frauchen, da will der Hund vielleicht irgendwann einfach nicht mehr ...

    Diese langen Plüschzergel sind ja mal ne Bestellung wert :D

    Nettes Video! Gibt ne gute Basis, n bisschen Individualität je nach Hund rein und fertig ist ein tolles Spiel.

    Getauscht haben wir auch nie. Bei uns wurde Pause oder Ende des Spiels körpersprachlich initiiert.

    Nur wie gesagt, dass sie mich draußen an liebsten ignoriert und ihr eigenes Ding macht,


    Verlier nicht die Hoffnung :smile: Wenn sie nie gelernt hat, dass draussen gemeinsam tolle Dinge stattfinden, dann verlieren Hunde einfach irgendwann das Interesse am Halter und versuchen eben das meiste für sich aus dem Spaziergang rauszuholen. Wenn das ganze eh nur ein einziger K(r)ampf ist, ist es umso schwieriger, da erstmal den Fuß wieder in die Tür zu bekommen. Find einfach raus was dem Hund Spaß macht und welche "Talente" er hat, also Verhalten, die er eh schon zeigt und mach dir dies zunutze. Betty hatte nicht den besten Start und ihr beide müsst auch noch so richtig zueinanderfinden (wenn das der Plan ist). Betty ist halt anders als deine anderen Hunde aber nicht schlechter. Sie hat ihr Problempäckchen dabei, manchmal sind es nur eine Reihe kleiner Dinge, die geändert werden müssen, um Vertrauen aufzubauen und wirklich Spaß aneiander zu haben :dafuer: