Ich find auch, Clickern (Shapen) ist ne tolle Sache und einfach sehr hilfreich. Die Anfänge sind halt relativ schwer, weils Verständnis und gutes Timing braucht. Haben Hund und Halter Erfahrung kann man dem Hund unzählige Dinge beibringen.
Ich hab meinem Hund genau 2 Tricks per Clicker beigebracht. Fußlaufen für ne Prüfung und Zwischen meinen Beinen einparken wenn wir in Bus und Bahn unterwegs sind. Waren auch die ersten beiden Sachen, die er wirklich (neu) erlernen musste, da bot sich das einfach an in der HuSchu ganz entspannt beizubringen.
Alle anderen nützlichen Verhalten wurden übers Locken, Einfangen oder Stimulieren gelehrt.
Beiträge von Estandia
-
-
Bei einem Labrador würde ich nicht darauf hoffen oder warten, dass der ein "Sättigungsgefühl" anzeigt. Konzentriere dich lieber auf das Training und die Schulung von Dingen, die er statt von "Dingen fressen" tun soll.
Erlaubte Futtersuchspiele, die ihn im Kopf auslasten. Vielleicht ein Sport, der ihn körperlich auslastet.
Durch einen Bluttest kann man Hinweise bekommen, ob der Hund arg fehlernährt ist/wird.
Das häufig erste was ein Labbi tut, wenn er nicht weiter weiß, ist fressen und/oder was rumtragen. Wenn sich das verselbständigt, zeigt der Hund es immer und überall und häufig ohne erkennbaren Auslöser.
Es gibt auch die Möglichkeit nach einem errechneten Bedarfsplan zu füttern.
Außerdem würde ich die Thematik "Frühkastration" im Hinterkopf behalten. Soetwas hat (lebenslangen) Einfluss auf den gesamten Organismus. -
Woher weißt du, dass der Hund das Streicheln genau in so einer Situation nicht als Belohnung empfindet, in anderen Situationen aber schon?
Einmal sieht man es aktuell am Hund selbst.
Dann sieht man es über Zeit, ob Streicheln wirklich hilft die jeweilige Situation zu verbessern. -
Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, dass man durch falsches Handeln den Hund in seiner Angst/Unsicherheit bestätigen kann, auch wenn einige sagen, dass das nicht möglich ist.
Natürlich. Durch falsches Handeln! Etwas anderes wurde hier nicht geschrieben.
Dass du dich schwer tust mit dem Verständnis, was wirklich gemeint war, hast du ja bereits gesagt. -
Mit dem Negativ und Positiv-Zeugs hab ich es nicht so, das ist mir zu kompliziert. Da steig ich auch bei der negativen Strafe und positive Strafe und negative Verstärkung und positive Verstärkung nicht durch.
Ich gehe da nach meinem Bauchgefühl und das sagt mir, dass ich einen Hund nicht mit Steicheln/Leckerlies dafür belohnen soll wenn er Angst hat.
Bei Sina bin ich damit sehr gut gefahren.Hierbei geht es aber nicht um "Negativ- und Positiv-Zeugs". Wenn du es damit nicht so hast, dann beschäftige dich doch damit, ansonsten ist jegliche Erklärung einfach unsinnig... Es geht schlicht darum, einen Hund der Angst hat nicht noch mehr zu ängstigen. Das geht mit Futter oder Streicheln einfach nicht, weil Futter und Streicheln nicht per se schlecht ist.
Man kann natürlich über das Ziel hinaus schießen, indem man den Hund in einer schlimmen Situation zusätzlich zu sehr bedrängt/sich selbst zu sehr aufdrängt. Aber die Aussage "Angst belohnen" ist einfach kritisch, viele Leute helfen so ihren Hunden überhaupt nicht (mehr) weil sie genau davor Angst haben und lassen ihre Hunde in ängstigen Situationen allein.
-
Ich sehe das etwas anders.
Meine Tante hat 2 Chis, die sie auch wie ihre Babys behandelt, verwöhnt und betüttelt.Ich bin kein Hundeanfänger und trete schon souverän auf Hunde zu und trotzdem attackieren mich diese kleinen „Kampfhunde“.
Ich finde, gerade die kleinen Hunderassen sind für ein Spezial-Deluxe-Verwöhnprogramm empfänglich und reagieren deshalb in vielen normalen Situationen überempfindlich und falsch.
Kleine Hunde, die wie normale Hunde gehalten werden, sind weniger aggressiv.
Und deshalb würde ich es so machen wie schon vorher geschrieben
Vielleicht glaubst du nur, dass du souverän auftrittst...
Vielleicht haben die Hunde keinen Plan was souverän heisst ...
Hunde unterscheiden sehr wohl, aber eben nur da wo es für sie Sinn macht
-
Ich hab Bokey früher überall mithingenommen, wo er auch hindurfte. Im Rahmen natürlich. Hat er alles problemlos mitgemacht.
Heute ist er einfach zu alt (und zu langsam), da lass ich ihn lieber zu Hause. Er ratzt dann friedlich und ist mir glaube nicht böse, dass wir ohne ihn unterwegs waren. -
Aber die Vorstellung, dass es Leute gibt, dich sich monatelang informieren, die die Thematik kennen, und sich dann trotzdem sehenden Auges eine engl. oder frz. Bulldogge oder einen Mops kaufen, das finde ich noch viel deprimierender.
Zu diesem Phänomen scheint es mindestens 1 Studie zu geben. Es geht darum, dass wider besseren Wissens kurzfristig die "unvernünftige Entscheidung" getroffen wird, wenn man nicht auf direkt (persönlich) erlebte langfristige Konsequenzen/Erfahrungen zurückgreifen kann. Auch beeinflussen aktuelle Erlebnisse die Entscheidung mehr als die Vernunft (die man sich "angelesen" hat).
-
Huhu! Long time, no see! :-) (Katinka mit Mischa, falls Ihr Euch gerade fragt, wer zur Hölle ich bin)
Hat jemand die Nummer von Romina (per PN) oder kann mir weiterhelfen? Auf Facebook sucht eine junge Frau einen Züchter für Pembroke Corgis, möglichst nicht am anderen Ende der Republik. Da Romina in der Szene ja ziemlich tief drin ist, dachte ich mir, sie weiss vielleicht wen. Ich finde nur ihre Nummer nicht mehr.Misch geht's super, ich liege flach, weil vor zehn Tagen ne Bauch-OP (nix mega ernstes aber insgesamt schon unangenehm)
So, jetzt muss ich mal zurück, das arme Mädel von den durchgedrehten Tierschützern beschützen, die bie Welpe, Züchter und Rassehund voll am Rad drehen. :-)
Hast ne PN

-
Küche und Schlafzimmer.