Wir haben dieses WE leider viel zu erledigen aber wir probieren am Sonntag mal den "Bewegungsparcour im Brunnenviertel" aus. Mal sehen wieviel wir da mit Hund abklappern können ![]()
Beiträge von Estandia
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Weiß jemand von euch, was ein Blindenhund so alles kann?
Konkret: Ich sehe regelmäßig einen Mann und seinen Blindenhund. Die beiden haben immer ein irres Tempo drauf, auch in der sehr belebten Fußgängerzone. Heute warte ich auf die S-Bahn und dieses Turbo-Duo kommt angeflitzt und steuert zielsicher einen der wenigen freien Plätze auf den Wartebänken an.
Ich konnte absolut nicht erkennen, dass der Hund dahin geführt hat.Kann ein Blindenhund so zielstrebig einen freien Sitzplatz auf einem gut gefüllten Bahnsteig ausmachen?

Ich war einerseits tief beeindruckt und andererseits frage ich mich, ob das tatsächlich der Hund alleine, quasi im Galopp, hinbekommt.
Vielleicht hat der Mann ja noch einen Rest Sehstärke und kann noch Schemen erkennen.
Ansonsten kann man einem Hund natürlich beibringen einen leeren Sitzplatz anzuzeigen. -
Das ist dann wieder gefragt, wie gut kann ich mit Menschen umgehen.
Kann ich dem Halter klarmachen, was schief läuft und bekomme ich ihn dazu etwas zu ändern.Ich hatte z.B. kürzlich ein schönes Buch (für Hundetrainer hihi) bei der Hand. Darin stand u.a.
Der Trainer muss sich immer klarmachen, dass der Halter sein Bestes gibt. Der Halter glaubt fest daran, dass er das Beste tut und bis jetzt gegeben hat.
Da muss erstmal jegliche Bewertung zurückstehen. Der Halter kommt zu einem Trainer und sucht nach Hilfe. Da muss man feinfühlig vorgehen, kommt der sich bevormundet und abfällig behandelt vor, geht der woanders hin.
Damit wäre keinem geholfen. -
Haaach ja, die Idee Hundetrainer zu werden hatte ich auch mal
Ich war lange selbständig. Das ist der einer Teil der harten Arbeit. Bin froh, dass das vorbei ist.
Nebst den Hunden, muss man aber vor allem mit Menschen können. Die Halter sind letztendlich die, die man wirklich trainiert
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Ein Strang dieses Threads war, so wie ich ihn gelesen habe,
die Bedeutung des Wortes "nur" im Sinne von entweder (ab-) wertend oder beschränkend (Er ist nur ein Hund, kein Hellseher...).Ein anderer eben die starre Be-/Abwertung nach Spezies "Nur ein Hund" (generell nicht so wichtig wie ein Mensch).
Dazu fällt mir ein: diese 2 Dinge sind eigentlich eins. Es geht um Diskriminierung. (Kategorisierung hat für mich eine Schubladen-Konnotation
)
Hier mal die Eingangserklärung von Wikipedia:"Das Wort Diskriminierung stammt von dem aus dem lateinischen Verb discriminare „trennen, absondern, abgrenzen, unterscheiden“ im Spätlateinischen abgeleiteten Verbalsubstantiv discriminatio „Scheidung, Absonderung.“[2] Das Verb diskriminieren wurde im 16. Jahrhundert in der wertneutralen Bedeutung „unterscheiden, sondern, trennen“ ins Deutsche entlehnt und ist dort seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich belegt.[2] Seit dem späten 20. Jahrhundert bedeutet es mit negativer Bewertung „jemanden herabsetzen, benachteiligen, zurücksetzen“, zunächst im Politischen und dann vor allem im sozialen Bereich,[2] während die ältere wertneutrale Bedeutung des Verbs nur noch vereinzelt fachsprachlich erscheint.[3]
Das Verbalsubstantiv Diskriminierung ist im Deutschen seit dem frühen 20. Jahrhundert in der Bedeutung „Herabsetzung, Benachteiligung, Verunglimpfung“ etabliert, zunächst im Bereich der Wirtschaft (für handelspolitische und wirtschaftliche Diskriminierung) und dann auch für die Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen.[2] In der wertneutralen Bedeutung „Unterscheidung“ ist auch Diskriminierung vereinzelt in fachsprachlichem Gebrauch anzutreffen.[4] "
Und dann die Frage wieso an ein ggF abgewertetes Lebewesen, so enorme Ansprüche gestellt werden.
Da, glaube ich, spielen einfach spezifische/persönliche Faktoren mit rein. Wie Raphaela schon schrieb, Erziehung, Kultur ... die eigene Haltung, das eigene Verständnis, Wissen/Nicht-Wissen etc pp.
Man sieht es hier doch im Thread sehr gut, jeder hat einen anderen Hintergrund. Unsere situativen Entscheidungen und Haltungen basieren auf unseren Erlebnissen. -
Das klingt nach genau einem dieser Köche, die den Brei verdorben haben

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Habe ich etwas gelöscht ?

Meine Aussage war auf Trainer gemünzt, die "durchweg positive Bewertungen" haben, weil sie selbst (z.B. im Internet) negative Kritik löschen (muss bei deinem ja nicht so gewesen sein). Aber so entsteht halt dieses Bild, dass dieser oder jener Trainer ja total gut sein muss. Man will ja Kunden locken

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Ich glaub das Dilemma ist, dass viele Leute nur sehen, dass die Probleme danach weg sind, wie es dem Hund dabei geht, ist ihnen egal oder sie wissen schlicht aus Unwissen nicht, dass der Hund eigentlich leidet und es anders ginge...
Und dann gibts ja auch die Leute, die jegliche Kritik von sozialen Plattformen löschen oder kritische Stimmen diskreditieren.
Gibt ja auch Leute, die bestimmte Methoden einfach gutheißen bzw. halt ihre Grenzen des "Zumutbaren" woanders ziehen.
Man sieht halt oft von aussen nicht was "drinnen" abgeht. Dann kommt man dahin, hat womöglich schon im Voraus 10 Stunden bezahlt, hatte einen langen Anfahrtsweg und bleibt dann da...Ich war auch mal hier, mal da, wo ich nicht 100% konform mit Methoden gegangen bin, das war nix großartiges, aber ich möchte mich (FÜR meinen Hund) bei einem Trainer auch wirklich wohlfühlen.
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Sobald es "Spezialzubehör" braucht ...

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Laut Tierarzt sind 15 Rassen vertreten...

Yoshi - ca. 4 Jahre alt - mittelgroß
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