wenn man mehr Empathie für den Hund empfindet.
Aber warum ist das so? Worauf basiert diese "Mehrempathie"?
wenn man mehr Empathie für den Hund empfindet.
Aber warum ist das so? Worauf basiert diese "Mehrempathie"?
Wirklich schlimm ist das hier zwei Menschen gestorben sind und sich niemand für sie interessiert.
Das ist der Punkt. Der Hund ist ein Symptom für eine Situation, bei der Menschen schon viel früher Hilfe gebraucht hätten.
Ich finds einfach anmaßend irgendein Urteil zu fällen.
Keiner von uns kennt/kannte die Leute und den Hund. Jeder urteilt nur aufgrund von Aussagen des Herrn oder der Frau XY und der Medien. Das steht uns überhaupt nicht zu!!!
Natürlich urteilt man aufgrunddessen. Wir haben ja nun auch nichts "anderes". Dadurch entstehen nunmal Diskussionen. Man hat immer eine Meinung zu etwas.
Die Frage ist nur, ob und wie wir diese mitteilen und was aus den Wellen wird, die manche (viele Leute zusammen) schlagen.
Viele Leute versuchen auch nur zu verstehen, was (wirklich) passiert ist.
Es weiß doch keiner warum der Hund getötet hat, also nicht auf lange Sicht gesehen, sondern genau in dem Moment. Auch wenn es sich über Jahre angebahnt hat, wird es einen Auslöser gegeben haben. Wenn man den nicht kennt, wie will man mit dem Hund arbeiten? Wie will man sich da schützen?
Vor allem muss es nicht ein Auslöser sein. Der Hund kann bei allem überreagieren. Es gibt zig Dinge, die in Chico's Leben vorgekommen sein könnten, die ein Trainer nicht rauszufinden vermag, auch nicht mit der längsten Liste an gängigen Auslösern.
Das glaube ich auch nicht aber bisher wurde ja auch nichts versucht oder geäußert, um ihn wieder oder überhaupt erstmal in der Hinsicht zu sozialisieren und zu trainieren, dass er eigene Grenzen schützen kann - OHNE so aggressiv zu werden. OHNE zu verletzen. Also ohne Angst auf beiden Seiten. Und da gibt es doch durchaus Wege und Möglichkeiten.
Sicher gibt es die. Aber alles hat seine Grenzen. Der Hund ist kein Welpe mehr, die Erfahrungen sind gemacht, die Genetik ist ausgereift. Da gibt es nichts mehr großartig hinzubiegen.
Dieser Hund bleibt gefährlich. Die Arbeit, die investiert werden müsste, steht in keinem Verhältnis zu all den zig anderen Hunden, die es leichter haben (könnten) eine zweite oder xte Chance zu bekommen.
Das "Besondere" an diesem Hund wird ihm offenbar zum Verhängnis.
Verständnis und ein Bewusstsein für die Situation "solcher Hunden" schaffen, ja, aber nicht auf dem Rücken dieses Falls. Chico soll bitte in Ruhe und schnell einschlafen dürfen.
Mir tun die beiden Menschen sehr leid. Nach dem, was bekannt ist, hatten beide ein schweres Schicksal und waren ja keine bösartigen Tierquäler, deren Ende auf diese Weise abzusehen war. Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, was einen Hund reitet, in dieser Weise zuzubeißen. Selbst der Tumor im Maul ist kein Grund, so durchzudrehen, sonst wäre sowas viel öfter zu hören. Es gibt so viele heftig schmerzhafte Erkrankungen bei Hunden, wenn die nun alle ihre Besitzer töten würden... Das jetzige Schicksal des Hundes ist allerdings für mich nebensächlich. Es werden genug Hunde für viel weniger eingeschläfert, und für mich ist die Einschläferung eines massiv bissigen oder gar tötenden Hundes mehr als gerechtfertigt.
Oft reichen schon "beste Absichten", um Hunde in Teufels Küche zu bringen ...
In einem der Artikel stand, der Hund sei als "besonders aggressiv bekannt" gewesen. "Besonders aggressiv" schließt für mich die Verhältnismäßigkeit aus, der Hund reagierte velleicht immer über (in unseren Augen) und kannte keine adäquate Lösungen (mehr).
Gut möglich, dass da so einige Sachen zusammenkamen.
Fragen kann man eh niemanden mehr.
Ich bin mit Svenni einig. Das ist nicht okay. Mensch versaut ein Tier und es wird entsorgt.
Genau daraus sollten wir lernen.
Aber dazu gehört das Wissen und das Verständnis, wie es zu solchen und ähnlichen Vorfällen kommen kann ...
Es ist eher erschreckend zu sehen, wie die Gesellschaft mit Problemen umgeht, die sie selbst verursacht. Tiere, die zu anstrengend und zu gefährlich sind, werden getötet, damit man sich nicht um sie kümmern muss und keine Ressourcen verschwendet werden.
Du sagst es doch selbst, Tiere, die zu gefährlich sind.
Was sind die Alternativen?
Was sind wirkliche Perspektiven?
Und mach dir bitte den Unterschied zwischen "lebenswertes Leben" und "am Leben erhalten" bewusst :/
Aber mal eine andere Frage. Sind eure TschuHus auch so empfindlich an den Pfötchen?
Nein. Bokey ist nur an den Hinterpfoten kitzlig ![]()
Ansonsten konnte ich "vom ersten Tag an" alles Nötige mit ihm machen. Wenn er sich was eingetreten hat, wartet er und hebt die Pfote, damit ich ihm da helfe. Krallenschneiden ist auch kein Problem.
Dieses Pseudo-Medizinische ist Alltag bei uns. Wir gucken ständig irgendwas nach. Ohren, Augen, Zähne, Pfoten ...
A) gehen die vielleicht einfach woanders ...
B) gehen die vielleicht einfach nur ne kurze Runde ...
C) gehen die vielleicht 2 Minuten nach dir diesselbe Strecke ...