Hier gibt es heute Tortillas gefüllt mit Paprika und Pilzen.
Beiträge von Estandia
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Unser Alltag beinhaltet
Stubenreinheit (er meldet sich wenn die Lage ernst ist, ansonsten gehen wir viel zu regelmäßig raus, um dass sich der Hund melden müsste)
Leinenführigkeit (ruhig und entspannt neben mir laufen)
Freilauf (mach dein Ding aber belästige niemanden)
Alleine bleiben (zum Großteil ratzt der Hund durch)
Öffentliche Verkehrsmittel (ruhig unterm Sitz liegen)
Verkehr (ignorieren)
Passanten (ignorieren, es sei denn man kennt sich)
Stadt/Einkaufscenter besuchen etc. pp (sich benehmen)
andere Hunde (nett sein)
auf das hören, was ich sage
Das ist was dem Hund meistens im Alltag "abverlangt" wird. Bei all dem ist er total unauffällig.
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Der Unterschied/Grenze zwischen Trick und Kommando liegt nur beim Menschen. Namentlich in der Wertigkeit. Kommandos müssen befolgt werden (sie sind ernst gemeint), Tricks sind Nice to Haves, da lässt der Mensch auch mal fünfe gerade sein

Ich persönlich verbuche alles was mein Hund lernt unter "Signal". Ich möchte das ernste Signal genauso ausgeführt haben wie den "lustigen Trick", beides erlernt der Hund ja gleich. Mir ist es immer wichtig, dass mein Hund an allem Spaß hat, egal wie "lebenswichtig" das Verhalten ist. Wenn man versteht was ich meine

Viel Erfolg weiterhin!

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Mit Clicker haben wir (auch) gar nichts gemacht, Lobwort und Füttern an der richtigen Stelle hat dafür "gereicht"

Vieles in dem Buch - denke ich - kann man über Locken/Animieren aufbauen und dann einfach belohnen. Mir hat ein explizites Markerwort/Klicker nicht gefehlt, zumindest bei dem was wir so ausprobiert haben. Sicher tut der Klicker manches vereinfachen oder der Hund lernt dann irgendwas schneller, aber zwingend notwendig finde ich ihn nicht.
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Was ich richtig gut finde ist "Die Hunde-Uni" von Viviane Theby. Da gibt es einfache Sachen bis richtig schwierige und alles gut erklärt. Da gab es kürzlich eine neue (überarbeitete?) Auflage.
Ansonsten die Trick-Bücher von Kyra Sundance. Die bieten eine Riesenauswahl. -
Habe das leider jetzt schon öfter erlebt, dass die anderen HH das absolut nicht erkennen bzw. noch als Spiel werten.
Und ich gelte dann als Oberglucke =P Aber lieber gluckig und meinem Knirps gehts gut als andersrum.
Ja, das erlebe ich auch so oft. Ich halte es auch so, lieber lasse ich ein "vermeintliches Spiel" gar nicht erst zu als wenn ich mich hinterher dann ärgere, weil es keinem der Hunde auch nur irgendwas positives gebracht hätte...
Ruhige, freundliche Interaktionen haben wir fast tagtäglich und auf die will ich mich konzentrieren und fördern
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Wie sieht das Thema Entspannung beim Hund denn generell so aus?
Ist er eher ein aktiver Typ, der eh ständig überall gucken kommt und selten ruht? Wann und wie viel schläft der Hund? Entspannt der Hund (wirklich) wenn ihr da seid? Wie verhält sich der Hund draussen, an der Leine, im Freilauf?
Thema mentale Auslastung: Gibt auch viele Hunde, denen ist einfach nur grotten-langweilig daheim (Kong leeren und dann (trotzdem) rummotzen...)
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Ich mach sowas daran fest, ab welchem Zeitpunkt mein oder der andere Hund nach meinem Empfinden keinen Spaß mehr an der Intaktion hat. Halt typische Signale wie "viele Pausen verlangen, ständiges Abwehren, weg wollen, Drohgebärden" etc.
Zum (wirklichen) Mobbing gehört für mich dann alles ab zwei Hunde aufwärts. Einer mag nicht mehr, der zweite wird übergriffig und ein Dritter läuft aussen rum und kläfft (feuert also an).
Wenn mein Hund zu mir kommt und Schutz sucht, klares Zeichen, dass es zuviel ist. Da hast du absolut richtig gehandelt. Dann ist das "normale körperliche Spiel" des anderen Hundes eben nichts für sie. Manche Halter fühlen sich da auf den Schlips getreten, weil IHR Hund ja der Böse demnach war

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Oooh ich finde schon dass Hunde austesten.
gelten die Regeln noch? Was tut sie denn wenn ich jetzt die Regel nicht einhalte? Wie reagiert sie?
Klar tun sie das in ihrem Eigeninteresse und nicht um den Menschen bewusst damit zu ärgern. Sie schauen halt wie weit sie in dieser Beziehung ihre Interessen durchbringen können. Manche machen das auch sehr subtil, andere plump.
Dennoch ist es ein Testen. Oder wie nennt ihr das wenn man schaut wie weit man gehen kann?
Könntest du 1, 2 konkrete Beispiele nennen?

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Hier wird es Rosenkohlcremesuppe mit Speckwürfeln und Baguette geben.