Beiträge von Estandia

    Das sehe ich nun komplett anders.
    Ich hab ja nun z.B. einen souveränen (Alt)hund. Daher meint Gott und die Welt, sie müssten ihre schlecht sozialisierten, pubertären Viecher darauf rumrammeln lassen. Die bewegen sich auch nicht mal in die Richtung um das abzubrechen.
    Wenn Moro das dann selbst klärt (ohne verletzen, nur mit Lärm) ist das Geschrei auch groß. Meistens geht meiner einfach weiter oder er versucht es zumindest.
    Die Leute mit den souveränen Hunden haben vermutlich keine Lust, sich das von andererleuts Rüpeln versauen zu lassen.

    Ich empfehle daher größen und altersmäßig passende Rüpelkumpel.

    Deine Aussage mag stimmen, ich finde sie passt nur überhaupt nicht als Antwort auf das Zitat :???:

    1, 5 Jahre und seit ein paar Monaten macht sie das. Sind dann eben gleich wieder mit der Hundeschule in Kontakt getreten. Foto hab ich. Such ich gern Abends raus.

    Rechnerisch würde das mit der Genetik passen... Man sagt so ab 9 Monaten kommen genetische Anlagen durch, jetzt in der Pubertät zeigen sich diverse Verhaltensweisen vehementer, weil sich der ganze Hund im Umbau befindet.

    Bin gespannt auf ein Foto =)

    Wie trainier ich das denn? Wir haben schon tauschen geübt, klappt in der Trainingssituation auch prima, aber eben eben gar nicht. Er spuckt draussen mittlerweile auch auf "aus" fast alles aus , den Rest habe ich immer einfach abnehmen können :ka: . Das war gerade gaaanz anders.

    Trainieren heisst hier, dem Hund beizubringen dass du keine Konkurrenz bist. Beim Annähern, anfassen und wegnehmen der Dinge, die er gern behalten möchte passiert nichts schlimmes - er bekommt sein Zeug wieder zuweilen sogar was viel besseres zurück.
    Notfälle sind Notfälle und kein Training. wenn Notfälle zur Gewohnheit werden läuft etwas falsch.

    Lies dich mal ins Thema Ressourcenverteidigung ein, sowie Gegenkonditionierung und Desensibilisierung.

    Hier muss ich was einwerfen, denn wenn das mit so läppischen Gittern geklappt hat, dann besitzen die Hunde deiner Freunde keine sehr ausgeprägte Libido und sind definitiv kein Beispiel für normal potente und paarungsbereite Hunde - und da kenne ich mich aus.
    Es ist für Hunde nicht unbedingt ein Kunststück, sich durch so ein Gitter zu paaren, habe es auch schon durch einen Maschendrahtzaun erlebt, von drüber klettern mal gar nicht erst gesprochen.....
    Ich habe Hunde von bis zu 50 cm und die kommen auch über einen 1,80 Zaun, wenn sie unbedingt wollen.

    Würden solch Hunde dann nicht auch eine Box zerstören?

    Hat hier jemand von euch eine Ps4? Wenn ja, was spielt ihr so? :smile:

    Ich hab auf der Konsole
    InFamous 2: Festival of Blood (was ich aktuell zocke)
    Assassins Creed Origins
    Rocket League
    Until Dawn
    Hellblade: Senua's Sacrifice
    The Walking Dead Collection
    Dead by Daylight
    Hidden Agenda
    Heavy Rain
    Kona
    Murdered: Soul Suspect
    Detroit: Become Human
    Mirror's Edge Catalyst
    Horizon Zero Dawn
    The Last Guardian
    The Last of Us
    Unravel
    Fortnite
    und ELEX haben wir geschenkt bekommen

    Einiges davon hat nur Männe gezockt, keine Anung ob ich alles mal irgendwann durspielen werd :ugly:

    Mir geht es eben in erster Linie darum wie viel Leckerlies gehen noch in Ordnung bevor man in dieses "der Hund verfällt in ich mache alles nur noch für Leckerlies" und wie viel Korrektur geht in Ordnung ohne den Hund einzuschüchtern.

    Ich spreche mal für mich.

    Wie viel Leckerlis (aka Belohnung) ich gebe, hängt davon ab was ich will und wie das Verhalten schlussendlich aussehen soll. NEUES Verhalten wird immer viel und schnell belohnt. Ich mache die Situation so einfach dass der Hund fix weiß was gewünscht ist. Dann werden die Leckerlis weniger. Hebe ich die Anforderungen an werden sie wieder mehr. Kann der Hund das Verhalten unter erschwerten Bedingungen leisten, werden sie wieder weniger. Zeigt der Hund das Verhalten schließlich unter allen Bedingungen belohne ich nur sporadisch.

    Korrigieren - ich versteh dass so, dass man eingreift (weil man muss) und den Hund managt - brauche ich nicht. Der Hund hat das Verhalten gelernt, es erhält sich selbst durch sporadische Belohnungen. Korrigieren über einschüchtern ist nicht meins, unser Hund ist unsicher und sehr schnell von vielen Dingen eingeschüchtert. Da pack ich sowas nicht auch noch "oben drauf", weil es funktioniert. Ich hoffe man versteht was ich meine. Mein Hund himmelt mich nicht an, weil ich Leckerlis dabei hab. Er hört auf die Signale, die ich gebe. Wenn es danach was gibt, freut der sich, wenn nicht ist das auch okay.

    An Alle: Hundeerziehung entwickelt sich für mich gerade zur Wissenschaft. Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken. Vielleicht überfodern mich die tausend Methoden (ich werde mir das Buch dann gleich bestellen). Ich bin einfach auf der Suche nach einem Weg wie Marley Hund bleiben darf und so viele Freiheiten wie möglich genießen darf ohne andere Menschen und Tiere zu belästigen und auf der Suche nach einer Möglichkeit die Grenzen so klar wie möglich abzustecken.


    Mach dich nicht verrückt =)

    Hundeerziehung ist keine Raketenwissenschaft und es gibt auch nicht (die gefühlten) 1000 Methoden. Klar mag das alles am Anfang sehr viel sein, aber es reduziert sich sehr schnell und vor allem wird es mit der Zeit viel einfacher. Irgendwann weißt du einfach was dein Hund macht und evtl. auch warum und vor allem wie du es ändern kannst. Du selbst musst dich nur fragen, wie du deinen Hund behandeln willst - so dass du dich wirklich gut dabei fühlst - und was du ihm vorleben willst.