Beiträge von Estandia

    Das ist auch Unsinn. Je mehr ein Hund lernt, desto schneller lernt er auch.

    Ich verbuche die "5000", wobei ich auch gehört hab, dass es eigentlich 500 sein sollen, als erstes beigebrachtes Signal, wo Hund und Halter erstmal zueinander finden müssen. Das was dann noch drauf käme, gehört für mich zum Thema Signalkontrolle.

    Ich stelle mir unter Zellulose immer eine durchsichtige wabbelnde geschmacklose Masse vor die ich dann unter das Futter panschen muss wie Gelatine oder so, da vergehts mir irgendwie....aber ja, es wird ja oft empfohlen und ich habe mich noch nicht richtig damit auseinander gesetzt!

    xD

    ja wabbelnde Masse dachte ich auch immer ... es sind so kleine, weisse Flocken, wie fein geschreddertes Papier oder Raufasertapete :ugly: Die quellen auch nur mäßig leicht auf und werden auch nicht zu einer undefinierbaren Masse. Das kann man ganz easy unter ein bisschen Gemüsepampe mischen, das sieht man hinterher nicht mal mehr, nur dass man mehr Volumen hat. Man fängt eh mit ganz wenig an und steigert die Menge über einen längeren Zeitraum.

    Huhu :winken:

    Was ich dir empfehlen kann:

    Trainingsbuch für Retriever von Norma. Goldwert. (Zum Schul-Buch kann ich nix sagen)
    Die drei Charaktere von Anke. Vor allem wenn man keinen Retriever hat (so wie ich). Ich fand es unglaublich hilfreich etwas über die Unterschiede zwischen den Retrievern in der Arbeit zu erfahren. Ich hab so oft meinen Hund in den Beschreibungen erkannt und konnte unser Training gut anpassen.

    Die drei Apporte von Tineke: fand ich unnötig vor dem Hintergrund der beiden anderen Bücher. Als Zusatzinfo eventuell, notwendig eher nicht...

    Anfangen kann man durchaus allein. Auch wenn du nie auf Prüfungen willst, strebe trotzdem nach "Perfektion" und "best-möglicher Ausführung". Lege für dich genau fest, wie der Hund apportieren soll, so kannst du immer besser erkennen, ob sich der Hund weiterentwickelt und die Aufgaben herausfordernd bleiben.

    Nimm dir Helfer, so oft du kannst. Es macht das Training einfach spannender und abwechslungsreicher.

    Hab einen Plan! Strukturiere genau was du bei jedem Training üben willst, was du überprüfen willst, was du womöglich vorantreiben willst. So solltet über einen laaaaaaaaaaaaaaaaangen Zeitraum genug zu tun haben =)

    Hier WIR :D

    Bokey soll (meinem Empfinden nach) am besten so um die maximal 17 kg wiegen.
    Beim TA vor einem Monat waren es 19, davor lag er bei 21. Seit der glaube so 10 Jahre alt ist, lag er immer so um die 20kg :fear:

    Wir haben einen Bedarfsfütterungsplan erstellen lassen - so vor 2 oder 3 Jahren - nach dem ich auf Wunsch frisch und gekocht füttern kann.
    Ich füttere aber auch Dosenfutter, da achte ich drauf, dass der Fettgehalt um die 5% liegt und das ganze getreidefrei ist. Damit hat der Hund aktuell die 2kg verloren :dafuer:

    Größtes Problem bei uns sind halt immernoch die Kekse |)

    Genau das steht z.B. auf dieser Easy Dogs Seite halt nicht. Dort wird auch nur ein gewünschtes Verhalten das der Hund bereits zeigt mit der Brücke unterlegt und später gemarkert und belohnt. Ich sehe da nicht wo der Hund ein Verhalten dank dieser Brücke selbständig finden soll. Für mich ist das nur ein Marker für den bald kommenden Marker auf den wiederum eine Belohnung erfolgt :ka:

    Genau sowas wäre dann für mich dann (auch) keine IB, wie du sagst. IB und KGS sind tertiäre Verstärker - die kommen halt immer bevor man schlussendlich markert und dann belohnt, wahrscheinlich ist es deshalb auch so schwer das auseinander zu halten.

    Ich meine mal gehört zu haben, IB ist halt für die Hunde, denen bestimmte Sachen einfach "schwer fallen" - Rückruf, Abwenden von Reizen etc. pp.

    Wie habt ihr, bei denen die Hunde z.B. alleine bleiben, eure Welpen am Anfang betreut bzw. bis zu dem Zeitpunkt, wo der Hund dann allein bleiben konnte? :ka:

    Ich habe meinen Hund nur geholt, weil er damals mit ins Büro durfte. Der war also jahrelang Bürohund und dann hab ich auch lange freiberuflich von zu Haus gearbeitet. Er hat ohne Stress lernen können allein zu bleiben. Bei mir gab es nie sowas wie "in drei Wochen muss der mindestens 4 Stunden allei bleiben können"...
    Trotzdem ist der auch lange Zeit - was nicht zwingend nötig war, ergo aus reinem Spaß - bei einem (wechselnden) Gassgänger mitgelaufen. So hat er eben auch "Fremdbetreuung" kennengelernt zu einem Zeitpunkt, wo es nicht "funktionieren musste". Für mich war es ein Nice-to-have, später ist es notwendig geworden und es hat wunderbar funktioniert.
    Der andere Punkt, der mit reingespielt hat, Entspannung, Entspannung, Entspannung. Im Umgang, im Alltag, in der Hundeschule und vor allem bei dem was ich dem Hund vorlebe.