Ich kann gut verstehen, dass bei vielen Hunden irgendwelche Regeln aufgestellt werden müssen. Weil sicherlich immer wieder einige Hundehalter dabei sind, die gewisse Sachen vielleicht nicht als selbstverständlich sehen, leider...
Genau das, leider.
Männe hat mir soviele unglaubliche Geschichten erzählt, was Hundehalter in den Büros zugelassen haben und auch was die anderen Mitarbeiter einfach toleriert haben, da wundert es nicht, dass NUN Regeln hermussten.
Ich finde auch jede dieser Regeln selbstverständlich. Man muss sich das mal "rückwärts" anschauen. Das was verordnet wurde, sind genau die Sachen, die aus dem Ruder gelaufen sind. Leute, die 2+ Hunde dabeihatten, auf die sie für Freunde aufgepasst haben etc. pp. Gerade die Woche soll wohl auch wieder eine Mail rumgegangen sein, dass jemand nun einen kranken Hund zu Hause habe, weil er in der Büroküche mit Schokolade vollgestopft worden wäre...
Männe arbeitet in einem internationalen großen Unternehmen, mit Hunderten (!) von Leuten auf wenigen Etagen. Wo er anfangs noch Bokey hin und wieder mitgenommen hatte, da wusste er oft nicht, in welchem Büro, wie lange und mit wem er direkt zusammenarbeiten wird. Und ziemlich früh hat Männe gesagt, dass er Bokey aus Sicherheitsgründen nicht mehr mitnehmen wird. Die vielen anderen freilaufenden Hunde sowie die zig neuen Leute jeden Tag sind einfach problematisch geworden, weil Platz und Ruhe einfach immer weniger wurden.
Es gab auch Beschwerde-Mails nach dem Aufstellen der Regeln, manche Hundehalter hätten sich gewünscht hätten, man hätte ihnen vorher was gesagt. Vom Unternehmen und den anderen Mitarbeitern her. Viele sind halt abhängig davon, dass sie ihren Hund mitbringen können, gerade wenn das Unternehmen sagt, dass sie hunde-freundlich sind. Und klar mussten Einschränkungen her, es soll ja eine Entspannung geschaffen werden. Das sind eben genau die Konsequenzen, die gezogen werden müssen, wenn es zuviel wird. Leider.